Reisebericht: Sportclub Sveti Kriz


Inselzauber im heiligen Kreuz
  • Ausssicht Meer
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  • Weitblick aufs Mittelmeer
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  • Bootstour
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  • Küste und Boot
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  • Hafen mit Booten
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  • Blick auf den kleinen Küstenort
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  • Weitblick aufs Mittelmeer
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  • Weitblick aufs Mittelmeer
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  • Bucht
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Es war wieder so weit – die Vorfreude auf meine mittlerweile siebte Reise mit Frosch Sportreisen war riesig. Dieses Mal sollte es auf die wunderschöne kroatische Insel Brac gehen. Das Tolle an diesen Reisen ist, dass man über die Jahre hinweg echte Reisebündnisse schließt. Schon am Flughafen in Düsseldorf traf ich mich wie geplant mit zwei lieben Bekannten: jemanden, den ich aus einem früheren Urlaub auf Korfu kenne, und einer weiteren Person aus meiner Sardinien- Reise. Vor Ort machte dann noch eine dritte geplante Person unsere Runde komplett. Der Urlaub hätte nicht besser und vertrauter beginnen können.

Die Anreise: Schritt für Schritt ins Urlaubsfeeling

Nach einem kurzen und völlig entspannten zweistündigen Flug landeten wir in Split. Die Organisation lief gewohnt reibungslos. Nach einer kurzen Wartezeit ging es mit dem Bus – gemeinsam mit Reisegästen eines anderen Reiseveranstalters – in einer etwa 45-minütigen Fahrt zum Hafen von Split. Dort angekommen, hatten wir einen kurzen Aufenthalt, den wir perfekt für einen schnellen Sprung in den Supermarkt nutzen konnten, um uns mit ersten Snacks zu versorgen. Bereits 30 Minuten später durften wir auf die Fähre, die wiederum eine halbe Stunde danach ablegte.

Die Fährüberfahrt war der Moment, in dem das echte Urlaubsfeeling einsetzte. Begleitet von kreischenden Möwen, die elegant neben dem Schiff herflogen, boten sich uns wunderschöne Ausblicke auf das glitzernde Meer, das dalmatinische Festland und die immer näher rückende Insel. In Supetar auf Brac angekommen, wartete bereits das Taxi auf uns. Die letzte Etappe dauerte noch einmal rund 45 Minuten und brachte uns direkt zu unserer Unterkunft, dem Sveti Kriz, was übersetzt „Heiliges Kreuz“ bedeutet.

Ankunft in einer historischen Oase

Das Sveti Kriz ist kein gewöhnliches Hotel, sondern in einem historischen Kloster untergebracht. Die Unterkunft fasziniert sofort durch ihre tolle Architektur und die beeindruckend hohen Decken in den Räumlichkeiten. Bei unserer Ankunft wurden wir von unserem Frosch-Team – Lisa, Karsten und Thomas – herzlich in Empfang genommen. Bevor wir endlich auf unsere Zimmer durften, führte uns das Team auf einen kleinen Rundgang durch die kleine, gemütliche Anlage.

Der Blick, der sich uns dabei bot, war einfach ein Traum: Das Meer schimmerte in einem intensiven Türkis und war glasklar. Allerdings gab es einen kleinen Haken, den man beachten sollte: Aufgrund des klaren Wassers kann man sie zwar hervorragend sehen, aber es gibt dort viele Seeigel.

Hinweis für Wasserratten: Wegen der vielen Seeigel sollte man hier im Sveti Kriz sicherheitshalber unbedingt mit Wasserschuhen ins Meer gehen!

Nachdem wir uns auf den Zimmern kurz frisch gemacht hatten, zog es uns direkt in den nahegelegenen Ort Bol, um uns einen ersten Überblick zu verschaffen. Der Weg dorthin dauert zu Fuß gerade einmal gemütliche 10 Minuten. Der Ort selbst präsentiert sich wunderschön mediterran mit einem malerischen Hafen. Den ersten Abend ließen wir nach den vielen Eindrücken der Anreise ruhig ausklingen.

Sportlicher Auftakt und die Welcome Touren

Der erste volle Tag startete mit der obligatorischen Frosch-Info sowie einer gründlichen Einweisung für die Bikes und die Stand-Up-Paddling-Boards (SUP). Direkt im Anschluss ging es auch schon los auf die Einführungstouren. Die Einführungs-Biketour hatte es für den Anfang direkt in sich: Auf einer Strecke von circa 21 Kilometern mussten rund 350 Höhenmeter bewältigt werden. Ein Großteil der Route verlief direkt an der Außenküste entlang über Schotterwege, knackig steil hoch und wieder runter. Belohnt wurden wir jedoch sofort mit fantastischen Ausblicken. Nach der schweißtreibenden Tour gab es nur ein Ziel: ab ins kühle, erfrischende Meer! Nach den Radtouren haben wir uns in Bol oft noch einen leckeren Eisbecher gegönnt.

Das erste große Highlight am Dienstag: Unser Ausflug mit dem Boot zur Nachbarinsel nach Hvar Stadt. Die Bikes nahmen wir kurzerhand mit an Bord. Die zweistündige Bootsfahrt war extrem cool und bot eine tolle Abwechslung. Auf Hvar wartete eine wirklich knackige Biketour auf uns: 22 Kilometer und stolze 520 Höhenmeter. Davon ging es zu Beginn rund 9 Kilometer ausschließlich bergauf – glücklicherweise moderat in Serpentinen. Hier traf das Motto absolut zu: Je steiler der Aufstieg, desto schöner die Aussicht! Der weite Blick über das tiefblaue Meer und die mediterrane Landschaft hat für jede Anstrengung entschädigt. Wieder unten angekommen, hatten wir noch etwa 2 Stunden Aufenthalt in der wunderschönen Stadt Hvar. Die kleinen, verträumten Gassen und das mediterrane Flair waren absolut zauberhaft, bevor es mit dem Boot wieder zurück nach Brac ging.

