Reisebericht: Sportclub Dimitra


Verreisen mit Freunden: Eine Woche Kreta
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  • Sportclub Dimitra auf Kreta
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  • Olivenöl auf Kreta
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  • Bikes
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Warum ging es dieses Jahr nach Kreta? Ganz einfach: Griechisches Inselfeeling, frisch renovierte Hotelzimmer und die Möglichkeit, E-Bikes zu nutzen, machten mich neugierig. Meine 16-jährige Tochter und ich sind schon oft mit Frosch verreist. Dieses Mal hatten wir uns mit Freunden verabredet, die wir im Vorjahr auf Sarti kennengelernt hatten. Das steigerte unsere Vorfreude zusätzlich, und die Wiedersehensfreude war groß. Besonders schön war, gemeinsam in ein neues Frosch Abenteuer zu starten.

Mit Vorfreude nach Kreta: Anreise über Heraklion

Die An- und Abreise erfolgte über den Flughafen Heraklion; die Fahrt zum Hotel dauerte jeweils etwa zwei Stunden. Positiv war, dass uns die Transferfirma vor dem Hinflug per E-Mail darüber informierte, wer uns abholt und auf welche Flüge beziehungsweise Mitreisenden wir warten würden. Der Flughafen Heraklion selbst überzeugte uns dagegen eher nicht: Bei der Ankunft mussten wir lange auf die Koffer warten. Beim Abflug wirkte der alte, kleine Flughafen in der sommerlichen Hauptreisezeit überlastet – mit langen, ungeordneten Warteschlangen und vielen verspäteten Flügen. Rückblickend wäre Chania vermutlich die bessere Wahl gewesen, da dieser Flughafen näher am Hotel liegt und die Abwicklung dort hoffentlich reibungsloser verläuft.

Wohlfühlen im Sportclub Dimitra: Bergblick und griechische Küche

Unser Doppelzimmer im Hauptgebäude überraschte uns positiv: Es war frisch renoviert und mit modernem Bad, bequemen Betten, funktionierenden Fliegengittern sowie einem schönen Balkon mit praktischer Wäscheleine ausgestattet. Die Klimaanlage kostete 7 € pro Tag extra, war im August aber unverzichtbar und funktionierte einwandfrei. Insgesamt trug das Zimmer wesentlich dazu bei, dass wir uns die ganze Woche sehr wohlfühlten. Die Außenanlage war sehr gepflegt: Palmen, eine grüne Liegewiese und der schöne Blick vom Pool auf die Weißen Berge Kretas sorgten für Urlaubsatmosphäre. Auch das neue Terrassenmobiliar gefiel uns sehr gut. Die mit Tüchern abgehängten Seiten zur Straße boten Sichtschutz; zusammen mit dem Sonnenschutz von oben entstand ein angenehmer Platz zum Essen und Spielen. Zusätzlich gab es eine kleine, bequeme Lounge-Ecke mit Sonnenschirm. Die Poolbar öffnete ab 16 Uhr. Wer vorher Durst hatte, konnte sich am Kühlschrank bedienen und die Getränke später bezahlen. Die Buffets für Frühstück und Abendessen waren im großen Innenbereich aufgebaut. Beim Frühstück fiel uns besonders die einfache Bedienung der Orangen Saftpresse auf. Das Abendbuffet bot eine große Auswahl an Salaten, Gemüse, Dips und Saucen sowie abwechslungsreiche Hauptgänge mit griechischer Note – alles war sehr lecker. Auch Sonderwünsche wie veganes Essen wurden berücksichtigt. Der Nachtisch war ebenfalls sehr gut und wurde von Marias Kochteam mit viel Liebe zubereitet. Ein besonderes Highlight war das Abschlussgrillen am letzten Abend auf der Terrasse.

