Côte d'Azur
Frankreich

Segeltörn Côte d'Azur

  • Von Marseille bis Monaco
  • Bezaubernde Ankerbuchten
  • 7-tägiger Mitsegeltörn speziell für Familien
  • Geeignet für Kinder ab ca. 5 Jahren
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Die Vielfalt der Côte d'Azur

Segeltörn Côte d'Azur
Segeltörn Côte d'Azur

Azurblaues Wasser, traumhafte Buchten und eine sagenumwobene Unterwasserwelt da bekommen nicht nur die kleinen Mitsegler leuchtende Augen. Die Vielfalt der Côte d'Azur ist begeisternd. Von bezaubernden Ankerbuchten wie die vielen Calanques bei Cassis, Hafenorten mit pulsierendem Flair wie St. Tropez bis hin zu Marinas in noblen Städten wie Cannes und Monaco ist alles dabei. Wennmorgens das Bäckerboot längsseits kommt und den Duft frisch gebackener Croissants verbreitet, ist das französische Segelerlebnis perfekt.

Das Segelrevier. Unser Segelrevier an der Côte d‘Azur erstreckt sich von Marseille im Westen bis Monaco im Osten. Vom gemütlichen Tagestrip bis hin zu windigen längeren Segelschlägen ist hier alles drin. Die Palette der Liege- und Ankermöglichkeiten reicht von geschützten Buchten über urige Fischerhäfen bis zu mondänen Marinas. Besonders in den Marinas ist eine perfekte Infrastruktur mit allen Versorgungsmöglichkeiten für Segler gegeben. Unser Starthafen Bormes-les-Mimosas mitten an der Côte d‘Azur ist ein hervorragender Ausgangspunkt um zu den pittoresken Iles de Porquerolles zu segeln.

Der Törn. Die Törns sind für Erwachsene und Kinder gut geeignet. Der Törnablauf und die Segelroute werden gemeinsam besprochen und geplant, wobei individuelle Wünsche und Bedürfnisse berücksichtigt werden. Der Skipper erklärt gerne alle Handgriffe und Wissenswertes rund um das Segeln und bindet alle Crewmitglieder, Groß und Klein, in die Schiffsführung mit ein. Erklärtes Ziel ist es nicht, möglichst viele Seemeilen zu segeln, sondern es geht um den Spaß und das Familienerlebnis. Die einzelnen Segeletappen dauern meist ca. 3 - 5 Stunden, je nach Lust und Laune und dem Alter der Kinder entsprechend. Zwischendurch gibt es Zeit, Ideen und Anregungen zum Spielen an Bord, im Wasser und am Strand.


Die Mischung macht's

Die Mischung macht's. Segeln an der Côte d'Azur ist Vielfalt pur. Von urig bis mondän und von gemütlich bis windig, beim Segeln vor Frankreichs Südküste wird es nicht langweilig. Die klingen Namen der Hafenstädte, egal ob St. Tropez oder Monaco, haben nichts von ihrem Reiz verloren. Und das vollkommen zu Recht!


Die Yacht
Unsere Yachten sind kindgerecht und sicher ausgestattet: passende Rettungswesten, Relingsnetz bei kleineren Kindern. Unsere Segelyacht Bavaria 45 Cruiser (Starthafen Bormes les Mimosas) ist ein sicheres Fahrtenschiff mit sportlichen Segeleigenschaften. Sie bietet mit 4 Doppelkabinen plus Salon, in dem in der Regel der Skipper schläft, guten Komfort für ein angenehmes Leben an Bord. Sie ist navigatorisch und sicherheitsmäßig vollständig ausgerüstet und wird von einem weltweit anerkannten Segelvercharterer gewartet. Bettwäsche kann vor Ort gegen Gebühr ausgeliehen werden (10,-/Person) – Handtücher bitte mitbringen. (Änderungen und andere Zusatzyachten vorbehalten.)

