Reisebericht: Sportclub Sarti-Beach


Sarti - Einmal bitte alles!
  • Meer
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  • Aussichtsplattform
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  • Büsche und Berge auf Sarti
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  • Sarti Schild am Meer
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  • Häuser in Sarti
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  • Spielhalle Sarti
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  • Yoga am Strand mit Blick auf den Athos
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  • Büsche und Berge auf Sarti
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Vom ersten Moment an angekommen

An meinen Urlaub hatte ich genau zwei Ansprüche: Erstens, ich wollte etwas erleben. Und zweitens, zwischen Alltag, Job und Prüfungen, wollte ich mich um möglichst wenig kümmern müssen. Da meine Schwester begeisterte Frosch-Urlauberin ist, habe ich kurzerhand eine Woche Sarti gebucht: Ich war noch nie in Griechenland und hier schien mir das Gesamtpaket aus Strand, Action und Erholung am besten. Und Sarti hat auf ganzer Linie überzeugt!

Schon beim Treffpunkt in Thessaloniki bin ich mit einigen meiner Mitreisenden ins Gespräch gekommen. „Super“, dachte ich, „wenn die alle so unkompliziert sind, kann das ja nur gut werden!“ Angekommen in der Hotelanlage, habe ich mein Einzelapartment im obersten Stockwerk in einem der hinteren Häuser bezogen. Das Zimmer war von der Ausstattung her einfach, aber das war völlig egal, denn: Es hatte einen Balkon mit Meerblick und es war ganz für mich allein. Das war für mich Luxus genug.

Vor dem ersten Abendessen hab ich mich kurz gefühlt wie damals als Teenager am ersten Tag im Zeltlager: An welchen Tisch sollte ich mich setzen? Würde ich nette Menschen treffen, vielleicht sogar Freunde? Meine Nervosität verflog schnell, denn schon an diesem Abend habe ich Mitreisende kennengelernt, mit denen ich die ganze Woche immer wieder unterwegs sein würde – gesellig, aber ganz ohne Zwang.

Zwischen Strand, Wanderungen und spontanen Abenteuern

Nach einer erholsamen Nacht startete der Urlaub so richtig: Schwimmen im Meer noch vor dem Frühstück. Anschließend schloss ich mich einem geführten Spaziergang rund um das Örtchen Sarti an. So bekamen wir schon mal einen guten Überblick über die direkte Umgebung. Danach ließ ich ich mir natürlich die Einweisung in die SUPs nicht entgehen. Eigentlich hatte ich dann ein paar erholsame Stündchen am Strand geplant, ließ mich spontan dann aber doch zu einem Bein-Workout im Garten überreden. Auch gut, so waren die Beine fit für die Welcome-Party, denn es wurde bis in die Nacht getanzt!

Am nächsten Morgen brachen wir nach dem Frühstück zu unserer ersten richtigen Wanderung auf. Ziel war die Goa Bucht, und eine ohnehin schon schöne Bucht wird noch mal schöner, wenn man sich den Weg dorthin durch Hitze, Steigung und Gestrüpp erarbeitet hat. Auch dieser Tag hat zu einem wunderschönen Ausklang gefunden, wenn auch ganz anders als der Vorabend: Statt Beachparty gab es nun einen ganz entspannten Yoga-Kurs.

Wie dieser Tag aufhörte, so begann der nächste: Mit Yoga am Strand. Kurz musste ich mich überwinden, um wirklich um halb sechs aufzustehen, aber der Sonnenaufgang, die Bewegung und die Ruhe am Strand waren es allemal wert. Und dann das erfrischende Bad im Meer – herrlich. Dieser Tag sollte im Laufe des Nachmittags aber noch etwas Action finden, denn gemeinsam mit vier Mitreisenden hatten wir einen Riesenspaß beim Banana-boat. Diese Aktivität ist bei Frosch nicht inkludiert, aber das Team war behilflich bei der Organisation und aufgrund der kurzen Wege und des guten Verhältnisses zwischen Frosch und den Geschäftspartnern vor Ort, war auch das gar kein Problem.

