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Die Geisterstadt Roscigno Vecchia
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Wenn der Wind in salzigen Brisen vom Meer durch den Cilento weht, dann flüstert er längst vergessene Geschichten durch das Geäst der süditalienischen Olivenbäume. In den mittelalterlichen Dörfern rings um mag die Zeit scheinbar stehen geblieben sein. 

Willkommen in einer anderen Zeit

In der Geisterstadt Roscigno Vecchia ist bis heute tatsächlich alles so, wie zu Beginn des 20. Jahrhunderts, als das Bergdorf von seinen Bewohnern verlassen wurde. Das stille Örtchen wirkt wie ein Gemälde mit seinen halb zerfallenen Häuserreihen, der malerischen Piazza mit dem Brunnen und der Kirche.

Was soll man auch machen, wenn der eigene Wohnort von der Zerstörung durch massive Erdrutsche bedroht ist? Da bleibt nur eins: Raus aus dem Haus. So erging es am Ende des 19.Jh. den Bewohnern von Roscigno und so bauten sie kurzerhand ein neues Dorf in sicherem Abstand und etwas weiter oben am Berg. 

Es kam glücklicherweise nie zu der drohenden Katastrophe, doch die allermeisten Menschen blieben in Roscigno Nuovo. Im Laufe eines Jahrhunderts wurde das verlassene Dorf Roscigno Vecchia so unfreiwillig zu einem Freilichtmuseum.

Immer noch ein Geheimtipp: Roscigno Vecchia

Was für die Dorfbewohner damals ein großer Schrecken war, ist für Cilento-Besucher heute ein Glück. Ein Glück allerdings, von dem die Wenigsten wissen. So ist Roscigno Vecchia noch immer ein echter Geheimtipp. Vielleicht auch deshalb, weil es mehr als eine Autostunde dauert, um in die Stille der Geisterstadt einzutauchen.

Der Bewahrer von Roscigno Vecchhia

Doch ganz verlassen ist das Dorf dann doch nicht, immerhin ein Einwohner lebt noch hier. 

Und Giuseppe Spagnuolo, der Bewahrer von Roscigno Vecchia, zeigt Neuankömmlingen dann das Leben, wie es war, bevor es hier zum großen Stillstand kam: „Hier haben wir Weizen gemacht. Hier ist die alte Bar Roma, das war der Tabakladen.“ So freut sich Giuseppe über Neuankömmlinge, zeigt Ihnen sein Dorf und kehrt dann zurück in sein kleines Zwei-Zimmer-Häuschen. 

Ob er sich einsam fühlt? „Ich bin allein hier, ich diskutiere nicht darüber. Aber die ganze Welt dreht sich um mich.“ 

Denn jeden Tag des Jahres kommt jemand hoch. Vielleicht mehr als alles andere, um die Stille zu spüren. Eine Stille, die nur dann und wann unterbrochen wird von den Nachtigallen, denen Roscigno Vecchia seinen Namen verdankt, und die noch immer zwischen den Linden, dem Ahorn und den Kastanienbäumen singen.

Wenn Ihr die Geheimnisse von Roscigno Vecchia selbst entdecken möchtet, dann seid Ihr auf unserer Wanderreise durch den Cilento genau richtig. 

Gemeinsam entdecken wir den unberührten Teil Süditaliens in einer 8-tägigen Rundreise zwischen den langen Sandstränden und schroffen Felsen der Küste sowie den ausgedehnten Wäldern, imposanten Schluchten und rauschenden Flüssen des Hinterlandes. Dabei darf dann natürlich auch ein Besuch in der sagenumwobenen Geisterstadt nicht fehlen.

Alle Informationen zur Wanderreise im Cilento

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