Reisebericht: Sportclub Il Tempio


Sonne, Meer und Büffelmilch
  • Gruppe beim Wandern
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  • SUP
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  • Strand Kampanien
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  • Pause während der Biketour
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Sonnenuntergänge, Gespräche & erste Verbindungen

Spätestens jetzt weiß ich, dass ich alles richtig gemacht habe, als ich mich für diese Reise angemeldet habe: Ich sitze mit meiner „Sunset Crew“ in der Nachbarbucht, in der Hand einen Becher Wein. Unsere teils tiefsinnigen, teils herrlich sinnlos blödelnden Gespräche verstummen angesichts der pittoresk versinkenden Sonne, die uns in mildes Licht und ehrfürchtiges Schweigen hüllt. Ein erfüllter, aktiver Tag voller schöner Erlebnisse in der typisch süditalienischen Landschaft Kampaniens liegt hinter uns und wirkt noch nach. Ein magischer Moment, der uns innig verbindet. Kennengelernt haben wir Vier uns bei der ersten Fahrradtour, die Bekanntschaft vertieft bei der Wanderung am Tag darauf und endgültig zueinander gefunden in den späten Abendstunden draußen auf der Hotelterrasse. Schon ein bisschen angesäuselt machen wir uns in der einsetzenden Dämmerung schließlich auf den Weg zum Abendessen, das in - sagen wir mal - etwas lebendigerer Atmosphäre stattfindet. Der Heuschreckenschwarm der Kinder und Jugendlichen fällt als erstes über das immer leckere Buffet her, wir „Alten“ haben von draußen genügend innere Ruhe mitgebracht, um warten zu können, was sie übrig lassen. Es wird, wie jeden Abend, genug sein!

Gemeinschaft, Aktivitäten & entspanntes Miteinander

Beim Frühstück auf der Terrasse am nächsten Morgen sitzt dann wieder eine andere Runde zusammen - es gibt ja so viele richtig nette Menschen hier! Überraschend angenehm auch die Mischung aus Alleinreisenden und Familien! Beim Musikquiz arbeiten alle Generationen im Team zusammen und haben jede Menge Spaß. Am liebsten wären wir direkt zur Tanzparty übergegangen, aber das geben die räumlichen Bedingungen und die nächtliche Kühle leider nicht her. Auch beim Tischtennisturnier und beim Beachvolleyball steht der gemeinsame Spaß im Vordergrund. Den Wassersport lasse ich natürlich auch nicht aus. Täglich einmal Schwimmen im Meer und gelegentlich ein Kurztrip mit dem SUP. Sooo kalt ist es doch gar nicht!

Zeit für sich: Entdeckungstour entlang der Cilento-Küste

Am Donnerstag nehmen die meisten am Ausflug zur Amalfiküste teil. Für mich die Gelegenheit, zur Abwechslung mal wieder Zeit mit mir selbst und sonst niemandem zu verbringen. Das brauche ich zwischendurch und das Schöne an den Frosch-Reisen ist, dass auch das neben all den gemeinsamen Aktivitäten möglich ist. Ich schnappe mir ein Bike, fahre die Küste entlang bis nach Acciaroli. Dort schließe ich das Fahrrad an und spaziere den endlosen Strand entlang. Mittags raffe ich mich auf und nehme den langen Anstieg hoch zum Bergdorf Pollica in Angriff. Nach kurzer Cappuccino-Pause wartet eine fantastische Abfahrt nach Pioppi. Immer wieder halte ich zwischendurch an, um die Aussicht zu genießen. Krönender Abschluss ist dann noch mein inzwischen täglicher Ausflug zur Tenuta Chirico, wohin ein wunderschöner Radweg entlang des idyllischen Alento führt. Dort gibt es nicht nur tagesfrischen Mozzarella, sondern auch Büffelmilcheis in so exotischen Geschmacksrichtungen wir Carruba (Johannisbrot - der Hammer!) oder Anticha Grani.

Abschied mit Abenteuer & italienischer Magie

Am letzten Abend einer viel zu kurzen Woche gibt es noch eine Kajaktour, bei der es zunächst über die Meereswellen und dann in den Fluss hinein geht, wo es eine völlig andere Welt zu bestaunen gilt. Vögel im Schilf, ein kleiner Wasserfall, Bäume im Wasser, die für Abenteuerfeeling sorgen. Endgültig Abschied genommen wird schließlich nach dem Abendessen am Strand, wo die Teamer mit Fackeln und Musik für romantische Stimmung sorgen. Ciao Donnarumma, arrivederci Marina di Casal Velino!

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