Reisebericht: Single Sportclub Poseidon View
Ankommen in Kriopigi: Reise, Hotel und erste Eindrücke
Anfang Juni ging es für mich für eine Woche nach Kriopigi mit Flug ab Stuttgart. Ich war schon öfter mit Frosch unterwegs und hatte mich für Kriopigi entschieden, da ich bisher noch nicht dort war.
Der Flug verlief reibungslos und pünktlich. Am Flughafen musste ich noch 45 Minuten auf einen Mitreisenden von einem anderen Flug warten. Dann ging es mit einem Van und einer Fahrzeit von einer Stunde zum Hotel.
Empfangen wurden wir von Andre und Thomas, zwei sehr gut organisierten und sympathischen Teamern.
Mein Einzelzimmer befand sich im Souterrain des Hotels. Mein Zimmer war sehr schön eingerichtet und groß. Für eine Person gab es genügend Ablageflächen. Für zwei Personen wäre es mir zu wenig gewesen. Das Hotel ist von großen Bäumen umgeben, dadurch kam nur morgens kurz Sonne ins Zimmer, wodurch die Temperatur im Zimmer auch ohne Klimaanlage angenehm blieb.
Fürs Zimmer empfehle ich, einen Mückenstecker zu kaufen, da es an der Terrassentür kein Fliegennetz gibt. Mit Mückenstecker konnte man ordentlich lüften, was das Raumklima verbesserte.
Kleine Gruppe, gutes Essen und entspannte Urlaubstage
Beim Abendessen lernte ich dann auch die anderen kennen. Wir waren eine sehr kleine Gruppe von 17 Leuten. Die Teamer versuchten viel in dieser Woche: Karaoke, Musikquiz, Motto-Abend … Eine Partystimmung kam nie so richtig auf, dafür waren wir einfach zu wenige. Für mich hat das gut gepasst.
Das Essen war in der Woche gut. Die Auswahl war nicht riesig, aber man konnte immer etwas finden und sich satt essen. Besonders lecker fand ich die kleinen Desserts.
Am Strand und Pool gab es dick gepolsterte Liegen. Richtig bequem. Die Strandliegen kosteten 15 EUR, diesen Betrag konnte man aber auch für Getränke und Essen in der Bar oder am Strand verwenden.
Der Weg zum Strand führt über eine steile Treppe. Ich hatte Trekkingsandalen dabei, damit war das gut machbar. Andere haben den Weg auch in Badelatschen zurückgelegt. Es ist also alles machbar.
Auf dem Weg zum Strand lagen auch die SUPs. Diese konnte man sich jederzeit nehmen.
Buntes Tagesprogramm: Von Biketour bis Canyoning
Am Sonntag gab es eine Einweisungstour, entweder zu Fuß oder mit dem Rad. Man kommt zum Schluss am Supermarkt vorbei und kann sich dort mit Getränken versorgen. Einen Sixpack Wasser gab es aber auch für 6 Euro an der Bar.
Am Montag fand schon die Tagesbootstour nach Sithonia und zur Schildkröteninsel statt. Wir hatten einen sehr entspannten Tag auf dem Boot und ein sehr leckeres Essen in der Taverne.
Dienstag habe ich mich für die Radtour entschieden. Es ging nach Kassandria zum Markt. Eine sehr schöne Tour, anfangs etwas anstrengend, aber auch als untrainierte Radfahrerin waren die 20 km absolut machbar.
Mittwoch nahm ich an der Wanderung zum Schildkrötenteich und anschließend nach Polychrono teil. Zurück zum Hotel ging es für wenige Euro mit dem Taxi.
Donnerstag fand das Canyoning statt. Da kurzfristig ein Platz frei wurde, habe ich doch noch teilgenommen. Die Fahrt zum Olymp ist mit 2,5 Stunden sehr lang. Im Wasser ist man dann für ca. eine Stunde, dazu kommt etwa eine Stunde für Anziehen, Einweisung und die Wanderung zum Startpunkt. Es war sehr spaßig und die Sprünge kosten echt Überwindung.
Freitag entschied ich mich wieder für die Radtour. Bei Temperaturen um die 27 Grad und hoher Luftfeuchtigkeit fand ich den Fahrtwind ganz angenehm. Wir fuhren über Wiesen und Wälder nach Nea (Name leider vergessen) und nach Afythos. Afythos ist ein sehr schön gelegenes, touristisches Dorf. Die 35 km waren wieder gut machbar.
Fast jeden Tag gab es um 17 Uhr auch noch eine Aktivität: Mölkky, Wikingerschach, Stretch and Relax oder Workout. Ich habe aber nur einmal teilgenommen, da ich den Strand vorgezogen habe.
Fazit: Eine entspannte Aktivwoche auf Chalkidiki
Es war eine tolle Woche mit unserer kleinen Gruppe. Die Teamer haben alles gut organisiert und waren jederzeit präsent und ansprechbar. Ich habe mich sehr wohlgefühlt.
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