Die Crew
Gemäß der alten Segeltradition wird zu Beginn der Törns die Bordkasse angelegt und der Crewvertrag abgeschlossen. Während aus der Bordkasse alle laufenden Törnnebenkosten (Hafengebühren, Dieselkosten, Kautionsversicherung, Endreinigung, Verpflegung an Bord – auch für den Skipper, etc.) gezahlt werden, regelt der Crewvertrag das gemeinsame Miteinander an Bord. Für die Bordkasse sollten pro Person und Woche ca. 150 – 250 € kalkuliert werden.

Wind & Wetter
Vorherrschender Segelwind ist bei azurblauem Himmel die Thermik, die sich lokal bis zu einer kräftigen Brise entwickeln kann. Dieser Seewind beginnt vormittags und hört in den Abendstunden auf. Gelegentlich bringt der Mistral heftigeren Wind bei schönem Wetter. Der SO-Wind kann nasses Wetter mitschleppen.



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Häufig gestellte Fragen

  • Vor der Reise

    Was sollte ich alles in meinen Seesack packen?

    Auf einer Segelyacht ist wenig Platz. Es gibt keine Schränke, nur Fächer in verschiedenen Größen. Verpackt euer Gepäck deshalb in eine weiche Tasche oder einen Seesack. Koffer sind ungeeignet und können nicht untergebracht werden. An Bord und bei Landgängen ist funktionelle Kleidung sinnvoll. Nach unserer Erfahrung reicht ein Minimum an Kleidung an Bord eines Segelschiffes aus. Hier einige Inspiration:

    • Bargeld für die Bordkasse
    • Sonnenbrille, Sonnencreme, windfeste Sonnen-Kopfbedeckung
    • Bordschuhe (Schuhe, die nur an Bord getragen werden = rutschfeste Sportschuhe mit heller Sohle)
    • Feste Schuhe für Landausflüge
    • Kleidung Mittelmeer: Sommersachen, ggf. leichte Jacke / Pullover für abends. Wärmere Sachen und ggf. Regensachen für Vor- und Nachsaison.
    • Kleidung Nördliche Törns & Kanaren: Warmer Pullover/ Fleece, ggf. Woll-/ Fleece-Socken, ggf. Mütze (beim Abend-/ Nachtsegeln kann es in der Vor-/ Nachsaison kühl sein) Tipp: mehrere dünne Pullover wärmen besser, als ein dicker Pullover!
    • Segelkleidung (regen- und winddichter Anzug, spritzwasserdichte Fahrrad-Regenkleidung reicht in der Regel aus)
    • Unempfindliche Kleidung (die Fugen der Teakdecks können bei Hitze / mit Sonnencreme auf die Hose abfärben)
    • 1 Badehandtuch, Badesachen, Taucherbrille/Schnorchel/Flossen (wer mag)
    • 1 Geschirrtuch pro Person
    • Kamera
    • Musik (für sich selbst und den CD-Player an Bord)
    • evtl. Buch / E-Book (für ruhige Stunden und Flautentage), evtl. Segelliteratur, kleinen Reiseführer.
    • evtl. kleine Spiele (Karten, Würfel, etc.)
    • Reiseapotheke: ungeübte/ empfindliche Segler sollten für alle Fälle ein Mittel gegen Seekrankheit mitnehmen (in Apotheke fragen, z. B.: Kaugummi, Reisetabletten, Reisezäpfchen), Magen-/ Darmtabletten, evtl. Ohropax gegen Schnarcher, Lippensalbe, Heftpflaster, Taschentücher, Schmerz-/ Fiebermittel, sonstige Medikamente, die regelmäßig eingenommen werden müssen.
    Kann ich eine Segelyacht exklusiv mieten?

    Das ist auf Anfrage möglich. Bei den von uns angebotenen Segeltörns handelt es sich um aktive Sportreisen, die ein höheres Maß an Eigenverantwortung und körperliche Eignung und Fitness verlangen als eine herkömmliche Pauschalreise. Mit diesen wichtigen Hinweisen zu eurer Segel-Reise, die den Inhalt unserer Sport-Reise konkretisieren, informieren wir euch über den besonderen Charakter des Segeltörns als sportliche Spezialreise und die damit verbundenen besonderen Anforderungen an Sie als Reiseteilnehmer. 

