Reisebericht: Sportclub Carlton


Crans Montana: Mindestens einmal im Sommer mit Frosch in die Schweizer Berge
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Mindestens eine Woche im Sommer mit Frosch in die Schweizer Berge - das ist inzwischen schon Tradition bei mir geworden. Offenbar nicht nur bei mir, sondern bei circa zweidrittel der Gäste, die gleichzeitig mit mir im Carlton in Crans Montana waren dieses Jahr. Viele waren bereits vier- oder fünfmal hier, wobei ich finde, man kann auch ruhig mal die anderen Frosch-Destinationen ausprobieren, wie Arosa oder Champéry.

Ankommen

Da mir sowohl Haus als auch Umgebung von vorherigen Besuch bestens bekannt waren, konnte ich gleich ins Programm starten. Nach der Ankunft im Haus kurz einchecken, Zimmer mit super Blick auf die Berge und trotzdem ruhig, und dann ein Getränk an der Bar holen und mich vorm Haus mit anderen ankommenden Gästen bekannt machen.

Die Zimmer

Die Zimmer sind meines Wissens relativ unterschiedlich bezüglich Ausstattung und Lage. Ich habe mal in ein Eckzimmer der Kategorie A geguckt und beschlossen, nächstes Mal dieses zu buchen. Es war ein wunderschönes Zimmer mit tollem Ausblick, viele Fenster, das ist dann sicher den Aufpreis wert. Allerdings war auch mein Zimmer der Kategorie B ganz toll, schön groß mit Balkon und mit Blick auf die Berge. Das finde ich auch gut, dass man hier verschiedene Möglichkeiten hat, Preis und Ausstattung zu wählen. Mit oder ohne eigenem Bad, mit oder ohne Balkon ...

Die Verpflegung & Corona-Maßnahmen

Am ersten Abend wurde beim Essen gefragt, ob jemand Vegetarier ist oder Unverträglichkeiten hat. Zu essen gab es Nudeln mit verschiedenen Soßen, da war für jeden etwas dabei. Und ansonsten, wie auch jeden weiteren Abend, Suppe, Salat und eine Nachspeise. An einem Abend wurde gegrillt (letzter Abend), einen Abend gab es Raclette. An diesen Abenden gibt es also für jeden sowieso sehr viel Auswahl. 

An den anderen Abenden kann zwar nicht gewählt werden, das Essen ist aber so ausgesucht, dass es eigentlich jedem schmeckt. Ansonsten gab es am ersten Abend noch die üblichen Informationen bezüglich Essenszeiten und Versorgung in den Zimmern, zusätzlich dazu Infos zu den Corona-Maßnahmen, die aber in den letzten Monaten sowieso jeder bereits automatisch befolgt.

Noch kurz zu den Corona-Maßnahmen: Es wurde auf Abstand geachtet, am Buffet ist eine Laufrichtung vorgegeben und jeder nimmt sich einen Plastikhandschuh, bevor er die gemeinsam genutzten Bestecke zum Essen-Nehmen anfasst. Im Haus herrscht Maskenpflicht, solange man rum läuft, draußen und wenn man am Platz ist nicht mehr. Also eigentlich so, wie man es sowieso gewohnt ist.

Das Aktivprogramm

Am Programm ist so viel geboten, dass man entweder am besten zwei Wochen bleibt, was auch hinsichtlich der evtl. längeren Anfahrt Sinn machen würde, oder man einfach häufiger nach Crans Montana kommt. 

Normale Wanderungen werden angeboten, mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden, dann Mountainbiketouren mit sich steigernden Schwierigkeiten, man kann die Wanderwoche buchen oder auch die Klettersteigwoche. Nebenbei gibt es noch die Möglichkeit, Yoga zu machen, die Kletterwand am Haus auszuprobieren, und die Sauna mit wunderbaren Blick vom Dach des Hauses zu nutzen.

In der Zeit, in der ich da war, war auch Kinderbetreuung angeboten. Die Wanderungen waren zeitlich auf dieses Programm abgestimmt, so dass man zurück war, wenn das Kinderprogramm auch beendet war.

Zusätzlich zu den von Frosch angebotenen Aktivitäten kann man auch die Aktivitäten der Explorercard nutzen, die von Crans Montana angeboten wird und die man als Frosch Gast kostenlos erhält. 

Hier kann man zum Beispiel eine Tageskarte für alle Lifte für 19.- Franken kaufen und den ganzen Tag - zum Beispiel am programmfreien Tag (Mittwoch) Berge hoch und runterfahren ohne große Anstrengung. Daneben ist Bootsverleih, Kletterhalle, Eis laufen und Minigolf enthalten sowie die Ortsbusse. 

