Weihnachten & Silvester auf Teneriffa: Wandern, Wale und Sunset Picknick
  • Sonnenuntergang über dem Meer
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  • Regenbogen
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  • Wal- & Delfinbeobachtung
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  • Reisende vor schneebedecktem Berg
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  • Schneebedeckter Gipfel
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  • Sonne über dem Meer
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  • Lunchbreak
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  • Schwarzer Strand
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  • Durch die Wälder
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  • Schwarzer Strand
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Ich heiße Beate und verreise seit über 16 Jahren mit Forsch Sportreisen. Als viel gereiste Goldfröschin habe ich im Oktober 2025 überlegt, wohin ich Ende des Jahres reisen soll. Ich hatte gesehen, dass man mit Frosch auch über Weihnachten und Silvester nach Teneriffa die Wanderreise machen kann. Da ich vor 3 Jahren schon einmal die Wanderreise nach Teneriffa gemacht habe, es mir dort sehr gut gefallen hat und Chris ein toller Reiseleiter ist, habe ich gebucht.

Anreise

Der Flug ging am 20.12.2025 schon um 7:05 Uhr und ich bin am Vortag zum Flughafen gefahren, da der Vorabend-Check-In bei Eurowings in Köln schon von 16:00 Uhr bis 17:00 Uhr ist. Leider waren die Hotelpreise in Köln so teuer, dass ich die Nacht am Flughafen verbringen musste. Es hat dann aber alles gut geklappt. Der Flieger hatte Verspätung und wir kamen ca. 30 Minuten später auf Teneriffa an. Am Ausgang habe ich einen Mitarbeiter mit dem Froschschild gesehen. Wir mussten noch 30 Minuten auf den Flieger aus Düsseldorf warten und waren dann sechs Personen. Der Transfer mit dem Taxi dauerte ca. 40 Minuten und im schönen Fischerdorf San Juan wurden wir von Chris begrüßt. Die Formalitäten wurden erledigt und wir haben erste Infos erhalten. Am Abend sollte bereits das erste Sonnenuntergangspicknick stattfinden.

Unterkunft

Die Reiseteilnehmer wohnten in verschiedenen Appartements von San Juan. Chris verteilte die Zimmer und brachte mir netterweise den Koffer die Treppe hinauf. Dort traf ich Carolin, meine Appartement-Partnerin, die mir sofort sympathisch war und sich später als unsere Wanderführerin herausstellte. Da ich schon vor 3 Jahren in San Juan war, kannte ich mich aus und bin nach dem Auspacken in den Supermarkt gegangen, um Wasser und einiges mehr einzukaufen.

Ich hatte wieder das Frühstück im Appartement gebucht. Chris hatte dafür eingekauft und es gab Vollkornbrot, Butter, Käse, Salami, Marmelade, Honig, Eier, Orangen, Zitronen, Avocado, Müsli, Milch, Kaffee und Tee. So konnte ich mein Frühstück selbst zubereiten und musste nicht früh aufstehen. Gäste mit Restaurantfrühstück trafen sich bereits um 8:00 Uhr an der Bank und gingen gemeinsam essen. Ich mag es morgens entspannter.

Pro Woche gab es zweimal ein Sonnenuntergangspicknick und zweimal gemeinsames Essen im Restaurant. Um 17:45 Uhr trafen wir uns an der Bank am Restaurant „Brisa Marina“. Chris brachte Taschen, Kartons und alles Nötige mit und wir liefen gemeinsam zum Strand. Dort setzten wir uns im Kreis auf die Steine und breiteten die Leckereien aus: Oliven, Käse, Salami, Schinken, Kartoffelsalat, grüner Salat, Möhren, Paprika, Brot sowie Rotwein, Weißwein, Sprite und Wasser. Es war ein wunderschöner Abend mit herrlichem Sonnenuntergang.

