Reisebericht: Sportclub Wilder Kaiser
Skifahren stand eigentlich schon lange auf meiner Liste – und über genau diese Skifahrten bin ich überhaupt erst auf Frosch Sportreisen aufmerksam geworden. Trotzdem habe ich mich zunächst immer wieder für Sommerreisen mit Frosch entschieden, da mich die lange Busfahrt von einer Skireise abgehalten hat. Dann habe ich mich aber doch getraut und bin zum ersten Mal mit Frosch zum Skifahren an den Wilden Kaiser gefahren. Und was soll ich sagen: Die Busfahrt war viel entspannter als gedacht! Wir sind gut durchgekommen, waren schon gegen 7 Uhr morgens vor Ort und hatten richtig tolle Busfahrer. Außerdem habe ich direkt im Bus die ersten Mitreisenden kennengelernt – die Gespräche haben die Fahrt wie im Flug vergehen lassen. Ab 1 Uhr nachts wurde dann die „Schlafenszeit“ im Bus eingerichtet: Die Beleuchtung und Gespräche wurden heruntergefahren und es wurden keine weiteren Pausen mehr eingeplant, sodass ich sogar ein bisschen dösen konnte.
Wiedersehen am Wilden Kaiser
Dieses Jahr ging es dann direkt wieder in den Wilden Kaiser – und zwar mit vier Leuten, die ich letztes Jahr dort kennengelernt hatte. Wir hatten uns zwischendurch sogar nochmal in Münster getroffen, was schon gezeigt hat, wie gut wir uns verstanden haben. Obwohl Frosch eine große Auswahl an Skireisen bietet, war für uns schnell klar: Wir wollen nochmal genau hierher. Gleiches Hotel, gleiches Skigebiet, gleiche Reisezeit – und sogar wieder derselbe Stamm-Essenstisch. Ein Jahr später, gleiche Kleingruppe, aber trotzdem haben sich neue Leute integriert, sodass wir am Ende eine richtig schöne 7er-Gruppe waren – perfekt für gemeinsame Skitage, den Essenstisch und Spieleabende. Als Bonus habe ich sogar zufällig noch jemanden vom letzten Jahr wiedergetroffen.
Kulinarische Highlights mit Bio-Qualität
Ein echtes Highlight war (wieder einmal) das Essen im Sportclub. Morgens gab es ein umfangreiches Frühstücksbuffet in Bio-Qualität: frische Brote und Brötchen, Obst, Aufschnitt und Käse, viele süße Aufstriche aus dem Bioladen, selbstgemachte Marmelade, ein tägliches Special, guten Kaffee und Eierkochwasser zur Selbstbedienung. Dazu eine tolle Bio-Müsli-Auswahl, Topfen, (Soja-)Joghurt sowie Hafer-, Soja- und Mandeldrink. Abends erwartete uns ein 4-Gänge-Menü mit Salat, Suppe, Hauptgang und Nachtisch, wobei man vorab zwischen vegetarisch und Fleisch wählen konnte. Die Portionen waren dieses Jahr etwas kleiner – was ich sehr positiv fand, da nachhaltiger und mit der Möglichkeit auf Nachschlag. Alles war super lecker, inklusive eines typisch österreichischen Abends. Der Frühstücks- und Aufenthaltsraum war außerdem richtig gemütlich.
Zimmerwahl mit Blick fürs Detail
Ein kurzer Hinweis noch zu den Zimmern: Diese sind unterschiedlich groß, was bei der Buchung aber auch transparent in der jeweiligen Kategoriebeschreibung angegeben ist. Letztes Jahr hatte ich ein Einzelzimmer mit Doppelbett und Balkon, das sogar größer war als das Doppelzimmer in diesem Jahr. Das war uns vorher bewusst – die Kategorie war günstiger und ehrlich gesagt ist man ohnehin kaum auf dem Zimmer. Uns waren zwei Einzelbetten wichtig, was für uns perfekt gepasst hat. Ein kleiner Tipp daher: Am besten vor der Buchung genau in die Beschreibung schauen, um Enttäuschungen zu vermeiden – ein Pärchen hatte sich zum Beispiel über die Einzelbetten geärgert, obwohl diese so angekündigt waren.
Sauna statt Après-Ski
Nach dem Skifahren ging es für mich fast täglich in die Sauna im Keller – eine perfekte Alternative zu Après-Ski. Dieses Jahr gab es sogar ein neues Abkühlbecken draußen. Besonders schön: den Skitag entspannt in der Sauna ausklingen zu lassen.
Sonnenschein, Skispaß – und leider ein Sturz
Diesmal habe ich mir spontan einen 8-Tage-Super-Skipass direkt im Hotel geholt und bin sogar schon am Anreisetag gefahren. Am zweiten Tag ging es nach Kitzbühel, was nur im Super-Skipass enthalten ist. Leider war das Wetter die ersten drei Tage ziemlich durchwachsen mit Schnee und Wolken. Ab dem vierten Tag kam dann endlich die Sonne – allerdings hatte ich an diesem Morgen einen sehr unglücklichen Sturz und musste den Skiurlaub wegen eines Kreuzbandrisses vorzeitig abbrechen. Am Donnerstag ging es dann mit dem Krankenrücktransport nach Hause. Dadurch konnte ich dieses Jahr nur wenig am Programm teilnehmen, kenne aber alles aus dem letzten Jahr sehr gut.
Programmvielfalt für jeden Geschmack
Besonders in Erinnerung geblieben sind mir die Aufguss-Sauna und die Fackelwanderung – beides hat mir letztes Jahr extrem gut gefallen. Kleiner Verbesserungsvorschlag zur Fackelwanderung: Es wäre schön, unterwegs neben Schnaps auch ein alkoholfreies Getränk anzubieten ;-).
Das Programmangebot bei Frosch ist insgesamt sehr vielfältig: Skiguiding (nicht täglich) in verschiedenen Gruppen – von Panorama über Cappuccino bis Espresso. Manche Gruppen sind mit bis zu 20 Personen recht groß. Die Espresso-Gruppe fährt auch nach Kitzbühel, die anderen eher nicht, da der Weg weiter ist und man dafür flotter unterwegs sein muss. Nachmittags gibt es Angebote wie Waffel- oder Kuchenessen, Après-Ski oder die Aufguss-Sauna. Abends folgen Programmpunkte wie das Kickerturnier, der Welcome-Abend mit Kennenlernspielen oder der Farewell Abend.
Zwischen Gruppenerlebnis und Zeit für sich
Letztes Jahr haben wir an vielen Guidings sowie am Nachmittags- und Abendprogramm teilgenommen. Dieses Jahr haben wir uns bewusst mehr auf unsere eigene kleine Gruppe konzentriert, da wir das Programm schon kannten – und haben stattdessen lieber Spieleabende gemacht oder den Skitag gemütlich in der Sauna beendet.
Fazit: Ein Ort zum Wiederkommen
Trotz meines leider vorzeitig beendeten Urlaubs steht für mich fest: Der Wilde Kaiser mit Frosch Sportreisen hat einfach überzeugt – durch die Organisation, das Essen, die Atmosphäre und vor allem die Menschen. Und wer weiß: Vielleicht heißt es ja bald wieder „gleiche Zeit, gleicher Ort“!
Schickt uns eure Urlaubserinnerungen
Wir veröffentlichen eure Reiseberichte auf unserem Frosch Reiseblog. Für eure Mühe belohnen wir euch mit einem Reisegutschein in Höhe von 75,–. Alle Tipps zum Verfassen deines Berichts haben wir hier für euch zusammengefasst.