    Bitte lesen Sie diese Hinweise – deren Kenntnis Sie bei Buchung bestätigen – daher aufmerksam durch:

    1. Der Segeltörn als Sportveranstaltung.

    Der Segeltörn-Teilnehmer ist nicht lediglich ein Passagier, sondern Teil der segelnden Crew und nimmt an einer gemeinsamen Segelsport-Veranstaltung teil. Ein Segeltörn ist keine Rundreise mit vorab festgelegten und fest gebuchten Tageszielen. Maßgeblich ist lediglich das ausgeschriebene Segelrevier, in dem sich die Segelyacht aufhalten soll. Die im Katalog beschriebenen Routen haben daher nur beispielhaften Charakter. Die konkret zu segelnde Route wird im Einzelnen von der Crew gemeinsam festgelegt.

    2. Sportliche Anforderungen an Sie als Teilnehmer

    Bei einem Segeltörn sind die Unterkunfts- und die Sportleistung, d.h. die Koje an Bord und der Yachtsport selbst, untrennbar verbunden. Mit der Teilnahme an der Segelreise wird gleichzeitig die aktive Teilnahme des Reisenden am Segelsport erwartet. Der Mitsegler ist vom ersten Betreten der Yacht an bis zum letzten Verlassen der Yacht Teil der gesamten Crew - dazu gehören Skipper und alle Mitsegler. Die segelnde Crew trägt gemeinsam die Verantwortung für den Ablauf des Törns. Unter Einsatz seiner körperlichen Fähigkeiten und mit seiner Bereitschaft, der Crew anzugehören und diese zu unterstützen, trägt er zum Gelingen des Törns bei. Jeder hilft an Bord beim An- und Ablegen, Segel setzen etc. Auf die persönlichen typischen Sportrisiken des Segelsports werden die Teilnehmer ausdrücklich hingewiesen.

    3. Ihr Verhalten innerhalb der Crew

    Es ist erforderlich, dass alle Teilnehmer bei allen sportlichen Anforderungen an Bord aktiv und kameradschaftlich mithelfen. Gemeinschaftsgeist, Hilfsbereitschaft, Flexibilität, Kompromissbereitschaft, Geduld sowie Rücksichtnahme innerhalb der Crew werden vorausgesetzt.
    Bei Törnbeginn ist der Abschluss einer Crewvereinbarung vor Ort, die die Rechte und Verantwortlichkeiten der Teilnehmer untereinander regelt, üblich.

    4. Anforderungen an Ihre körperliche Konstitution

    Uns ist wichtig, dass Sie gesund und wohlbehalten von der Reise zurückkommen und Ihnen kein Schaden entsteht. Deshalb setzen wir gute Schwimmfähigkeit und Fitness bei allen Wassersportveranstaltungen voraus. Ein Segeltörn kann als sportliche Veranstaltung auch durch die äußeren Bedingungen zuweilen strapaziös sein. Sie sind daher aufgefordert, sicherzustellen, dass Sie den gesundheitlichen Anforderungen einer solchen Tour gewachsen sind. Überprüfen Sie daher Ihre körperliche Konstitution selbst. Fragen Sie ggf. Ihren Arzt, ob Sie den speziellen Reise-Erfordernissen an Bord einer Segelyacht beim Mitsegeln gewachsen sind und Ihre individuelle körperliche Konstitution die Teilnahme an allen vorgesehenen sportlichen Aktivitäten zulässt. Auf der Reise gibt es keine unmittelbare medizinische Versorgung (vorgeschriebenes Erste-Hilfe-Set vorhanden).