Kultur pur: Von Drachen und Klosterschätzen

Wer möchte, kommt in diesem Urlaub auch kulturell absolut nicht zu kurz. Ein Programmpunkt war die Bike & Hike Tour zur berühmten Drachenhöhle. Oben angekommen, hielt unser Guide Zoran einen rund dreistündigen, extrem detaillierten Vortrag über die Historie der Sprache, die Bedeutung des Wortes „Drache“, sowie die Geschichte des Ortes Bol und der gesamten Insel. Zugegeben: Am Ende war es dann doch einfach etwas zu lang und ein Hauch zu viel an Information – aber wer sich brennend für diese Themen interessiert, konnte Zoran zweifellos gebannt zuhören. Ein weiteres, echtes kulturelles Highlight war die exklusive Führung durch unser eigenes Domizil: das Kloster, den wunderschön verträumten Klostergarten und das Klostermuseum, das mit beeindruckenden Reichtümern der Kirche aufwartet.

Die Königsetappe der Wanderer & Eine verdiente Auszeit

Am Mittwoch blieb das Mountainbike im Stall, stattdessen stand die Königsetappe für die Wanderer auf dem Plan. Und diese hatte das Prädikat „Königsetappe“ redlich verdient: Über 17 Kilometer und 670 Höhenmeter führte uns ein fantastischer Küstentrail entlang. Der Weg bestand zu großen Teilen aus losem Geröll, weshalb Schuhe mit festen Sohlen und ordentlichem Profil hier absolute Pflicht waren – diese Tour ist definitiv nur etwas für geübte Wanderer! Ganze 8,5 Kilometer ging es kontinuierlich bergauf. Man musste bei jedem Schritt konzentriert schauen, wo man hintritt, aber das Panorama ganz oben auf dem Berg war jeden einzelnen Schritt wert. Der Rückweg ging dann merklich in die Knie, da es auf dem losen Geröll steil bergab ging und höchste Achtsamkeit gefordert war. Aber es hat sich vollends gelohnt! Nach dieser anstrengenden Wanderung tat ein kühles Getränk besonders gut.

Während am Donnerstag die Königsetappe für die Biker stattfand, entschieden wir uns aufgrund des sehr schwülen Gewitterwetters für eine bewusste Auszeit. Wir starteten mit einem gemütlichen, ausgiebigen Frühstück, genossen anschließend ein wunderbares Wellness- Programm bei Lisa und ließen den Tag entspannt beim Bummeln in der Stadt ausklingen. Da wir uns am Mittwochabend selbst verpflegen mussten, nutzten wir die Gelegenheit und zogen in unserer eingespielten Sechsergruppe los, um die lokale Gastronomie zu erkunden.

Der finale Kraftakt und Abschiedswehmut

Am Freitag, unserem letzten Urlaubstag, legte sich Karsten für die Biker noch einmal richtig ins Zeug und bot auf unseren ausdrücklichen Wunsch hin eine weitere, knackig-schöne Tour an. Am Ende standen stolze 40 Kilometer und 730 Höhenmeter auf dem Tacho. Besonders intensiv waren die rund 400 Höhenmeter, die am Stück auf einer Länge von circa 10 Kilometern bezwungen werden mussten. Was an diesem Tag allerdings noch anstrengender war als die reinen Höhenmeter, waren die heftigen Sturmböen von bis zu 60 km/h. Der Wind drückte das Rad immer wieder spürbar zur Seite, was vollste Konzentration forderte. Abgesehen von den Böen wurden wir aber wieder mit absolutem Traumwetter belohnt.

Am Farewell Abend, dem traditionell letzten Abend bei Frosch, gab es die obligatorische Fotoshow. Der gemeinsame Rückblick auf die vergangenen Tage ließ sofort Wehmut aufkommen – es war einfach ein unvergesslicher Urlaub. Nach der Show wurde noch ein wenig ausgelassen getanzt. Insgesamt waren die Abende auf Brac eher gemütlich, aber unglaublich schön; an dieser Stelle sei auch der hervorragende Weißwein an der Hotelbar wärmstens empfohlen!

Die Rückreise am nächsten Tag verlief vollkommen ohne Zwischenfälle. Am Hafen in Split hatten wir dieses Mal lediglich eine halbe Stunde Wartezeit. Da wir am Ende dennoch sehr zeitig – gut 3,5 Stunden vor Abflug – am Flughafen waren, konnten wir die Reise ganz entspannt bei einem letzten, leprimitive Cappuccino Revue passieren lassen.

Mein Fazit zu Brac

Die Uhren auf Brac ticken früh: Die Touren starten alle zeitig, meistens geht es bereits gegen 08:15 Uhr oder 08:30 Uhr los – für absolute Langschläfer ist das also eher nichts. Da uns die Kirchenglocken des Klosters aber ohnehin verlässlich um 07:00 Uhr sanft weckten, war das frühe Aufstehen überhaupt kein Problem. Ein kleiner Nachteil ist, dass die meisten Touren aufgrund der topografischen Lage der Unterkunft mit Transfers verbunden sind. Das wird jedoch durch die genialen Touren, die atemberaubende Landschaft und das traumhafte, glasklare Wasser mehr als wettgemacht. Kurz gesagt: Es war eine fantastische siebte Frosch-Reise – ich komme definitiv wieder!

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