Reisebericht: Sportclub Sarti-Beach
Anreise und Ankommen in Sarti
Als Hobby-Volleyballer habe ich überlegt, wie ich meine „Skills“ verbessern kann. Auf der Suche nach Trainingscamps, bin ich über beach-volleyball.de auf das Premium-Camp in Sarti gestoßen. Eine Kooperation mit Frosch Sportreisen. Nach meiner ersten Reise mit den Fröschen nach Korfu in 2025, von der ich begeistert war, habe ich mich dann für Sarti im Juni 2026 entschieden.
Nach meiner Ankunft am Flughafen in Thessaloniki, habe ich den Treffpunkt für den Transfergesucht und direkt gefunden. Da wir noch auf zwei weitere Flüge warten mussten, kam ich schon mit zwei, drei anderen Wartenden ins Gespräch. Nach gut 90 min. kam dann der Bus. Der Transfer dauerte knapp über 2 Stunden und ich konnte unterwegs, im gut klimatisierten Bus, noch ein wenig Schlaf nachholen.
In Sarti angekommen, bezog ich mein Appartement im Haus Atos. Mein freundlicher Mitbewohner war kurz vor mir eingezogen. Begeistert vom Blick auf dem Balkon direkt aufs Meer und den Berg Atos,freute ich mich, dass ich die richtige Wahl getroffen habe. Wir teilten uns das Bad mit einem weiteren Mitbewohner, der ein kleines weiteres Zimmer im Appartement bewohnte. Das Appartement ist mit einer kleinen Küchenzeile mit etwas Geschirr, Wasserkocher und Kühlschrank ausgestattet. Außerdem steht ein Kleiderschrank mit ausreichend Platz im Raum.
Ich war davon begeistert, dass der Strand direkt auf der gegenüberliegenden Straße liegt und die Wege somit kurz waren. Der Pool und das Gelände sind sauber und mit ausreichendLiegen ausgestattet. Am Strand standen gemütliche, gepolsterte Liegen und Sitzsäcke zur Verfügung.
Beachvolleyball-Camp mit professionellem Training
Am Sonntag starteten wir mit einer ersten Trainingseinheit. Wir haben ein Kennlernspiel mit ersten Technikübungen kombiniert. Unser Trainer hat viel erklärt und auch zwischendurch durch Zurufe die Teilnehmer korrigiert, was sehr hilfreich war. Nachmittags haben wir dann die Plätze für freie Spiele genutzt.
Insgesamt wurden am Sonntag, Dienstag und Donnerstag vormittags und zusätzlich am Montag und Mittwoch auch nachmittags trainiert. So kann man das eine oder andere Nachmittagsprogramm wahrnehmen. Insgesamt sollte man sich aber damit arrangieren, dass der Fokus auf Beachen liegt und Fahrrad- oder Wandertouren dann nicht wirklich machbar sind. Es standen Mikasa Pro Bälle zur Verfügung und die sechs Beachplätze waren insgesamt in gutemZustand. Es macht Sinn sich Beachsocken einzupacken, da der Sand zur Mittagszeit sehr heiß wird.
Ein Highlight war dann am Freitag ein 2x2-Turnier innerhalb der Trainingsgruppe und am Nachmittag das 4x4-Spaßturnier für alle, die Spaß am Beachen haben. Gegen 17 Uhr zog ein Gewitter auf. Wir haben in der Beach-Bar Schutz gesucht und uns beim Tanzen zu „It’s Raining Men“ von den Wheather Girls und einem Getränk warm gehalten, um dann das Turnier noch zu Ende zu spielen.
Zwischen Beachvolleyball, Freizeit und griechischem Lebensgefühl
Insgesamt habe ich die kurzen Wege zum Supermarkt und auch den fußläufig erreichbaren Ortskern als sehr positiv empfunden. Auch das angebotene Freizeitprogramm ist groß und abwechslungsreich. Beim Frühstück und Abendessen (beides war sehr abwechslungsreich und lecker) kam ich mit verschiedensten Menschen ins Gespräch. Auffällig war, dass viele bereits zum zweiten, dritten oder sogar fünften Mal in Sarti waren. Immer wieder fiel die Aussage: „Einmal Sarti – immer Sarti!“. Lediglich die Sonnenuntergänge vermisste ich, da alles gen Osten ausgerichtet ist. Dafür freuen sich die Frühaufsteher um so mehr über den Sonnenaufgang über dem Berg Atos.
Das war sicherlich nicht mein letztes Mal Urlaub in Sarti!
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