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Frosch Tagestouren

Wanderung: Rheinsteig / Bonn – Königswinter

Guide

Uli Mohren (ulimous@gmail.com)

Level

1–2  Was bedeutet das?

Dauer

5 Stunden plus Einkehr in Königswinter + Rückfahrt mit der Bahn nach Bonn

Treffpunkt

10 Uhr: Vor dem Rathaus Bonn, Markt 2, 53111 Bonn. Es stehen mehrere Parkplätze zur Verfügung, unter anderem in der Markt Garage, gleich unter dem Marktplatz in Bonn.

Du suchst oder bietest eine Mitfahrgelegenheit zum Treffpunkt der Tour? Dann verabrede dich bequem in der Facebook-Gruppe "Frosch Sportreisen Community" mit anderen Teilnehmenden.

Kosten

Tagestour: 22 €

Anforderungen

Gute Kondition für ca. 20,4 Kilometer Wanderung, Trittfestigkeit

Mitbringen

  • Wanderschuhe bzw. wasserfeste Schuhe
  • Zweites Paar Socken
  • Kopfbedeckung
  • Snacks, leichte Speisen (z. B. Obst ) und ausreichend Flüssigkeit
  • Geld für die Einkehr
  • Gute Laune

Für diese Personenanzahl leider keine freien Unterkünfte
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Hallo liebe Wanderfrösche,

ich heiße Uli Mohren und Wandern ist meine große Leidenschaft. Ich bin zertifizierter Wanderführer und Gesundheitswanderführer des Deutschen Wanderverbandes und schon seit vielen Jahren unterwegs in den Regionen Eifel – Ahr - Rhein – Bergisches Land – Hohes Venn – Aachener Land und in in allen, schönen Ecken, die unsere Region so zu bieten hat. Sport betreibe ich schon seit meiner frühen Jugend und weiß demzufolge, was es bedeutet, aktiv und mobil zu sein. Ich organisiere schon seit den frühen 90iger Jahren immer wieder Gruppen, sei es als Trainer im Bereich Sport und Outdooraktivität oder als Wanderführer für internationale Gruppen. Ich bin zudem Mitglied im Eifelverein e.V. Sektion Köln. Im Bereich Wandern und Planungen von Wanderungen haben ich jahrelange Erfahrungen, du bringst gute Laune mit an den Start, um Alles Andere kümmere ich mich!
Ich freue mich auf die nächste Wanderung mit dir !

Uli Mohren
Uli Mohren

Tourenbeschreibung

Mitten in Bonn beginnt auf dem Marktplatz das Abenteuer Rheinsteig! Das markante weiß-blaue R führt zum idyllischen Hofgarten und weiter zum Rheinufer. Wer nicht die Fähre nutzt, wendet sich flussabwärts und gelangt mit der Kennedybrücke ans rechte Rheinufer. Gemächlich folgt man nun dem Uferweg, Kunstobjekte setzen reizvolle Akzente. Dann ist es Zeit Abschied vom Rhein zu nehmen, so nahe kommt man dem Fluss erst wieder in Koblenz. Der RS biegt in den Rheinaue Park und passiert das weitläufige Areal der Telekom. Nach Querung der Bahnstrecke führt der RS durch Kündinghoven und erreicht den Waldrand. Per Steg gelangt man über die A 59 und taucht in die Natur ab. Statt der üblichen Wegweiser sorgen jetzt mächtige Wegweiser-Steine dafür, dass man das Ziel stets im Auge behält.

Nach kurzem Anstieg lädt das Foveaux Häuschen zur Pause im Grünen, bevor der RS nochmal nah an die A 59 heranführt. Sanft ansteigend frönt man dem Waldwandern bis zur Oberkasseler Straße. Über den Parkplatz Dornheckensee gelangt man zur nahen Hangkante, wo sich tolle Ausblicke auf das Rheintal und Bonn eröffnen. Beim Blick auf die Steilwand, wird der vulkanische Ursprung des Siebengebirges deutlich und tief unten blinkt das Wasser des Dornheckensees im Sonnenlicht. Es folgt eine traumhafte Passage durch lauschigen Wald, stets nahe der Abbruchkante. Immer wieder lohnen sich Abstecher zu grandiosen Aussichten. Nach dem Blick auf den Blauen See lockt eine Aussichtsplattform mit tollem Panoramablick bis zum Drachenfels und eine Tafel erläutert die urzeitlichen Funde zum Oberkasseler Menschen. Beschwingt wandert man weiter und genießt jeden Meter des Felsenweges.

Dann senkt sich der Weg ab und führt über den Kucksteinweg nach Römlinghoven. Lange dauert der Aufenthalt in der Bebauung nicht, denn nach Queren der Langemarckstraße taucht der RS wieder in den Wald ein. Ohne große Höhenunterschiede streift man durch den Wald und nähert sich wieder der Hangkante. Dort steht ein Szenenwechsel an: statt steiler Vulkanwand dominieren nun Weinberge. Hier darf man den Abstecher zur nahen Hütte „Hülle“ mit sagenhafter Aussicht keineswegs auslassen! Kurz folgt der RS dem Waldrand, dann führt er oberhalb des Mühlentals zur K 25. Nach deren Querung passiert man eine Wiese und steht am Parkplatz der Klosterruine Heisterbach, der man unbedingt einen Besuch abstatten sollte.

Nach diesem kulturellen Höhepunkt, taucht man in den Wald ein und beginnt den langen Anstieg zum Petersberg. Steinerne Wegkreuze zeugen davon, das man nun auf dem Bittweg wandert. Der Weg wird zunehmend steiler, bis man etliche Höhenmeter höher durch ein Tor schlüpft und am Rand des Hotelareals auf dem Petersberg eintrifft. Das ehemalige Gästehaus der Bundesregierung ist mittlerweile ein Grandhotel. Bevor man dem RS links im Bogen um das Areal folgt, lohnt ein Abstecher zur Terrasse, mit herrlicher Aussicht. Doch auch der RS bietet wenig später schöne Siebengebirgsblicke. Dann senkt er sich ab, kreuzt die Zufahrt und führt am Rand einer Waldwiese zu einer Hütte.

Nach deutlichem Abstieg, trifft man im Miresbachtal ein und läuft zuerst parallel zur L331, quert sie dann aber per Steg. Wieder wird der RS herausfordernd, denn nun gilt es den Geisberg zu erklimmen. Vorbei an zwei Schutzhütten meistert man den Anstieg und wird oben mit einer traumhaften Aussicht auf das Siebengebirge und den Rhein belohnt. Über den Schallenberg wandert man talwärts und bekommt am Milchhäuschen Gelegenheit zur zünftigen Einkehr. Bequeme Wege führen zu einer Kreuzung, von der es durch einen urigen Hohlweg bergan zum Abzweig nach Königswinter geht.

Nach unserer Wanderung ist ein gemeinsames Essen in Königswinter geplant. Wie immer finalisiere ich das am Veranstaltungstag selber, das macht einfach mehr Sinn! Für unsere heutige Tour nehmen wir uns ausreichend Zeit, machen zahlreiche Pausen, nimm dir demzufolge auch den kompletten Tag Zeit. Die Wanderung wird in etwa 5 Stunden dauern inklusive der Pausen und exklusive des gemeinsamen Essen.

Wie immer auf meinen Touren, gibt es sehr viel zu sehen und auch zu erleben. Ich freue mich schon sehr auf den gemeinsamen Tag mit dir!