    5. Überliegezeiten; Ersatzyacht, nachträgliche Leistungsänderungen

    Überliegezeiten sind Ausfallzeiten der Segelyacht zu Beginn oder während des Törns aufgrund von unvorhergesehenen Wartungs- oder Reparaturerfordernissen oder sicherheitsbedingten Verzögerungen der Vorcrew. Vor dem ersten Betreten der Yacht und während des Törns sind solche Überliegezeiten von bis zu einem Tag pro 7 Tage Reisedauer hinzunehmen, wenn sie für den Reisenden im Umfang zumutbar bleiben und nicht erheblich sind. Ebenso behalten wir uns in diesem zumutbaren und normalen Rahmen den kurzfristigen Austausch einer ausgeschriebenen Yacht bei ähnlichem Standard, d.h. dem Verhältnis von Kojen / Teilnehmer, vor. Dies kann der Fall sein, wenn die geplante Yacht nicht einsatzbereit ist. Gleiches gilt, wenn statt eines Katamarans nur eine Einrumpfyacht zur Verfügung steht. Soweit die Leistung auf einem Katamaran einen höheren Preis hat als auf einem Einrumpfboot, erfolgt selbstverständlich ein entsprechender finanzieller Ausgleich an den Kunden.

    6. Sicherheit und notwendige Mitwirkung.

    Bei allen Sportaktivitäten sind die vorgeschriebenen Sicherheitsmaßnahmen einzuhalten. Sportteilnehmer, die sich nicht an die Sport- und Sicherheitsregeln halten und sich oder andere trotz einer entsprechenden Abmahnung durch den Sportbetreuer bzw. uns übermäßig gefährden und die Reise stören, werden von der Sportveranstaltung fristlos ausgeschlossen. Diese Mitwirkungspflicht gilt insbesondere auch für Sportaktivitäten, die auf die Mitwirkung Einzelner in der Gruppe oder partnerschaftlich angewiesen sind. Wird ein Sportteilnehmer derart von der Sportveranstaltung ausgeschlossen, behält der Veranstalter der Sportleistung den Anspruch auf das Entgelt, muss sich jedoch den Wert der ersparten Aufwendungen und ggf. Erstattungen oder ähnliche Vorteile anrechnen lassen. Eventuelle Mehrkosten für die Rückbeförderung trägt der ausgeschlossene Teilnehmer selbst.

    7. Versicherungen

    Die Yachten sind vollkasko- und haftpflichtversichert, verbunden mit einem Selbstbehalt. In Höhe des Selbstbehaltes ist von der Crew gemeinsam vor Ort eine Kaution zu stellen. Der einzelne Teilnehmer haftet unter den angebotenen Versicherungen nach deren Allgemeinen Versicherungsbedingungen begrenzt auf maximal Euro 320.
    In einigen Revieren hat die Crew die Möglichkeit, den Kasko-Selbstbehalt durch einen Beitrag aus der Bordkasse zu versichern (Kautionsversicherung). Wir empfehlen den Teilnehmern, auch persönlich für sich selbst die für die Sportaktivitäten geeignete privaten Haftpflicht- und/oder Unfallversicherungen abzuschließen, ebenso den Abschluss einer Reiserücktrittskosten-Versicherung und einer Versicherung zur Deckung der Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit sowie einer auch im Ausland gültigen Krankenversicherung.

  • Unterkunft

    Wofür gibt es eine Bordkasse und mit welcher Bordkassen-Einzahlung muss ich rechnen?

