Reisebericht: Sporthotel Ranmal Beach


Sri Lanka Sporthotel Ranmal Beach | 22.11.-7.12.2018
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Nach Auffrischen der Impfungen und Beantragen des Visums (ganz problemlos online) ging es am 22.11. nach Sri Lanka; für uns beide der erste Urlaub in einem asiatischen Land, wir waren sehr gespannt!

Anreise, Transfer und Hotel

Wir sind mit Air India ab Frankfurt geflogen, da wird es direkt exotisch, wenn man ins Flugzeug steigt, mit indischer Bordverpflegung, Stewardessen in Saris, und alternativ zum üblichen Unterhaltungsprogramm gibt es auch Bollywoodfilme. Der Flug mit Umsteigen in Delhi lief völlig problemlos, am Flughafen von Colombo wurden wir von Upendra in Empfang genommen und zum Hotel gefahren (ca. 2,5 Std. Transferzeit).

Im Hotel wurden wir von André, der Frosch Teamer vor Ort, erwartet, und es gab auch noch ein komplettes Abendessen für uns trotz der späten Ankunft (ca. 22 Uhr Ortszeit). Mit einem kühlen Lion-Bier dazu konnte der Urlaub losgehen.

Das Hotel liegt direkt an einem traumhaften und sehr sauberen Strand. Die Zimmer sind ok, in fast allen gab es auch Moskitonetze (wenn nicht, danach fragen). Die Zimmer mit seitlichem Meerblick sind größer, haben einen größeren Balkon, ein neueres Bad und sind auch schöner eingerichtet. 

Andererseits ist es natürlich auch schön, morgens aufzuwachen und direkt aus dem Bett aufs Meer zu schauen. Die Zimmer werden alle zwei Tage gereinigt und man bekommt neue Handtücher, Strandtücher gibt es an Bar am Strand - da muss man also nicht extra welche mitnehmen.

Das Personal ist sehr nett, es ist immer jemand vor Ort, auch an der Rezeption und um kleine Anliegen hat man sich gleich gekümmert.

Zum Frühstück gibt es immer frisch gemachtes Omelett oder Spiegelei, Toast, gebratenen Speck, Saft und frisches Obst. Dazu wechselnd verschiedene Gerichte wie Dal (ein Linsengericht), Pancakes mit Schokosoße, herzhafte Pfannkuchen und mehr. Zum Abendessen verschiedene Currys und auch mal Fisch, alles lecker und schmackhaft zubereitet.

Der Ort Hikkaduwa

Das Hotel liegt am Ende des Ortes, dadurch ist es schön ruhig, aber direkt nebenan sind verschiedene Strandbars und Restaurants, die man am Strand spazierend erreichen kann. Unsere Lieblingslokale waren das Top Secret und das Drunken Monkey – was gibt es Schöneres, als nach einem erlebnisreichen Tag mit den Füßen im Sand abends gut zu essen (Fisch und Meeresfrüchte schmecken dort ausgezeichnet) und danach noch einen Cocktail zu trinken (z.B. den Secret Attack im Top Secret)..

Auf der anderen Seite des Hotels kann man an der Straße entlang durch den Ort spazieren (es gibt nur eine Straße). Ganz in der Nähe gibt es einen kleinen Supermarkt, bei dem man sich mit Wasser und Keksen etc. versorgen kann, ein großer Supermarkt ist ca. 2 km entfernt, da gibt es so gut wie alles (auch ganz wunderbare Mitbringsel wie Tee und Gewürze). 

Auf dem Weg dahin findet sich ein Coffeeshop mit wirklich gutem Kaffee, verschiedene Läden mit sehr günstiger Kleidung (z.B. luftige und sehr bequeme „Elephant trousers“, sehr zu empfehlen!), Teegeschäfte, Massagestudios u. v. m. Geldwechsel geht auch im Ort, entweder bei einem Geldwechsler oder bei einer Bank (da muss man den Pass mitbringen). Im Hotel ist auch Geldwechsel möglich, da ist aber der Kurs schlechter.