Aktive Urlaubstage mit echten Highlights

Mittlerweile fühlt es sich im besten Sinne so an, als sei ich schon seit zwei Wochen hier: Die Tage waren so reich gefüllt und der Alltag zu Hause so schnell vergessen. Dabei ist es erst Tag vier! Heute nahm ich an der mit Abstand anstrengendsten Wanderung statt. Erst ging es hoch zum Stavros, einem Gipfelkreuz über Sykia, dann durch ein ausgetrocknetes Flussbett zurück. Nur war das Flussbett nicht so trocken wie erwartet, so dass wir uns teilweise durchs Unterholz schlagen mussten. Am Ende waren wir zerkratzt, verschwitzt und ziemlich erledigt, aber vor allem stolz auf uns und glücklich mit dem kalten Getränk, was uns im Dorf erwartete. Zurück im Hotel, nahm ich an einem weiteren Yoga-Kurs teil, und ganz ehrlich: Dieser Kurs hat meinen mittlerweile muskelkatergeplagten Körper wieder auf null zurückgesetzt. So gut! Zum Abendessen verabredeten wir uns an diesem Tag in einem Restaurant in Sarti, was wirklich schön war. Für den Heimweg ließen wir uns Zeit und erkundeten den Ort erstmals so richtig: Mit seinen skurrilen Spielplätzen, den schönen Gässchen, den Bars, dem Aussichtspunkt, der alten Kirche.

Tags drauf fand meine letzte und wahrscheinlich schönste Wanderung zur Portokali-Bucht statt. Entlang traumhafter Küsten und verträumter Wälder erwarteten uns am Ende kristallklares Wasser und ein entspannter Transfer zurück. Weil ich noch Lust auf Aktivität hatte, aber nicht so in Laune für eines der Workouts war, schloss ich mich einer spaßigen Runde Wikinger-Schach an. Spaßig war dann auch der Tagesabschluss: Ein Musikquiz, Karaoke und Feiern, so lange wir wollten!

Abschied fällt schwer

Freitag... Der letzte Tag vor der Abreise. Ich zögere das Packen so weit wie möglich hinaus, denn ganz ehrlich: Ich will noch nicht gehen. Ich entspanne am Strand, leihe mir ein SUP, bummel durch Sarti, tausche Handynummern mit den neuen, liebgewonnenen Mitreisenden aus. Nach dem Abendessen hilft alles nichts, ich packe resigniert meinen Koffer. Die Farewellparty vermag meine Stimmung jedoch wieder zu heben. Ein letztes Mal tanzen, ein letztes Mal Meeresrauschen, ein letztes Mal den Blick auf den Berg Athos genießen, bevor es morgen wieder in den Alltag geht.

Heute, fast zwei Monate später, beame ich mich innerlich manchmal zurück nach Sarti, und dann besonders gerne an die ruhigen Morgen am Strand und die ausgelassenen Abende in der Beachbar. Und das, obwohl ich eigentlich gar nicht so die Partymaus bin. Diese Woche war der perfekte Mix aus Erholung, Action, Erlebnis und ganz einfach Sorglosigkeit. Das Programm lag vor mir ausgebreitet, und ich musste einfach nur auswählen, was ich tun und lassen wollte. Ich habe die Woche durchweg nur genossen und kann Sarti jedem empfehlen, der ein bisschen was von Allem haben möchte.

Meine Tipps für deinen Urlaub in Sarti

Zum Schluss sind hier noch meine Tipps, die ich beim nächsten Mal in Sarti immer beherzigen würde:

  1. Lass die Wanderstöcke zu Hause. Du brauchst deine Hände mehr als die Stöcke und die Wege sind meist eh zu schmal.
  2. Die Beachbar ist nicht nur gut für Getränke, sondern hat auch leckeres Essen, wenn man mittags Hunger bekommt. Nimm genug Bargeld für deine Verzehrkarte mit.
  3. Pack mehr Sportsachen ein. Selbst wenn du nicht vorhattest, Yoga, Workouts oder Volleyball auszuprobieren, am Ende machst du's eh.
  4. Sei nicht irritiert, dass die Wanderungen eher kurz sind: Bei der Hitze brauchst du nicht mehr, und es ist schön, am Nachmittag noch Zeit für Anderes zu haben.
  5. Nimm dir Zeit, das Örtchen Sarti zu erkunden.
  6. Alle deine Mitreisenden sind genau wie du Mitglieder einer Gruppenreise. Du kannst davon ausgehen, dass sie offen für neue Leute sind.
  7. Kauf mehr Honig in dem Laden in Sykia, ein Glas reicht nicht.

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