Reisebericht: Sporthotel Ranmal Beach


Weihnachten & Silvester auf Sri Lanka
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... im Sporthotel Ranmal Beach 20.12.2018-04.01.2019

Seit vielen Jahrzehnten ein Wunsch von mir: Weihnachten mit den Füßen im warmen Sand zu sitzen und im Meer zu baden. Dafür musste es dann schon weiter weg gehen. Also entschied ich mich für Sri Lanka. Ich buchte bereits im Juni ein halbes Doppelzimmer mit Meerblick.

Ich hatte ein bisschen Bammel vor dem langen Flug, aber dann ging die Zeit mit Filmeschauen und netten Gesprächen doch ganz gut vorbei. In Delhi musste ich umsteigen und war sehr gespannt, ob ich alles finde. Aber es war kein Problem, überall standen Flughafen-Mitarbeiter, die uns den Transferweg zeigten.

Im Flieger nach Colombo lernte ich endlich die ersten Mitreisenden kennen. Der dann 4,5 Std. lange Flug war sehr kurzweilig, da es viel zu erzählen gab. Die Einreise ging auch ganz flott, obwohl ich einen Fehler in meinem Visum hatte, da ich null und ein O vertauscht hatte. Ich musste nicht einmal die Gebühren zahlen für das neue Visum.

Am Flughafen wurden wir bereits erwartet und nach 2,5 Stunden Fahrt erreichten wir das Hotel in Hikkaduwa. Es gab sogar noch ein leckeres Abendessen für uns und ich war sehr neugierig darauf, wer mit mir das Zimmer teilen würde.

Aber erst einmal die Füße in den indischen Ozean stecken und am Strand den warmen Wind und die exotischen Gerüche und Geräusche aufsaugen.

Dann habe ich Marion kennen gelernt, meine Zimmergenossin für die nächsten 2 Wochen. Wir hatten von Anfang viel Spaß und haben uns prima verstanden.

Am nächsten Morgen, war das Spannendste endlich bei Tageslicht das Meer und den Strand zu sehen. Das Hotel liegt direkt an einem traumhaften Strand. Unser Zimmer mit Meerblick ist ein bisschen in die Jahre gekommen, aber vom Bett aus konnten wir auf den Indischen Ozean schauen und die ganze Nacht die Brandung hören, dass war unbeschreiblich schön. Außerdem ist man ja nur zum Schlafen und Duschen auf dem Zimmer. Zum Glück waren Marion und ich uns einig: Keine Klimaanlage, kein Moskitonetz, die Balkontüren weit geöffnet und immer ein kaltes Bier im Kühlschrank.

Das Hotel liegt an der Hauptstraße, die durch Hikkaduwa führt, die Straßenseite ist laut und sehr verkehrsreich. Achtung Linksverkehr! Zum gegenüberliegenden Kiosk zu kommen ist ein Abenteuer. An den ersten Tagen erforderte es schon ein paar Versuche. In der Nähe des Hotels findet man alles, was man braucht.

Die Strandseite des Hotels ist ruhig. In direkter Nähe haben wir verschiedene Strandbars und Restaurants besucht, die man barfuß am Strand entlang erreichen kann. Wir haben überall sehr lecker gegessen. Meistens hatte ich Fisch oder das traditionelle Curry. Die Uhren gehen hier etwas langsamer, aber uns fiel es nicht schwer, uns diesem Tempo anpassen.

Heiligabend wurde im Garten unseres Hotels festlich gedeckt und wir hatten einen tollen Abend bei leckerem Essen mit anschließender Party mit DJ. Silvester sind wir alle barfuß zum Restaurant Top Secret am Strand entlang gewandert. Dort wurde gegrillt und es gab Fisch und leckere Salate und Beilagen am Buffet. Um Mitternacht trafen sich die Einheimischen am Strand und wir schauten gemeinsam dem Feuerwerk zu, standen mit an den Lagerfeuern und haben das Treiben verfolgt. Es wurde getrommelt und am Strand getanzt bis in den frühen Morgen.

Die sportlichen Aktivitäten, begleitet und bestens organisiert von André, waren abwechslungsreich, spannend und sie haben unglaublich viel Spaß gemacht. Die Mountainbiketouren in das Hinterland waren spektakulär. Wir sahen Wasserbüffel in den Reisfeldern, Bahrahne, die unsere Wege querten und viele exotische Vögel. Die Bikes ließen sich bestens fahren. Auf das Klima muss man sich einstellen und die Kräfte einteilen. Einige von uns hatten anfangs Kreislaufprobleme, aber wenn man reichlich Wasser und z.B. Energieriegel oder Bananen einpackt kann man die Touren gut schaffen.

Die Workouts, die morgens am Strand stattfanden, waren anspruchsvoll, aber haben Spaß gemacht.