Pro Woche gibt es vier Wanderungen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden von ca. 9 bis 12 km und 400 bis 700 Höhenmetern. Ein Tag pro Woche ist zur freien Verfügung und einmal gibt es einen Bootsausflug. Treffpunkt morgens ist immer zwischen 9:00 und 9:30 Uhr an der Bank, von dort geht es mit den Mietwagen zu den Startpunkten. Vor den Wanderungen machte Carolin jeweils ein kleines Warm-up und wies auf Besonderheiten hin.

Wanderung „Ifonche“

Es ging ins Naturschutzgebiet „Camino Natural Anaga Chasna“. Wir parkten auf einem abgelegenen Parkplatz und wanderten zunächst entlang einer Schlucht und an einem verlassenen Haus vorbei. Die Route führte durch alte Terrassenfelder, die bis in die 50er Jahre bepflanzt wurden und heute von einheimischer Flora zurückerobert sind. Vorbei an Orangenbäumen und Kakteen gelangten wir zu einem Aussichtspunkt, legten eine Pause ein und beobachteten Paragleiter. Zurück ging es über einen schmalen Berggrat mit Geländer und über schmale Pfade.

Wanderung „Sombrero“

Heute führte Uwe, der auf Teneriffa lebt. Im Naturschutzgebiet „Corona Forestal“ wanderten wir zu den Cañadas, dem alten Kraterrand Teneriffas. Der Pfad führte durch farbenfrohes Gestein und Kiefernwälder, die vielen Feuern getrotzt haben. Teilweise lag noch Schnee und wir mussten vorsichtig gehen. Einige, auch ich, sind nicht auf den Sombrero geklettert. Zurück ging es durch Kiefernwälder und wir besichtigten einige Höhlen.

Am freien Tag wanderten Anna, Michael und ich an der Küste entlang nach Los Gigantes. Am Hafen gönnten wir uns ein Eis, beobachteten die Boote und fuhren am Nachmittag mit dem Bus zurück.

Wanderung „Chinyero“

Mit den Mietwagen ging es in die Region des 1907 ausgebrochenen Vulkans Chinyero. Die Landschaft ist geprägt von Kleinstschloten und bunten Lavafeldern und zählt zu den vulkanisch aktivsten Zonen. Auf einem leicht zu laufenden Rundweg passierten wir Kiefernhaine und querten die Lavaströme. Oft hatten wir Ausblicke auf den El Teide. Es war Heiligabend und wegen des Windes fand das Sonnenuntergangspicknick im Appartement von Chris statt, was ebenfalls sehr schön war. Er hatte sogar aus einer Agave einen Weihnachtsbaum gestaltet. Es gab Weihnachtslieder, ein Geburtstagsständchen, Kuchen und ein leckeres Essen.

Wal und Delfin Beobachtung

Treffen war um 9:15 Uhr, dann fuhren wir nach Los Gigantes. Vor der Bootstour hatten wir Freizeit, einige gingen zum Strand, andere bummelten oder Kaffee trinken. Auf dem Boot sahen wir nach etwa 30 Minuten die ersten Wale. Später tauchte auch eine Schildkröte auf, die ich erst auf Fotos entdeckte. Es gab einen Badestopp, zurück raste das Boot zum Hafen. Danach hatten wir noch etwas Zeit in Los Gigantes, bevor wir zurück nach San Juan fuhren.

Wanderung „Teno“

Eine herrliche Tour durch den Lorbeerwald im Teno-Gebirge im „Parque Rural de Teno“. Oft hüllten Passatwolken die Landschaft ein und wir wanderten auf schattigen Pfaden durch einen der schönsten und ältesten Inselbereiche. Es gab breite Waldwege, schmale Pfade und tolle Aussichtspunkte.

Nach einer Woche reisten acht Personen ab, wir blieben zu viert. Zehn neue Leute sollten ankommen. An An- und Abreisetagen findet kein Programm statt. Ich verbrachte den Tag am Strand, las und war zweimal im Meer. Am Abend gab es die Info- und Kennenlernrunde und wir erhielten den Wochenplan.

