Reisebericht: Sportclub Thuiner


Saalbach, Skifahren und Sonne satt
  • Gruppenbild vorm Bergpanorama
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  • Skigebiet Saalbach
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  • Blick auf die Piste
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  • Gruppenbild von 3 Männern
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  • Fieberbrunn Bergpanorama
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  • Schwarze Piste Zell am See
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  • Gruppenbild von 3 Männern
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Die Anfahrt nach Saalbach war im Vergleich zur Strecke eher lang, da sich auf unserer Reise noch Reisende nach Westendorf befanden, die wir zuerst nach Westendorf gebracht haben. Start in Essen 21:00 Uhr Ankunft vor Ort 9:30 Uhr. Der Bus war wie immer sehr gut ausgestattet, insbesondere die Beinfreiheit bei den Relax-Sesseln sind die Zusatzkosten wert. Die Rückfahrt gestaltete sich ähnlich und war deutlich länger als in den Unterlagen angegeben und so waren wir erst gegen 06:45 Uhr (anstatt 05:00 Uhr) wieder in Essen. Grund hierfür ein Stau vor Kitzbühel wegen des Hahnenkammrennens. Diesen Termin also vorab checken.

Der Sportclub Thuiner

Der Sportclub Thuiner liegt am Rande des Skigebiets Hinterglemm ca. 80 m vom Einstieg (Schlepplift) ins Gebiet entfernt. Die Rückkehr zum Club ist mit 2 Varianten möglich, entweder mit den gleichen Liften wie am Morgen oder über die rote Piste 78, die auch am Nachmittag immer noch im Bestzustand ist. Hier beträgt der Fußweg dann ca. 100 m.

Programm
Das Abendprogramm wurde ansprechend und engagiert durchgeführt. Kicker Turnier, Nagel Cup, Hüttenabend Gäste, etc. Anders als in anderen Sportclubs gibt es hier im „Thuiner“ Partys oder Après-Ski, bei denen auch tatsächlich gefeiert wird. Da kann die Nacht auch mal zum Tag werden

Sauna
In der durchaus geräumigen Sauna kann man den Skitag ausklingen lassen. Einmal pro Woche gibt’s Aufgüsse, Getränke und Obst.

Die Zimmer
Ich hatte ein Doppelzimmer ohne Balkon, welches für 2 Erwachsene genügend Platz bietet und mit dem eigenen großen Bad ansprechend eingerichtet ist. Ein kleiner Fernseher mit nahezu allen deutschen Sendern ist auch vorhanden.

Die Lage
Die Lage des Sportclub Thuiner ist sehr gut. Mit einer blauen und einer roten Piste, wie oben schon erwähnt, kann man bis in die Nähe des Hauses abfahren. Die Liftverbindungen ins Skigebiet sind vielfältig und schnell zu erreichen. Einen Supermarkt, Fußweg ca. 15 Minuten, (MPreis Saalbach) gibt es auch.

Die Schneebedingungen

Schneesicherheit in Zeiten des Klimawandels, ja, aber nur auf künstliche Art und Weise und nicht gerade sehr viel. Ich wählte deshalb extra den Januar, um genau diese Schneesicherheit zu gewährleisten. Aber, auch der Januar ist mittlerweile unberechenbar. Wir hatten dieses Mal jede Menge Sonne aber Neuschnee war uns nicht vergönnt. Auf der Sonnenseite sah es daher eher nach März/April als nach Januar aus. Generell waren die Bedingungen noch Okay, aber man muss sich darauf einstellen, dass jede Piste eine andere Schneeart aufweist. Von eisig bis glatt bis zu Sulz am Nachmittag, alles dabei.

Das Skigebiet in Saalbach

Das Skigebiet Saalbach Hinterglemm Leogang und Fieberbrunn hat ca. 270 Pistenkilometer – die man alle gut leicht erreichen kann. Hinzu kommen noch die angeschlossenen Gebiete Zell am See (77 km) und Kaprun (ca. 60 km), die man mit einer kurzen Busfahrt ebenfalls leicht erreichen kann.

Der Skipass hat 505 Euro gekostet. Das ist ein stolzer Preis, aber wenn man sieht, dass ohne immensen Aufwand und Einsatz von Beschneiung ein Fahren nicht möglich wäre, in Ordnung. Dafür gibt es aber für jeden Skifahrertyp die passende Piste. Allerding ist das Gebiet für Anfänger nicht sooo geeignet, da es zwar ausreichend blaue Pisten gibt, aber diese eher nicht so gut zu erreichen sind.