    Die Bordkasse ist eine Gemeinschaftskasse, in die alle Mitsegler außer dem Skipper einzahlen. Aus ihr werden alle Kosten beglichen, die für das Zusammenleben und Zusammensegeln während des Törns anfallen. Auch die Verpflegung des Skippers geschieht traditionell über die Bordkasse. Die Kosten für die Kasse hängen also weitgehend von den Ansprüchen und Ausgaben der Gruppe an Bord ab. Der Veranstalter hat keinen Einfluss auf die Höhe der Bordkasse. Für eine Woche müssen ca. 120 - 260 €/p.P. für die Bordkasse gerechnet werden (ohne Restaurantbesuche).
    Einer der Hauptposten der Bordkasse ist die gemeinsame Verpflegung an Bord, die i.d.R. im Supermarkt gekauft wird. Das gemeinsame Essen im Restaurant zählt jedoch nicht zur Bordkasse. Dass - gerade in südlichen Ländern - die Segel-Teilnehmer sich häufig doch dazu entschließen, gemeinsam zu zahlen, da man ja auch EINE Tischrechnung bekommt, ist eine freiwillige Absprache der Crew und eine sinnvolle Konzession an die örtlichen Gebräuche.
    Weiterhin gehören zum gemeinsamen Törnbedarf anfallende Hafen- oder Bojenentgelte, der verbrauchte Diesel, Gas, sonstige Gebühren wie Befahrensgebühren, Transitlogs (z.B. Befahrensgebühr in Kroatien und in der Türkei, Naturpark-Gebühr im Maddalena-Archipel/Sardinien), oftmals Bettwäsche/Handtücher, die Endreinigung und mögliche Entgelte für gemeinsam verursachte Schäden, die durch die zu empfehlende Kautionsversicherung überwiegend abgegolten werden. In der Karibik können Einklarierungsgebühren anfallen. In vielen Zielgebieten ist es möglich, im Starthafen ein Servicepaket zu bezahlen, das die Bettwäsche, eine volle Gasflasche, die Endreinigung, die erste und letzte Nacht Hafengebühr im Heimathafen der Yacht und die Kautionsversicherung umfasst. Für die genaue Höhe der Bordkasse sind letzlich folgende Kosten maßgeblich: die Zahl der Restaurant-Mahlzeiten, die Häufigkeit der Hafenaufenthalte (Hafengebühren), die Zahl der Flautentage (Dieselverbrauch durch Motoren statt Segeln) und natürlich vor allem auch das gesamte Preisniveau in dem jeweiligen Gebiet. So sind Thailand und die Türkei in den Lebenshaltungskosten recht günstig, Südfrankreich, Korsika, Sardinien und besonders die Karibik dagegen haben es "in sich". Soweit der unverbindliche Erfahrungswert.

    Brauche ich einen Schlafsack und/oder eine Iso-Matte, wenn ich an Deck des Schiffes schlafen möchte?

    Wir empfehlen jedem Mitreisenden, einen eigenen Schlafsack und ein Handtuch mitzunehmen. So seid ihr in jedem Fall unabhängig, z.B. wenn ihr an Deck schlafen möchtet. Auf den Yachten gibt es ortsübliche Decken und Kissen. Bei den meisten Törns gibt es zu Beginn auch frische ortsübliche Bettwäsche und ein Handtuch. Beachtet dazu die Angaben in den Reiseunterlagen. Diese erhaltet ihr ca. 10 bis 14 Tage vor Reisebeginn.

    Gibt es Strom an Bord der Segelschiffe und Boote?

    An Bord eines Segelschiffes gibt es nur 12 Volt Strom außer im Hafen, wenn Landstrom angeschlossen ist. Handys lädt man mit eigenem 12-Voltadapter, im Hafen oder bei einem Restaurantbesuch auf.

    Gibt es Steckdosen an Bord der Segelschiffe und Boote?

    Ja, es gibt auf allen Segelschiffen Steckdosen. Auf Segelyachten gibt es eine oder zwei Steckdosen, die allerdings nur bei Landstrom im Hafen genutzt werden können. Während des Segelns und ankernd in einer Bucht stehen keine 220V zur Verfügung. Allerdings können mit einem mitgebrachten 12V-Adapter Kleingeräte wie Handy oder Fotoapparat an einer 12V-Steckdose geladen werden.
    Auf Plattbodenschiffen im IJsselmeer oder in der Ostsee können normale elektrische Geräte (Zahnbürste, Rasierer, Radio usw.) angeschlossen werden. Für Föhne mit hoher Wattzahl reicht die Elektrokapazität an Bord meist nicht aus. Daher bitten wir euch, solche und ähnliche Geräte von vorneherein am besten zuhause zu lassen.

    Wie erfolgt die Kabinen- und Kojenbelegung auf einer Yacht?

