Reisebericht: Sportclub Hohenfels


Wanderwoche in Arosa: Bergpanorama, Gipfelglück und Gemeinschaft
  • Hütte in Arosa
    1/3 - Bilder zeigen
  • Wanderschild in Arosa
    1/3 - Bilder zeigen
  • Bergsee in Arosa
    1/3 - Bilder zeigen

Berge, Sommer, Wandern – so stelle ich mir meinen Sommerurlaub vor… und genau das habe ich in den Wanderwochen in Arosa Lenzerheide bekommen. Nachdem ich im letzten Jahr bereits die Wanderwochen in der Schweiz mitgemacht habe, wollte ich diesen Sommer darauf nicht verzichten. Daher verbrachte ich meinen Urlaub im August 2026 wieder für eine Woche mit dem wunderschönen Bergpanorama und den abwechslungsreichen Bergtouren in den Schweizer Alpen in Arosa.

Gemeinschaft trotz Altersunterschiede

Anfangs hatte ich etwas bedenken, dass ich mit meinen 23 Jahren nicht in die Gruppe passe und das Leistungsniveau der Gruppe mich unterfordert und ich mich nicht integriert fühle. Dies war jedoch nicht der Fall. Bei den Wanderungen gingen wir zusammen oder durften alleine bis zu einem vereinbarten Treffpunkt in unserem Tempo gehen. Trotz der Altersunterschiede harmonierte die Gruppe sehr gut miteinander und ich als jüngstes Gruppenmitglied habe mich immer verstanden und aufgenommen gefühlt.

Niveau der Wanderungen

Die Wanderungen steigerten sich im Laufe der Woche in Tourenlänge, Anspruch an Technik sowie Kondition. Am ersten Tag war eine schöne Einstiegstour an drei Seen vorbei zur Hörnli-Bahn, mit der wir wieder zurück nach Arosa gondelten oder wer wollte wieder zurück ins Tal wandern konnte. Am nächsten Tag gingen wir auf den Erzhornsattel, wo Schwindelfreiheit von Vorteil war. Zudem waren einige steile Passagen dabei, die Trittsicherheit erforderten. Oben angekommen eröffnete sich ein wunderschöner Rundumblick über Arosa und die Berglandschaft. Der Rückweg war gekennzeichnet von Bergwiesen, Kühen und Felsen. Am 3. Tag durften sich die Beine erholen, um am darauffolgenden Tag mit etwas mehr Gepäck als sonst auf die Hütte zu wandern. Die Strecke zur Hütte ging die erste Stunde durch den Wald. Über der Baumgrenze konnte ich jederzeit einen Blick zurück nach Arosa werfen, was mir immer wieder vor Augen führte, wie schnell die Höhenmeter doch zu bewältigen waren. Von dem Naturfreundehaus aus starteten wir am Donnerstag unsere Tour über den Schanffigger Höhenweg zurück Richtung Langwies. Die letzte Wanderung am Freitag auf das Schiesshorn war eine panoramareiche und technisch einfache Tour zum „Entspannen“.

Die Hüttenübernachtung

Besonders gut hat mir die Wanderung zum Naturfreundehaus in Medergen mit anschließender Hüttenübernachtung gefallen. Dort lernte ich die anderen Froschgäste nochmal von einer anderen Seite kennen und wir verbrachten einen entspannten Abend bei Spielen, Sonnenfinsternis und Sternschnuppen miteinander. Am nächsten Tag ging es über den Schanffigger-Höhenweg Auf diesem Weg konnte jeder selbst entscheiden, ob er nochmal mit auf den Gipfel des Strela möchte oder sich eine längere Pause an der Alm gönnt. Ich entschied mich für den Gipfel, wobei die etwas steileren Passagen zum „kraxeln“ im Auf- sowie Abstieg als Abwechslung zum bisherigen Weg abenteuerlich waren. Nachdem wir wieder zurück vom Gipfel waren, trafen wir den restlichen Teil an der Alm. Da ich keine Pause machen wollte, ging ich den restlichen Weg alleine nach Langwies und fuhr von dort aus mit dem Zug nach Arosa.

Dienstag als „Pausentag“

Der Dienstag ist für die Teilnehmer der Wanderwoche ohne Programm. Wer will kann bei den normalen Wandertouren oder bei der Biketour teilnehmen. Im letzten Jahr hatte ich bereits die Mountainbike-Tour mitgemacht, welche mit 33km und 1.000hm über Geröll, Wurzeln und Kies in der Abfahrt für mich dieses Jahr nicht dazugehörte. Ich entschloss mich dazu, die Abfahrt alleine auf der Straße zu machen und anschließend die 1.000hm durch den Wald zurück zu radeln. Die Aussicht in das Tal mit den kleinen Orten und der Bahnschiene waren für mich motivierend zum Weiterfahren und entschleunigend zum sonst gewohnten Großstadt-Feeling. Am Abend erwartete mich zur Belohnung der Raclette Abend, was ein kulinarischer Genuss war und durch die perfekt abgestimmte Tischdekoration abgerundet wurde.

Erinnerungen

Insgesamt hatte ich wieder eine sehr schöne und erholsame Woche in Arosa. Der Urlaub war die perfekte Mischung aus Aktivität und Erholung, Gemeinschaft und alleine sein, mitgehen und selbstbestimmen. Man kann jederzeit sein eigenes Ding machen bzw. sein eigens Tempo bestimmen und sich bei den Aktivitäten ein- oder ausklinken Die Erinnerungen an die Berge, die Gruppe sowie die Wanderungen werden bleiben und ich freue mich schon auf den nächsten Urlaub in Arosa.

Empfehlung

Insgesamt ist die Wanderwoche in Arosa für jeden zu empfehlen, der in seinem Urlaub aktiv sein möchte und dabei gerne in den Bergen unterwegs ist, sowohl in Gruppe als auch alleine. Trotz der Höhe und den etwas kühleren Temperaturen darf man die Sonne nicht unterschätzen und sollte Sonnencreme und Cap benutzen, viel Trinken und gut auf seinen eigenen Körper hören.

Alle Reiseberichte zum Reiseziel "Sportclub Hohenfels"

Schickt uns eure Urlaubserinnerungen

Wir veröffentlichen eure Reiseberichte auf unserem Frosch Reiseblog. Für eure Mühe belohnen wir euch mit einem Reisegutschein in Höhe von 75,–. Alle Tipps zum Verfassen deines Berichts haben wir hier für euch zusammengefasst.

Mehr erfahren