Auf allen Wanderungen und Biketouren konnten wir viel von der fantastischen Natur der Insel sehen und über Sri Lanka erfahren. Wir bekamen tolle Einblicke in das Leben der Einheimischen.

Ich war überrascht, bewegt und glücklich, weil ich soviel erleben durfte.

Mit fünf Personen hatten wir für 100 Euro pro Person eine 2-Tages Fahrt gebucht. Wir gaben unsere Wünsche an, wie z.B. Yala Nationalpark, Teeplantagen und Zugfahrt. Wir wurden um 5 Uhr Morgens abgeholt und mit einem Kleinbus ging es los. Unser Fahrer hatte noch ein paar tolle Ideen für Abstecher und Stopps zum Kokosnusstrinken, zu einem Tempelfest und es blieb auch immer noch Zeit für Stopps an Wasserfällen oder einen Imbiss.

Wir buchten auch die Whalewatching-Tour. Wieder ging es morgens um 5 Uhr los. Diese Tour war dann etwas unorganisiert und wir kamen dann als Letzte bei dem Boot an und konnten noch die letzten Plätze ergattern. Insgesamt starteten aus dem Hafen ca. zehn Boote mit jeweils ca. 200 Leuten drauf. Es war dann mehr eine Jagd als eine Watching-Tour.

Was war toll

Galle: Eine tolle Stadt. Die Altstadt innerhalb der Burg hat viele schöne Geschäfte mit lokalen Produkten. Hier haben wir schöne Mitbringsel gekauft und tolle Restaurants besucht. Die Themen Nachhaltigkeit, Bio und lokale Produzenten sind Schwerpunkt vieler kleiner Geschäfte. Aber auch der andere Teil der Stadt ist sehenswert. Hier ist es laut, geschäftig und man/frau bekommt einen Einblick in das alltägliche Treiben: Märkte mit Gewürzen und den Dingen des täglichen Bedarfs, Chinaproduktionen, Second Hand….

Wanderungen in den Regenwäldern: Keine Angst vor den Blutegeln. Die tun nichts. Es gibt soviel zu sehen. Ich wusste vorher nicht, dass es Dschungelhühner gibt… Überall blühte es in allen Farben und Farne, die so dicke Stämme haben wie Bäume. Die Wasserfälle und üppige, dichte Vegetation haben mich total fasziniert.

Kultur- & Biketouren: Alle geführten Touren waren tolle Erlebnisse: Mit Boot und Bike und immer zu Besuch bei Einheimischen.

Yala Nationalpark: Wir haben wild lebende Krokodile, Elefanten, Affen, Vögel und sogar einen Leoparden gesehen.

Zugfahrt im Hochland: Ein tolles Erlebnis und eine faszinierende Landschaft. Nicht erschrecken, wenn ein Tunnel kommt, dann schreien alle so laut es geht nur so aus Spaß und es gibt viele Tunnel. Zum Vergnügen der Kinder haben wir immer kräftig mit geschrien.

Baden: Der indische Ozean ist wild und wunderbar warm. Keine Angst, man kann die Wellen beim Ein- und Aussteigen überwinden.

Essen: Ich hatte keine Magenprobleme und kann Fisch und Currygerichte empfehlen.

Sonntagsmarkt Hikkaduwa: Spektakuläres Treiben sonntags - in der Nähe des Busbahnhofs.

Schnorcheln: Es gibt ein totes Korallenriff, das vom Strand aus leicht zu erreichen ist, dadurch sind natürlich auch viele Menschen im Wasser, aber es gibt viel zu sehen beim Schnorcheln.

Tipps

Whale-Watching-Tour ab Mirissa Hafen: Kann man sich schenken, jedenfalls mit den großen Booten.

Geldautomat: Den am großen Supermarkt nutzen

Verkehrsmittel: Tuk Tuk, unbedingt Linienbus fahren und eine Zugfahrt in den Bergen zum Beispiel ab Elle machen. Wir hatten sie in der 2. Klasse gebucht, da ist dann wirklich viel Action und der Blick in die Natur des Hochlandes ist beeindruckend.

Am Strand spazieren gehen und baden, baden, baden….

So viele Touren, wie möglich mitmachen, denn jede ist ein neues Erlebnis.

Das Essen genießen.

Fazit

Vegetation, Klima und Kultur haben mich beeindruckt. Ich war hier sehr glücklich und habe mich gefühlt wie im Paradies. Alles war irgendwie größer, die Wellen, Strände, Fische, Schildkröten und Pflanzen. Es gibt auf Sri Lanka sehr viel Armut und die Menschen leben sehr einfach. Ich habe nur freundliche und hilfsbereite Menschen getroffen und nicht eine einzige Situation erlebt, in der ich mich unwohl oder bedroht gefühlt habe. Sri Lanka ist wunderschön und faszinierend. Ich wäre gerne noch länger geblieben und komme bestimmt wieder.

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