Reisebericht: Sportclub Sarti-Beach


Zurück in Sarti: Ankommen mit Blick auf den Athos
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Meine 5. Reise nach Sarti und dieses Jahr war einiges neu für mich! Wie gewohnt ging es mit dem Bus ca. 2 Stunden vom Flughafen zum Hotel, wo wir direkt die Zimmer beziehen konnten. Ich hatte mich diesesmal für das Athos Appartment entschieden, wo ich das kleinere Zimmer bezog und ein Bekannter das größere. Das kleine Zimmer als Einzelzimmer ist vollkommen ausreichend und der tägliche Blick auf den Athos und den Strand ist schon ein Highlight.

Frühstück und Abendessen gab es wie üblich in den meisten Frosch Destinationen als Buffet Form und Köchin Gajane und ihr Team haben mal wieder gezaubert. Es ist wirklich für jeden was dabei, egal ob Vegetarier oder nicht, auch auf Allergien und Unverträglichkeiten wird eingegangen. Hungrig bliebt hier niemand.

Wandern und Mountainbiken: Sarti von einer anderen Seite entdecken

In den letzten Jahren habe ich eher zu den Mountainbikern gehört, in den zwei Wochen 2026 habe ich genau EINE Tour gemacht .... zur Abwechslung habe ich aber eine Wanderung zur Herzbucht gemacht, das war wirklich schön. Guide Mandy hat uns vorgeschlagen, einen kurzen Teil der Strecke einfach mal schweigend zurückzulegen und alle waren einverstanden. Was komisch klingt, war tatsächlich richtig schön. Jeder war für sich mit der Natur und den eigenen Gedanken verbunden und als das Schweigen eigentlich beendet war, wollte niemand so recht das erste Wort sagen.

Die Wanderungen beschränken sich auf maximal ca. 10km pro Tour, aber ich hörte, dass die ein oder andere durchaus anspruchsvoll ist. Wanderstöcke braucht man nicht, allerdings sollte man, wenn man vor hat, viel zu wandern, Schuhe mit gescheitem Profil einpacken, da man manchmal kraxeln muss oder es rutschig sein kann.

Die Mountainbiketouren sind für jeden machbar, denn es gibt einfache Touren wie die Joghurt oder Diva Tour (die kann wirklich jeder fahren, egal, ob man schonmal auf einem MTB saß), aber auch anspruchsvollere Strecken mit mehr Höhenmetern und technischem Fahrkönnen, wie die zwei Türme oder Coast to Coast. Hier sollte man schon etwas MTB Erfahrung haben bzw. ein gutes Fitnesslevel.

Neues Highlight: Beachvolleyball-Camp in Sarti

Neu für mich war dieses Jahr das Beachvolleyball. Ich war nie Fan von Ballsportarten, habe aber letztes Jahr in Sarti durch Freunde mal in das Thema reingeschnuppert und Gefallen dran gefunden, so dass ich mich für das Classic Beachcamp entschieden habe. 5 Tage je anderthalb Stunden Training. Anfangs alles sehr ungewohnt und anstrengend, nach zwei Tagen einfach purer Spaß. Die Fortschritte waren recht schnell sichtbar (wenn auch nur kleine) und am liebsten hätte ich den ganzen Tag nichts anderes gemacht. Es hat mir so gut gefallen, dass ich in der zweiten Woche noch drei Trainingseinheiten dazugebucht habe. Trainer Bobby hat uns die Grundtechniken Baggern und Pritschen erklärt, auch sehr detailgenau, was ich persönlich schätze. Hat uns probieren lassen und auch der Spaß kam nie zu kurz. Freitags gabe es dann ein 2:2 Turnier für Campteilnehmern und am Nachmittag ein 4:4 Turnier für alle, die Lust haben, mitzumachen. Der Spaß steht auch hier für die meisten im Vordergrund!

Zwischen Aktivprogramm, Beachbar und griechischem Lebensgefühl

Zusätzlich gab es auch Workouts, Yoga oder Wassersport, eine Kanutour oder einen Bootsausflug. Theoretisch kann es einem nicht langweilig werden. Falls doch, kann man am Strand abhängen und ein kühles Getränk aus der Beachbar trinken.

Dort findet auch das Abendprogramm nach dem Essen statt, sei es Kickerturnier, ein Musikquiz, Karaoke oder einfach nur ein Partyabend – alles ist möglich!

Einmal in der Woche bleibt die Küche zu und man kann im Ort essen gehen. Ich empfehle hier das Pirofani – authentische Küche zu absolut fairen Preisen! Leider schlossen viele Läden so nach und nach, da sich die Saison Anfang Oktober dem Ende zuneigt. Es empfiehlt sich bei einer Anreise ab Ende September einen warmen Pulli für Abends und eine Windjacke einzupacken.

Alleine reisen, gemeinsam Erinnerungen sammeln

Eins blieb aber auch dieses Jahr gleich: ich habe nette Menschen kennengelernt, die ich sicher nochmal wieder treffe. Und wer sich jetzt noch Sorgen macht, oder sich fragt, ob er/sie wirklich alleine die Reise antreten soll, dem kann ich nur sagen: mach es! Du wirst schneller Leute kennenlernen als du gucken kannst und du wirst es nicht bereuen!

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