    Auf unseren Yachten gibt es i.d.R. Zweierkabinen. Eine Yacht mit drei Zweierkabinen hat eine Bug- und zwei Heckkabinen, i.d.R. alle mit Doppelkojen, also 2 Kojen nebeneinander. Vierkabiner haben i.d.R. zwei Bugkabinen - entweder eine oder beide mit Stockkojen - und zwei Heckkabinen i.d.R mit Doppelkojen. Fünfkabiner haben meistens drei Bugkabinen (davon zwei mit Stockkojen) und zwei Heckkabinen mit Doppelkojen. Die Mitseglerinnen und Mitsegler werden immer zu zweit in einer Zweierkabine untergebracht. Der Skipper/die Skipperin schläft im Salon, wenn kein Kabinenplatz mehr frei ist. Einzelnbuchende teilen sich eine Zweierkabine mit einer gleichgeschlechtlichen Person (gilt nicht für Familientörns). Auf vielen Törns ist mit einem Aufpreis auch die Buchung einer Einzelkabine möglich, so dass eine Person alleine in einer Zweierkabine liegt.
    Die Kojen-Einteilung geschieht vor Ort. Dabei wird der Skipper die Zufriedenheit der gesamten Crew im Auge behalten: z.B. Pärchen möglichst in eine Kabine mit Doppelkoje, 2 Freunde/innen in eine Kabine gemeinsam, usw. Stellt euch bitte darauf ein, dass es auf einer sportlichen Fahrtenyacht unter Deck recht eng ist. Besonders die Kabinen bieten außer den Kojen nicht viel Platz. Sie werden auf einem Törn auch nur zum Schlafen genutzt.

    Darf man an Bord der Segelschiffe rauchen?

    Bitte habt Verständnis, dass unter Deck nicht geraucht werden darf. An Deck kann in Lee in der "Raucherecke" mit viel Rücksicht geraucht werden.

  • Reiseziel

    Wie läuft ein Segeltörn ab?

    Wir gehen am Anreisetag nachmittags im Einschiffhafen an Bord der Yacht. Bevor ihr an Bord geht, wird die Yacht vom Skipper übernommen und durchgecheckt. Hierfür bitten wir um Geduld, damit der Skipper diese wichtige Tätigkeit gründlich und in Ruhe erledigen kann. Dabei bietet sich derweil die Möglichkeit für die Mitsegler, z.B. die ersten Einkäufe zu erledigen. Die Kojen werden gemeinsam verteilt. Die Crew bestimmt einen Bordkassenführer und unterzeichnet einen Crew-Vertrag. Hierin sind die Verantwortlichkeiten an Bord geregelt. Das eigene Gepäck kann in dieser Zeit auch bereits vor der Yacht oder - in Absprache mit dem Skipper -  ggf. im Salon der Yacht abgestellt werden. Möglicherweise müssen auch noch letzte Wartungsarbeiten an diesem Tag erledigt werden. Die erste Nacht verbringt ihr im Einschiffhafen an Bord der Yacht.
    Am Sonntagmorgen frühstückt die Crew gemeinsam. Anschließend gibt es eine Sicherheits- und Törneinweisung durch den Skipper, der Törn wird gemeinsam geplant. Am Mittag heißt es dann: Klar zum Ablegen! Die Routenplanung erfolgt regelmäßig durch die Crew anhand von Seekarten und einem Hafenhandbuch. Der Skipper steht natürlich gern beratend zur Seite. Die Übernachtungen finden in einem ausgewogenen Verhältnis in Buchten (vor Anker) und in Häfen statt. Die Verpflegung erfolgt zumeist an Bord oder auch in Restaurants – das entscheidet die Crew. In einer Woche segelt ihr ca. 150 Seemeilen. Ein Segeltörn ist aktives Mitsegeln. Zum Schluss erhaltet ihr eine Seemeilenbestätigung. Es werden auch Pausen zum Baden, Schwimmen, Planschen oder Schnorcheln eingelegt.
    Am Törn-Ende kommt das Team samt Yacht i.d.R. am späten Nachmittag des Tages vor dem Abreisetag im Ausschiffhafen an. Die Segelyacht wird dann vollgetankt und klarschiff gemacht. Nach einem letzten gemeinsamen Abendessen und einer letzten Übernachtung auf der Yacht, reist ihr in der Regel am Samstagmorgen vormittags ab, damit die Endreinigung und möglicherweise ein Yachtcheck bzw. Wartungsarbeiten vorgenommen werden können und ihr rechtzeitig eure Rückreisemöglichkeit erreicht.

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