Minigolf haben wir ausprobiert, er sollte allerdings die Frust-Toleranz etwas höher sein, da die Bahnen ziemlich schief sind und man auch bei ziemlich exakten Zielen das Loch eigentlich nicht treffen kann sondern der Ball teilweise überraschende und unvorhersehbare Wege nimmt.

Crans Montana ist auch bekannt für das große Golf Masters Turnier, das jährlich im August stattfindet und viel Trubel mit sich bringt. Dann ist das sonst eher beschauliche Städtchen sehr lebendig mit Essensständen und natürlich den Spielern und zahlreichen Zuschauern. 

Außerhalb dieser Woche kann man aber auch hervorragend selber auf einem 9 und einem 18 Loch Platz spielen. Die Plätze sind ca. 800 Meter vom Carlton entfernt und wenn man sein Auto am unteren (zur Zeit meines Aufenthaltes kostenlosen) Parkplatz am See parkt, sogar innerhalb von drei Minuten inklusive Equipment zu erreichen, wenn man die Ausrüstung im Auto lässt. Die Plätze sind sehr schön gelegen, der 9 Loch Platz sogar hübscher mit Aussicht auf den See und die Berge. Die Slots sind über ein online System bequem zu buchen.

Ich habe jetzt nur das Wanderprogramm genutzt, kann also nur darüber genauer berichten. 

Am ersten Tag gibt es eine Orientierungsrunde durch den Ort, dieser ist schon recht groß und somit ist man schon gut beschäftigt. Am zweiten Tag ging es dann entlang der Bis Du Ro, hatten wir als einziges einen halben Tag Regen. Ansonsten strahlende Sonne, Sonnecreme nicht vergessen. Bei der Wanderung überquert man eine Hängebrücke, hier konnte man zum Glück oder Unglück - wie man es sieht - aufgrund des Nebels nicht wirklich so weit gucken. Von Vorteil für diejenigen, die sonst unter Höhen Angst leiden.

Am spannendsten fand ich eine Wanderung entlang des Murmeltierweges und dann eine Leiter runter. Je nachdem, ob man diese Leiter während der Wanderung von unten nach oben oder von oben nach unten steigt, ist die Überwindung unterschiedlich groß. Von unten nach oben sieht man die Leiter bereits gut und kann sich vorstellen, dass man das leicht bewältigen kann. Umgekehrt sieht man aber von oben nicht, wo die Leiter endet, da sie einen leichten Knick macht. Hier kostet es sicherlich mehr Überwindung, in den Spalten abzusteigen. Aber ein tolles Erlebnis, wenn man sich überwunden hat.

Die Wanderwoche bietet noch einen Ausflug zum Aletschgletscher an, da hat man eine ganz tolle Sicht auf den Gletscher und wandert noch einige Zeit, vor allem bergab. Hierzu wurden Fahrgemeinschaften gebildet. Der Blick ist einmalig und die Anfahrt von etwas mehr als einer Stunde wert.

Eine weitere schöne Wanderung, die man auch selber machen kann, z. B. am programmfreien Tag mittwochs, geht um den Stausee Tseuzier. Hört sich erst nicht spannend an, ist aber überraschend schön, sowohl von der Landschaft als auch vom Weg her. Lisa kann einem hier die Abfahrtszeiten des Busses mitteilen, denn es empfiehlt sich, mit dem Bus hin zu fahren und nach der Umrundung (5 km) noch mit wenigen Höhenmetern zum Hotel zurück zu gehen (weitere 11 km).

Das Abendprogramm

Das Abendprogramm war vielleicht etwas reduzierter als sonst, da man sich vor allem draußen aufgehalten hat und es warmer Kleidung abends bedarf. Ein Kicker-Turnier hat traditionell stattgefunden, und auch ein Quizabend, eben draußen. Die Terrasse ist sehr schön beleuchtet und auch am Haus gibt es noch genügend Sitzplätze. Man sollte halt eine warme Jacke mitnehmen, dann ist das kein Problem. Man kann sich an der Bar Getränke holen, grundsätzlich auch im Innenraum sitzen bleiben, aber das wurde nicht so genutzt.

Das Fazit

Jetzt war ich fünf mal mit Frosch in Crans Montana und jedes mal ist eine Mischung daraus, etwas Schönes vom letzten Urlaub zu wiederholen und etwas Neues kennenzulernen. Und jedes mal trifft man nette Leute. Teilweise bereits Bekannte, vor allem aber neue Leute, die das Leben bereichern mit ihren Geschichten. Das Team war auch sehr nett und engagiert, vor allem Lisa fand ich sehr gut erreichbar und hilfreich.

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