Wanderung „Chirche“

Wir fuhren nach „Guia de Isora“, parkten am Supermarkt und starteten dort die Tour. Das Warm-up fand in einer Seitenstraße statt. Die Route führte zu den Dörfern Aripe und Chirche. Vorbei an Weinbergen, eingefassten Wegen und einer kleinen Kapelle in Aripe. In Chirche sahen wir eine in einer Felsspalte aufgebaute Krippe. Eine sehr schöne Wanderung über schmale Pfade und teils Geröll.

Die Wanderung „Samara“ habe ich ausgelassen, weil sie mir zu lang und höhenmeterreich war. Ich spazierte stattdessen durch San Juan und verbrachte den Nachmittag am Strand.

Abends gab es wieder ein Sunset Picnic, diesmal am kleinen Strand an der Promenade. Chris hatte erneut köstliche Speisen zubereitet und Strandmatten mitgebracht. Ein toller Sonnenuntergang rundete den Abend ab.

Am nächsten Tag war erneut die Bootstour ab Los Gigantes. Ich blieb diesmal an Land, spazierte zum Strand und war shoppen. Nach zwei Stunden traf ich die anderen wieder und wir fuhren zurück.

Wanderung „Teno anders“

Wir fuhren nach Ruigomez und starteten an der Kirche. Die Route führte entlang der Straße, durch Wiesen, Felder und bot viele Ausblicke auf den El Teide. Über breite Waldwege gelangten wir auf einen Höhenzug mit großartigen Aussichten. Im Parque Rural de Teno wurden die Pfade schmaler und wir wanderten 2 km steil bergauf durch dichten Wald. Zurück ging es auf breiten Wegen zum Ort, wo wir ein Gruppenbild machten. Einige blieben für Kaffee, andere fuhren direkt nach San Juan.

Es war Silvester und es gab ein Abendessen im Restaurant mit Vorspeise, Tapas und Fischplatte. Da ich keinen Fisch esse, wählte ich ein vegetarisches Gericht. Danach bot Carolin eine Tanzstunde an und einige von uns tanzten Bachata. Kurz vor Mitternacht trafen wir uns an der Promenade. Chris brachte Sekt und für jeden zwölf Weintrauben mit, ein spanischer Brauch für Glück im neuen Jahr. Wir tanzten zu Musik aus den umliegenden Restaurants und sahen ein kleines Feuerwerk.

Der Neujahrstag war frei und verregnet. Ich verbrachte ihn im Appartement mit Lesen und einem kurzen Ausflug zum Müllcontainer, bei dem ich trotz Schirm nass wurde. Nachmittags klarte es auf und ich spazierte zum Strand.

Am nächsten Tag sollte die Wanderung „Kreuzweg“ stattfinden, doch wegen Wind und Regen fuhren wir stattdessen nach El Medano. Dort gingen wir am Strand entlang, beobachteten Surfer und wanderten über den Montana Bocinegro und anschließend auf den etwas höheren Montana Roja. Oben war es windig und wir machten Pause. Beim Abstieg wurden wir vom starken Regen überrascht und waren komplett durchnässt. Einige gingen danach noch in El Medano Kaffee trinken, unser Auto fuhr direkt zurück. Abends fand wieder ein Sonnenuntergangspicknick statt. Chris hatte erneut großartig gekocht und es gab unter anderem die beliebten Datteln im Speckmantel.

Am nächsten Tag war Abreise. Der Transfer ging um 8:15 Uhr, der Flug um 11:45 Uhr. Beim Check-in gab es Stau, da einige nicht online eingecheckt hatten und nun bezahlen mussten. Nach der Sicherheitskontrolle blieben mir knapp 20 Minuten bis zum Boarding. Der Flieger hatte ca. 30 Minuten Verspätung. In Köln kamen die Koffer verspätet an und ich erreichte erst nach 19 Uhr meinen Zug.

Fazit

Teneriffa ist eine tolle Insel und die Wanderreise mit Frosch war großartig. Das lag vor allem an Chris und Carolin. Ich würde die Reise jederzeit wieder machen. Die Highlights waren die Sunset Picnics, die Wanderung „Chinyero“ und die neue Wanderung in El Medano.

Alle Reiseberichte zum Reiseziel "Wanderreise auf Teneriffa"

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