Wenn man nicht laufen möchte, kann man direkt vor dem Hotel ein Tuk-Tuk nehmen, die Fahrt innerhalb des Ortes kostet zwischen 150 und 200 RPS (also ca. 75 Cent bis 1 €). Am besten vor der Fahrt den Preis bestätigen lassen.

Mountainbiken

Die neuen Bikes sind in hervorragendem Zustand und top gepflegt. Mit André geht es auf verschiedenen Routen (Länge zwischen 22 und 48 km, 3-4 pro Woche) ins Umland des Hotels durch Reisfelder, Mangrovenwälder und entlang an Teeplantagen. Die Routen führen über Nebenstrecken und Trails, Steigungen sind mäßig (das Umland ist relativ flach), technisch sind die Touren gut zu machen. Auf einigen gibt es einen „Bildungs-Stopp“, bei dem man einiges über Land und Leute erfährt, z.B. bei einer Ayurveda-Farm, auf einer Teeplantage, bei einer Zimtfabrik oder bei einer Edelsteinverarbeitung.

Wandern

In den zwei Wochen gab es drei Wanderungen, eine in der Nähe des Hotels durch einen Kautschukwald und wundervolle Landschaft mit Besuch eines kleinen Tempels und einer Stärkung in Form von mit Kokos gefüllten Teigfladen bei einer Familie. Die beiden anderen führten in Regenwälder (Nationalparks) – einmal Sinharaja (UNESCO-Weltnaturerbe) mit etwas längerem Transfer und Mittagessen bei einer Familie und einmal Kanneliya (kürzerer Transfer und optionales Mittagessen). 

Beide waren sehr beeindruckend mit unglaublich üppiger Pflanzenwelt und vielen Tieren wie Affen, Schlangen, Eidechsen, Geckos, die einem die Parkranger zeigen. Die Wanderungen sind zwischen 6 und 8 km lang und dauern je ca. 3 Stunden. Bei der hohen Luftfeuchtigkeit ist das auch völlig ausreichend (Empfehlung: ein kleines Handtuch zum Abtrocknen zwischendurch und ein Wechselshirt mitnehmen).

Nach Regenfällen gibt es im Regenwald auch Blutegel, die sind aber gänzlich ungefährlich und man sollte sich davon nicht um das schöne Erlebnis bringen lassen – wir haben den Tipp eines Einheimischen befolgt und Füße und Beine bis zum Knie mit einer Mischung aus Waschseife (für Wäsche, gibt es Supermarkt für ein paar RPS) und Salz eingerieben und ein bisschen aufgepasst, und keiner hatte einen..

Bike & Boat, Kochkurs

Eine schöne Abwechslung ist der Bike & Boat Trip. Mit dem Bike ging es zu einem nahe gelegenen See (ca. 3 km), dort wird man dann mit traditionellen Booten über den See gefahren (Kopfbedeckung mitnehmen!). Unterwegs haben wir einen Tempel direkt am See besucht mit großen Buddhafiguren und bunten Szenen aus der buddhistischen Lehre. Danach fuhren mit dem Bike ca. 5 km auf einer anderen Strecke wieder zurück zum Hotel.

In der Nähe dieser Bootsanlegestelle findet auch an einem Abend der Kochkurs bei einer Familie statt – beeindruckend, wie dort auf zwei Gaskochern vor dem Häuschen für 24 Leute ein Abendessen mit Fisch, Gemüse, Reis und Papadam gezaubert wurde – und wir haben gelernt: überall ist Kokosöl dabei.

Galle

Die Städtchen auf Sri Lanka sind – nun ja – eher pragmatisch gebaut. Eine Ausnahme ist Galle mit seinem Fort, wo sich noch viele Kolonialbauten finden. Auf dem gemeinsamen Ausflug dorthin lernt man auch gleich die verschiedenen Verkehrsmittel kennen, auf dem Hinweg geht es mit dem Tuk-Tuk zum Bahnhof, von dort mit dem Zug nach Galle (ca. 20 min Fahrt für 50 RPS) und auf dem Rückweg wird mit dem Bus gefahren, ein Erlebnis für sich – mit Musik, Fernseher und farbenfroher Deko des Fahrerbereiches.

