Reisebericht: Sportclub Natura Beach
Zypern im Frühjahr
In den Osterferien habe ich mir eine Woche Auszeit auf Zypern gegönnt – eine Entscheidung, die im Vorfeld nicht ganz ohne Zweifel war. Viele Freunde und auch meine Familie waren aufgrund der angespannten Situation im Nahen Osten unsicher, ob die Reise wirklich eine gute Idee sei. Ich war da recht entspannt und vor Ort war davon absolut nichts zu spüren. Ich habe mich die gesamte Zeit über sehr sicher und wohl gefühlt.
Mit mir waren noch 19 weitere Reisende vor Ort. Mit meinen 31 Jahren war ich in dieser Woche das Küken, das ist jedoch nicht wirklich aufgefallen. Ich habe mich total wohl in der Gruppe gefühlt.
Ruhige Lage & echtes Urlaubsgefühl
Das Hotel liegt etwas abseits, etwa 20 Minuten zu Fuß vom nächsten Ort, Polis, entfernt. Mit dem Fahrrad war diese Strecke jedoch problemlos und schnell zu bewältigen. Gerade diese ruhige Lage habe ich sehr geschätzt: Die Anlage war großzügig gestaltet, es gab zwei Pools und insgesamt eine entspannte Atmosphäre fernab vom Trubel. Ein besonderes Highlight war, dass man in den Zimmern sogar das Meeresrauschen hören konnte – ein Detail, das sofort für Urlaubsstimmung gesorgt hat. In meinem Zimmer habe ich zusätzlich Hühner und die Pfauen gehört, was in der ersten Nacht etwas ungewohnt war, jedoch am Ende einfach dazugehört hat. Und bei Tabu waren es dann auch „meine“ Hühner.
Aktivprogramm: Wandern, Biken & Natur erleben
Ein großer Teil meiner Woche bestand aus den geführten Wanderungen mit Jeanette und Manuel. Jede Tour hatte ihren ganz eigenen Charakter, sodass wir drei völlig unterschiedliche Landschaften erleben durften. Durch die Regenfälle im März und April war die Insel sehr grün – ein wirklich traumhafter Anblick. Manuel hat uns während der Wanderungen mit vielen spannenden Informationen zur politischen und geschichtlichen Situation Zyperns sowie zur Flora und Fauna vermittelt. Besonders angenehm war, dass wir vor jeder Wanderung einen Stopp an einem Supermarkt/einer Bäckerei eingelegt haben, um uns für die Mittagspause zu versorgen. Nach den Touren sind wir oft noch gemeinsam in verschiedenen lokalen Restaurants eingekehrt – der Kuchen bei Tina ist echt zu empfehlen!
Besonders empfehlen kann ich den Technikkurs bei Thomas zu Beginn der Woche. Meine Motivation nach der ersten Wanderung war nicht wirklich da und als ich dann verstand, dass wir 12 km durchs Gelände fahren würden, war sie noch geringer. Es hat sich jedoch wirklich gelohnt – Thomas hat viele Basics wie Anfahren am Berg, Schalten am Berg, Bremsen mit uns geübt und uns bei den Abfahrten beobachtet, um uns für die anstehenden Touren besser einschätzen zu können. Ich rate wirklich jedem, einfach mal mitzufahren, ganz gleich, ob man später an den Touren teilnimmt oder nicht. Die ersten Touren waren mir persönlich etwas zu sportlich, sodass ich dann lieber wandern war. Zu meinem persönlichen Glück ging es vielen aus der Gruppe so und Thomas hat dann spontan die letzte Tour angepasst. So sind wir in einer größeren Gruppe zunächst entspannt auf der Straße zum Bad der Aphrodite gefahren. Von dort aus ging es für eine kleinere Gruppe weiter zur Blauen Lagune – die Strecke dorthin war super zum mountainbiken und der Ausblick durchweg grandios! Ich kann den „Weg der Stille“ jedem empfehlen. Die anderen sind dort wandern gegangen, haben sich das Bad der Aphrodite angesehen und einen Kaffee getrunken.
Gemeinschaft & entspannte Abende
Zusätzlich habe ich in der Woche beim Stretching & Relax bei Jeanette und beim Tischtennis Spielen mit Thomas teilgenommen. Nach dem Abendessen haben wir gemeinsam Dart, Hitster oder Tabu gespielt, was insgesamt für viel Spaß gesorgt hat. An zwei Abenden wurden Auswärtsessen im Stil von Mezze (ähnlich zu Tapas) angeboten. Hier habe ich an einem Abend teilgenommen und an dem anderen Abend war ich mit drei weiteren Fröschen im Ort essen – war beides sehr lecker. Den Wochenabschluss haben wir in einer Kneipe in Polis verbracht, wo wir uns zuerst die Fotos der Woche angeschaut haben und dann doch mehr getanzt wurde als ich erwartet hatte.
Ausstattung, Strand & kleine Details
Die Frosch-Station war sehr gut ausgestattet: Es gab allerlei zum Ausleihen, wie zum Beispiel diverse Bälle, Yoga-Matten, Wikinger-Schach, Bücher, Spiele. SUP und Kajakfahren wäre ebenfalls möglich gewesen, allerdings haben wir das zeitlich und aufgrund der Wellen nicht genutzt. Beachvolleyball haben wir gespielt, wobei das Feld eher suboptimal war – man musste feste Schuhe tragen und das Spielfeld war von Bereichen umgeben, in die der Ball besser nicht fliegen sollte.
Der Strand selbst bestand aus einer Mischung aus Sand und Steinen. Badeschuhe konnte man sich praktischerweise ausleihen. Sobald man die steinigen Stellen und eine Kante im Wasser überwunden hatte, wurde man mit einem wunderbar sandigen Meeresboden und klarem Wasser belohnt.
Im Sommer wird das Angebot an die heißen Temperaturen angepasst – hier kann man sich entspannt auf die Erfahrungen der Guides verlassen.
Fazit: Aktive Auszeit mit Wohlfühlfaktor
Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit meiner Woche auf Zypern und kann es definitiv weiterempfehlen! Die Mischung aus sportlichen Aktivitäten und entspannten Momenten hat für mich perfekt gepasst.
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