Reisebericht: Sportclub Onu


Silvester in Champéry – Sonne, Ski & gute Leute
  • Aussicht Onu
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  • Eisbar
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  • Skifahrer in Portes du Solleil
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  • Skifahrer im Lift
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  • Silvestermenü im Onu
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Silvester in den Bergen – Skifahren, Freunde und Vorfreude

Über Silvester ging es für 8 Tage mit Frosch nach Champéry ins Portes du Soleil – perfekte Kombi aus Schweiz und Frankreich auf einem Skipass. Unterwegs war ich mit meiner Freundin und vier Freunden, alle Anfang 30, mit klarer Mission: Skifahren, gutes Essen, entspannte Abende und ein lässiger Jahreswechsel in den Bergen.

Anreise mit Bus & Skipass in der Hand: Schnell auf die Piste

Gestartet sind wir in Köln mit dem Bus, etwa 10 Stunden Fahrt, aber mit Pausen und Gruppensnacks gut auszuhalten. Nach der Ankunft an der Gondelstation um kurz nach 8 hat uns Reiseleiter Niklas direkt die Skipässe in die Hand gedrückt, sodass wir gleich loslegen konnten: An der Gondel konnten wir uns umziehen, gegenüber im Sportgeschäft gab es Leihschuhe mit 10% Rabatt und das Gepäck wurde an der Pistenraupe abgegeben.

Am ersten Tag sind wir zu Fuß von der Gondel zum Chalet Onu gelaufen – der Weg ist teilweise rutschig und ein bisschen steil, aber machbar. Dort konnten wir direkt unsere vorgebuchten Skier in Empfang nehmen und frühstücken. An den anderen Tagen war die Lage dann perfekt: Start mit den Skiern direkt am Hotel und am Ende des Tages wieder bis vor die Tür abfahren.

Chalet-Flair & Chill-Modus: Unser Zuhause in Champéry

Der Sportclub wirkt wie ein großer, entspannter Gemeinschaftswohnsitz für Skifans: gemütliche Aufenthaltsräume, Dart, Kicker und Spiele – man bleibt automatisch noch sitzen, statt direkt aufs Zimmer zu verschwinden. Die Bar öffnet ab 16 Uhr und war unser Standard Treffpunkt nach dem Skitag, egal ob für ein Kaltgetränk oder einfach zum Quatschen in der Runde.

Das Essen war durchgehend stark: abwechslungsreich, gute Portionen, deutlich über klassischem „Skifahreressen“. Für mich als Nussallergiker war besonders wichtig, dass die Küche extrem aufmerksam war – es wurde nachgefragt, Alternativen wurden angeboten, und ich konnte alles entspannt genießen, ohne ständig selbst nachhaken zu müssen. Die Sauna war klein, aber richtig gemütlich, mit angrenzendem Wintergarten mit Blick auf die Berge und perfekt, um nach einem langen Tag auf der Piste runterzukommen.

Skifahren & Skiguiding: Locker, sicher und mit Spaßgarantie

Wir waren jeden Tag auf Ski unterwegs und haben das riesige Gebiet Portes du Soleil gut ausgenutzt. Auf der Schweizer Seite lag insgesamt eher wenig Schnee, aber die meisten Pisten waren trotzdem geöffnet und weitestgehend gut in Schuss, obwohl wir noch früh in der Saison waren. In Frankreich waren die Bedingungen nochmal besser, sodass sich die Ausflüge dorthin definitiv gelohnt haben.

Das Skiguiding mit Jan war ein echtes Plus: super entspannter Typ, der auch den Verleih macht, das Gebiet gut kennt und die Gruppe angenehm geführt hat. Tempo und Schwierigkeit waren so, dass alle aus unserer Truppe Spaß hatten, ohne dass es zum Stress wurde. Dazu jeden Tag Sonne und blauer Himmel – genau so stellt man sich Silvester in den Bergen vor.

Stimmungsvoll ins neue Jahr

Das Silvestermenü war ein Highlight für sich: Mehrere Gänge, liebevoll angerichtet, dazu die typische Frosch Atmosphäre – eher wie ein Abend mit Freunden als ein steifes Festessen. Mit unserer sechsköpfigen Gruppe war das Setting perfekt. Gutes Essen, Drinks, Karaoke und ein Jahreswechsel, der sich deutlich besser anfühlt als jede überfüllte Stadtparty.

Was ihr vor der Abreise wissen solltet

Bei der Abreise gibt es einen Punkt, den man wissen sollte: Für die Gondel braucht man eine separate Karte für die Bergbahn, die es nicht an der Gondelstation selbst gibt, sondern vorher im Skigebiet gekauft werden muss. Wer das rechtzeitig klärt, spart sich am Abfahrtstag unnötigen Stress.

Unterm Strich: Champéry über Silvester mit einer Truppe Anfang 30 ist eine klare Empfehlung – viel Sonne, lange Pisten, relaxte Stimmung im Haus, sehr gutes Essen mit top Umgang bei Allergien und ein Setup, bei dem man vom ersten bis zum letzten Tag das Gefühl hat, genau am richtigen Ort zu sein.

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