In Galle kann man an der Fortmauer entlang spazieren, es gibt dort auch viele hübsche Geschäfte und nette Lokale in kleinen Gässchen. Wir haben gemeinsam im Rampart Hotel – gebaut in schönem Kolonialstil - auf der überdachten Dachterrasse gegessen. Danach gab es noch ein super leckeres Eis in einem kleinen Eisladen.

Wir sind dann noch ein zweites Mal zu viert mit dem Bus nach Galle gefahren – direkt vor dem Hotel ist die Bushaltestelle mit der Nr. 2, 32 oder 388, die nach Galle fahren. Einfach einsteigen, abkassiert wird auf der Fahrt (50 RPS pro Person). Zurück sagt man am besten dem Kassierer, dass man in Narigama aussteigen möchte, er sagt einem dann die Haltestelle.

Aktivprogramm

Fast jeden Tag bietet André morgens und/oder abends ein Workout oder Yoga (einmal in der Woche) an. Zum Workout haben wir selbst es nie geschafft, aber die Teilnehmer waren immer sehr zufrieden. Die Yogastunden auf der Terrasse am Strand bei Sonnenuntergang waren super, immer gerne wieder! Zusätzlich kann man noch Yoga im Ort buchen, das haben wir aber nicht probiert.

Die Brandung am Strand ist relativ stark, ein Riesenspaß, wenn man ins Wasser geht und wieder raus und sich durch die Wellen kämpft. SUP war wegen der Brandung nicht möglich, solange wir da waren. Direkt vor dem Hotel am Strand ist auch eine Surfstation; diejenigen, die es ausprobiert haben, hatten viel Spaß dabei.

2-Tages-Ausflug

Vor Ort kann man sich individuell über Upendra Ausflüge mit eigenem Bus und Fahrer zusammenstellen lassen, wir haben zu acht eine Tour nach Sigiriya (UNESCO-Weltkulturerbe, das sollte man sich unbedingt ansehen, für uns eines der Highlights der Insel) mit anschließender Elefantensafari gemacht. 

Nach einer Übernachtung in der Nähe von Dambulla ging es am nächsten Morgen zum dortigen Felsentempel – ebenfalls sehr beeindruckend - und von da mit einem Zwischenstopp an einem Gewürzgarten und einem Abstecher nach Kandy wieder zurück.

Es war alles bestens organisiert, wir haben noch viele weitere tolle Eindrücke gesammelt und neue Seiten der Insel entdeckt. Andere Gruppen haben die Eisenbahnfahrt von Ella nach Kandy gemacht (bzw. eine Teilstrecke) und dann auch Sigiriya und Dambulla. Am besten vorher überlegen, was man gerne sehen möchte, Upendra berät dann über die beste Route.

Wellness und Ayurveda

Ayurveda ist ja auch ein wichtiges Thema in Sri Lanka. In Hikkaduwa gibt es mehrere Massagesalons, wir waren im Sandali Ayurvedic Spa (neben dem großen Supermarkt). Man kann ohne Anmeldung hingehen, aus verschiedenen Massagen wählen und kommt auch direkt dran. Eine Stunde Massage hat bei uns 2.500 RPS gekostet (also ca. 12,50 €).

Nach dem 2-Tages-Ausflug mit den langen Busfahrten habe ich mir auch noch einen Tag im Lawrence Hill Ayurveda Center gegönnt (die Buchung kann man über André oder Upendra machen, ca. 2 Tage vorher). Mein Paket beinhaltete 5 Massagen von Kopf bis Fuß und ein Fußbad, einen Willkommensgetränk und ein Mittagessen, dauerte 6 Stunden und kostete 85 €. Danach fühlt man sich wie neugeboren.

Fazit

Wir hatten einen traumhaften Urlaub mit vielen neuen Eindrücken und faszinierenden Erlebnissen. Dazu gutes Essen, Zeit für Entspannung, Sport und viele schöne Abende am Strand. Sowie mit André einen super Teamer vor Ort. Wir wären gerne noch ein bisschen dageblieben.

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