Strandtage in Almyrida und gemeinsame Familienzeit

Almyrida ist ein kleines Dorf direkt am Meer. Unser Hotel lag etwa 150 Meter ruhig im Hinterland, Shops und der kleine Supermarkt waren dennoch in wenigen Minuten erreichbar. Zum Meer waren es höchstens fünf Minuten zu Fuß. Der flach abfallende Strand war herrlich; je nach Tageszeit war das Wasser mal ruhig, mal etwas welliger. Neben Sandstrand gab es kleine Fische, die gelegentlich leicht zwickten – gut auszuhalten. Man konnte direkt am Strand eine Liege mieten oder, wie wir, im Meer schwimmen und danach auf den kostenlosen Liegen am Hotelpool entspannen. Es gab weniger Kinder und Jugendliche als erwartet. Vielleicht hätten wir das ahnen können, da das Hotel in unserer Woche sowohl von Familien als auch von Alleinreisenden gebucht werden konnte. Das Teenie-Programm nutzte meine Tochter nur selten. Einmal nahm sie an einer Wanderung zu einer Höhle mit Klippenspringen teil, die bei allen sehr gut ankam. Häufiger schloss sie sich Angeboten für Erwachsene an, etwa beim Wandern. Das überraschte und freute mich zugleich, weil wir dadurch zwei schöne gemeinsame Erlebnisse hatten.

Aktiv auf Kreta: Schluchtenwanderungen und E-Bike-Touren

Wegen der großen Hitze nahm ich nur an zwei Wanderungen teil: an der Einstiegstour am Sonntag und an der Tour durch die Imbros-Schlucht am Dienstag. Dafür fuhren wir zunächst etwa eine Stunde mit einem bequemen Reisebus an die Südküste Kretas und wanderten anschließend durch die Schlucht hinauf zum Dorf Imbros auf über 700 Metern Höhe. Wer wollte, konnte den Rückweg mit dem Fahrrad antreten. Am Donnerstag wurde außerdem ein Ausflug zur bekannten Samaria-Schlucht angeboten. Mein sportliches Highlight waren eindeutig die E-Bike-Touren. Endlich konnte ich auch bei Hitze und einigen Höhenmetern gut mithalten – für mich ein Traum. Unser Radguide erklärte die Strecke vorab sehr gut und zeigte uns an Abzweigungen den Weg, damit die Gruppe zusammenblieb. Eine Tour führte uns unter anderem zu einer Olivenfabrik, wo wir viel über die Ölgewinnung erfuhren und anschließend einige Produkte probieren konnten. Besonders praktisch war der Lieferservice direkt ins Hotel, sodass niemand seine Einkäufe selbst tragen musste. Meine zweite Tour, Lemonia, war 45 Kilometer lang und führte mit rund 900 Höhenmetern ins bergige Hinterland. Am Ende der Touren lockten Tavernen mit kühlen Getränken und einer Kleinigkeit zu essen. Am Freitag gönnte ich mir noch eine Ganzkörpermassage im Hotel – nach der aktiven Sportwoche genau das Richtige.

Ein Abend in Rethymno: Altstadt, Hafen und Tavernen

Besonders schön war der wöchentliche Abendausflug, der abwechselnd nach Chania oder Rethymno führte. In unserer Woche ging es mit dem Reisebus nach Rethymno: Wir starteten um 16 Uhr und waren gegen 23 Uhr zurück im Hotel. Die Zeit reichte genau, um durch die Altstadt mit altem Hafen und kleinen Geschäften zu bummeln und anschließend gut essen zu gehen. Die Hotelküche blieb an diesem Abend geschlossen.

Mit Freunden unterwegs: Eine Woche voller schöner Erinnerungen

Die Woche verging, wie so oft, viel zu schnell. Wir hatten eine tolle, vor allem sehr witzige Zeit mit unseren Freunden und lernten zugleich weitere nette Menschen kennen. Dazu trugen vor allem die Spielabende bei – ob Gruppenspiele oder Brettspiele nach dem Abendessen. Das Hotel können wir uneingeschränkt empfehlen. Das Sportprogramm konnten wir im August wegen der Hitze nicht vollständig nutzen, dafür hatten wir perfektes Badewetter. Zwar waren weniger Teenies dabei als erhofft, doch die Altersgruppen mischten sich gut – und genau das machte den Urlaub am Ende besonders.

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