Reisebericht: Sportclub Georgia Hotel


Eine der sonnigsten Regionen Europas - Sporturlaub auf Rhodos
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Obwohl es in Deutschland gerade sehr heiß war und die Abreise deshalb irgendwie schwer fiel, war Rhodos für mich eine sehr erholsame Woche, trotz eher weniger Schlaf.

Die Lage

Das Hotel liegt auf einem kleinen Berg mit Blick aufs Meer. An der Küste befinden sich hauptsächlich Hotels und kleine Lebensmittel- und Andenkenläden. Der alte Dorfkern von Theologos ist im Hinterland.

Es duftet überall nach unterschiedlichen Kräutern (wilder Fenchel, Oregano etc.) und nach meinem Gefühl habe ich noch nie so viele Grillen auf einmal irgendwo gehört.

Die Anreise

Ich kam zum Abendessen an nach einer Abkürzung mit meinem Rollkoffer über ein Olivenfeld und konnte mich noch an dem Buffet, bestehend aus unterschiedlichen Salaten und warmen griechischen Gerichten, stärken. Lisa und Philipp haben in ihrer Begrüßungsrunde das Programm vom nächsten Tag vorgestellt.

Das Hotel

Das Hotel wird von einer griechischen Familie geführt, die sehr herzlich war.

An einem Abend wurden auch verschiedene griechische Tänze getanzt, bzw. konnte man die Schritte lernen.

In der Hotelanlage gibt es einen kleinen Pool mit Liegestühlen und Sonnenschirmen und einen angrenzenden Olivengarten. Ich bin morgens vor dem Frühstück kurz schwimmen gegangen und fand das Wasser erfrischend, weil es schon recht heiß war. Die Zimmer sind ausreichend groß und haben einen Balkon, auf dem Handtücher sehr schnell in der Hitze getrocknet sind. Die Klimaanlage für das Zimmer muss man extra bezahlen (39,00 p. Zimmer).

Das Programm

Ich habe ausschließlich an Biketouren teilgenommen. Am ersten Tag fand eine Einführungstour und ein Techniktraining statt. Weil ich sehr lange kein Mountainbike gefahren war, stellte mich schon die Einführungstour über Schotter und durch ein ausgetrocknetes Flussbett mit großen Steinen vor einige Herausforderungen. Irgendwie war es aber auch schön, die Fortschritte zu sehen.

Auf einer Mountainbiketour haben wir auf einem Zwischenstopp bei einer Imkerin die Wanderer getroffen und viel über die Honigproduktion erfahren. Die von mir erworbenen Zitronenmarmelade schmeckt ausgezeichnet und ich glaube auch dass der Propolis eine gute Investition war.

Sehr schön war das Abendessen in einer Taverne in dem Dorf Theologos. Wir haben draußen unter einem Baum an einer langen Tafel nacheinander ganz unterschiedliche Gerichte serviert bekommen. Die Atmosphäre war sehr schön, wir haben nur gegessen, gequatscht und Wein getrunken. Für die Fleischgerichte am Ende war kein Platz mehr im Magen; ein sehr unterhaltsamer Abend insgesamt.

In Rhodos Stadt gibt es einiges zu besichtigen. Auch der Ausflug nach Symi, einer malerischen Insel, mit der Fähre hat sich gelohnt.

Für Symi war es ein etwas heißer Tag, deshalb war es angenehm, dort schwimmen zu gehen. Die Hitze staut sich auch etwas in der Bucht. Das Meer war außergewöhnlich kalt und schön dunkelblau dort, ganz anders als die im Verhältnis dazu relativ warmen Wassertemperaturen an dem Strand in Theologos. Symi strahlt sehr viel Ruhe aus und liefert Postkartenmotive.

Der Strand

Der Strand in Theologos ist Steinstrand. Ich bin mit Flip-Flops bis zum Wasser gelaufen und habe es immer so versucht, aber mit Badeschuhen wäre es sicher angenehmer gewesen.

An der Kitestation kann man sehr entspannt auf den Liegen im Schatten oder wer möchte in der Sonne liegen, einen sehr leckeren Frappé/Eiscafé etc. trinken und gucken, was die Kitesurfer auf dem Meer anstellen. Man kann sich auch massieren lassen. Die Sandwiches sahen sehr lecker aus, auch der Salat und wurde auch von den anderen gelobt. Im Hintergrund lief chillige Musik, ich hätte da nicht mit einem anderen Strand tauschen wollen. Es gibt auch einen etwas weiter entfernteren Sandstrand, den man mit dem Bike recht schnell erreichen könnte.

Sonntags ist Live-Muskl an der Kitestation von einer Band zwar ohne Namen aber mit ganz schön tollen Musikern...

An einem Nachmittag hat Philipp in der Nähe des Kitestrandes Stand-up-Paddling angeboten. Es ist schwieriger, als ich dachte.

Fazit

In dem Hotel waren in der Woche fast ausschließlich Froschgäste. Wir haben auch etwas Karaoke gesungen mit einem Iren, einem Engländer und ein paar Griechen..., mir fallen jetzt immer Lieder ein, die wir hätten singen sollen …;-)

Insgesamt war es für mich eine sehr schöne und erholsame Woche, bei der ich gut abschalten konnte, mit vielen neuen Eindrücken, in der Natur, etwas Kultur, Sport und lieben Menschen.. :-)

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