An den Guidings haben wir nicht teilgenommen, weil der Start der Gruppen für uns zu spät war und wir die Pisten am Morgen ausnutzen wollten. Leider bietet Frosch kein Guiding nach Zell am See an, meiner Meinung nach das schönste der Gebiete.

Die einzelnen Skigebiete im Überblick

Hinterglemm:
Das dem Thuiner am Nächstgelegene. Pisten aller Schwierigkeitsstufen. Die Frosch Hütte Bergstadl, hier war auch der Hüttenabend, bietet Abendsonne und bezahlbare Gericht mit Blick auf den Zwölferkogel (Abfahrtpiste der Ski-WM 2025). Die schnellste Verbindung nach Saalbach und Leogang ist über den Westgipfel zur Schönleitenbahn. Von hier geht’s auch per Bus nach Zell am See.

Saalbach:
Große Pistenauswahl – von der anspruchsvollen Abfahrt am Schattberg bis zur Beginner-Piste ist alles vorhanden. Weil man von hier auch nach Fieberbrunn und Leogang kommt ist es hier selten leer. Unser Hüttentipp hier, die „Pfefferalm“ in der Nähe der Reiterkogelbahn. Tolle Aussicht, urige Hütte, leckeres und preiswertes Essen und laut meinen Mitreisenden der Top-Kaiserschmarren!

Fieberbrunn:
Das kleinste und unspektakulärste Gebiet. Kann man im Rahmen der „Challenge“ machen. Unterhalb der Verbindung Reckmoos Nord liegt die kleine „Hochhörndler Hütte“. Hier gibt es auch kleine Schmankerl mit toller Aussicht und bezahlbarem Preis.

Leogang:
Leerer als Saalbach mit sehr langen blauen Talabfahrten (206 und 211). Bei schlechter Sicht ist man hier gut aufgehoben, da es viele Pisten durch Wald gibt. Mein Hüttenfavorit, die Stöcklalm in unmittelbarer Nähe der Mittelstation Asitzbahn. Hier haben wir sehr gut gegessen und getrunken und das zu einem super Preis. Die Hütte hat einen beheizten Wintergarten, den man von vorne nicht sieht.

Mein Highlight, Zell am See „Schmittenhöhe“:
Mit dem Zellexpress in Viehhofen direkt ins Skigebiet. Achtung jede 6. Gondel heißt „Jukebox“, denn hier kann man an Bord seine Lieblingsmusik per WLAN hören.

Zell am See: Schönes Städtchen toll gelegen und wie oben beschrieben leicht zu erreichen. Hier sind wir 2 x hingefahren, weil es wohl die schönste Aussicht „Panorama-Plattform“ hat und deutlich leerer ist als Saalbach. Mein Favorit, die Rote Piste Nr. 4., wer es schwieriger mag, wählt die schwarze „Trass 14“ oder die schwarze Nr. 13.

Der Hüttentipp schlechthin: 
Die Schober Alm an der Piste Nr. 4 (Areitbahn I). Hier haben wir am besten gegessen zu sehr guten Preisen und mit tollem Blick auf das Kitzsteinhorn und den Zeller See.

Verpflegung im Sportclub Thuiner:

Das Frühstück, war sehr gut und vielfältig und steht schon ab 07:30 Uhr zur Verfügung, top!

Das Abendessen besteht wie üblich bei Frosch Sportreisen aus 4 Gängen:

  1. Suppe
  2. Salat
  3. Hauptgericht 
  4. Nachtisch

Es ist für jeden immer was dabei und die Qualität der Speisen war gut. Für Vegetarier wurden auf Wunsch extra Speisen angeboten, selbst auf Allergien und Unverträglichkeiten, hat Frosch immer eine Antwort.

Mein persönliches Fazit

Ein zu empfehlendes Reiseziel, mit ansprechenden Pisten. Man sollte aber die Auswirkungen des Klimawandels berücksichtigen und seine Reisezeit (Krokusferien Holland) genau planen. Wenn es selbst im Januar kaum echten Schnee gibt, macht Skifahren auf harten und eisigen Kunstschneepisten nicht wirklich Spaß. Die Lage des Thuiner ist sehr gut und das Team war sehr engagiert. Im gesamten Gebiet hat es viele Holländer die nicht unbedingt durch professionelles Skifahren glänzen. Die meisten der Mitreisenden sind Stammgäste, die dem Après-Ski sehr zugetan sind und wo es auf der Busreise (Hinfahrt) schon mal länger laut an Bord zugeht.

Viele Grüße an alle die dabei waren, besonders an Jörg und Ralf, und die Mädels vom Niederrhein.

Alle Reiseberichte zum Reiseziel "Sportclub Thuiner"

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