Reisebericht: Sportclub Traube


Frühjahres-Skifahren, … aber wohin?
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Nach einem Blick auf die Website von Frosch, war klar, dieses Mal zur Skisafari ins Zillertal.

Die Ankündigung 4 Tage durch Privattransfer in jeweils ein anderes Skigebiet gebracht zu werden, schien zu verlockend.

In Kombination mit der Tatsache, dass die Getränke ab 16 Uhr inkludiert sind, war die Entscheidung rasch getroffen.

Anreise

Nach entspannter Anreise ab dem nördlichsten Zustiegspunkt in Osnabrück und Umstieg in Münster, erreichten wir bereits um kurz vor 8 Uhr die Pension der Familie Schönherr in Uderns. Dank an dieser Stelle an die Bröskamp-Busfahrer, die uns wieder einmal mit ihrer ruhigen und besonnenen Fahrt gut an unser Ziel gebracht haben.

Ankommen im Zillertal

Wir wurden sehr nett von Ludwig, dem Hausleiter und seinem Team, empfangen. Nach kurzen Infos für alle, die bereits am gleichen Tag auf die Piste wollten, konnten wir auch schon direkt frühstücken. Zeitgleich wurden die vorgebuchten Skipässe ausgegeben und Lebensmittelunverträglichkeiten gecheckt.

Völlig ohne Komplikationen jeglicher Art bildeten sich direkt kleine Gruppen, in denen man direkt auf den Berg ging. Die Woche verhieß direkt Gutes.

Ich, für meinen Teil, habe mich erst mal um mein Material gekümmert und meine Ski zum Service gebracht. Auf dem Rückweg habe ich mir das kleine Örtchen Uderns mit seinen netten Häusern und Bauernhöfen angeschaut. Die Höfe sind tatsächlich noch bewirtschaftet, Rinder und Pferde sind hier zu finden. 

Daraus resultierend wird die Pension Traube auch von einem landwirtschaftlichen Geruch umhüllt. Wer hier empfindlich ist, sollte sich die Buchung überlegen.

Nach einem schönen Tag mit Wandern, Mittagessen an der Talstation in Fügen und anschießendem Ski einsammeln, konnte ich noch gen 17 Uhr die Sonne auf meinem Balkon in der ersten Etage genießen. Gesellschaft bekam ich dabei zwischendurch von der sehr gepflegt ausschauenden Haus-Mitze-Katze.

Sie besuchte mich tatsächlich im ersten Stock auf meinem Balkon! Nett!

Die Zimmer

Bezugsfertig waren die Zimmer bereits ab 14 Uhr am Anreisetag. Beim Einchecken erhielt jeder Gast ein kleines Schächtelchen, in dem ein paar Gummibären und eine Postkarte zum Verschicken waren. Auch eine Visitenkarte mit den wichtigsten Telefonnummern, wie Hausleitung, Guides und Bergrettung, war enthalten.

Dies unterstrich den bereits erhaltenen Eindruck der absoluten Professionalität.

Die Zimmer sind zweckmäßig mit viel Platz zum Verstauen eingerichtet. Im ersten Stock wurden die Bäder wohl noch nicht renoviert, im 2. und 3. Stock sollen diese schon neu gemacht worden sein. Kann ich allerdings nichts zu sagen, da nicht gesehen.

Aber selbst im ersten Stock habe ich mich pudelwohl gefühlt. Alles war zu jeder Zeit sauber und aufgeräumt, dank des täglichen Roomkeeping.

Die Ausstattung

Wie das gesamte Haus, war auch der Spa-Bereich sehr geschmackvoll ausgestattet. Es gab eine Sauna, ein Dampfbad und eine Infrarotkabine. Zwei Duschen, Regenwald- und Schwalldusche komplettierten den sehr schönen Bereich. Sogar an Becher, damit man zwischendurch etwas trinken konnte, war gedacht.

Einzig ein Ausgang nach draußen an die frische Luft wäre noch toll, aber man kann halt nicht alles haben.

Dafür gibt es Handtücher ohne Reinigungsgebühr, was auch sehr praktisch für den Abreisetag ist, denn dann kann man sich nach einem kompletten Skitag dort frisch machen.

Die Verpflegung

Ebenfalls anders als in vielen anderen Häusern, wurde uns am Abreisetag um 17 Uhr tatsächlich ein Abendessen serviert, nicht das obligatorische Süppchen, sondern eine leckere warme Mahlzeit!

Das Frühstück und das Abendessen wurde von Familie Schönherr selbst zubereitet und war stets ausreichend vorhanden. Über Geschmack lässt sich nicht streiten, als Nicht-Fleisch-Esser hat man es in ganz Österreich nun mal schwer. Aber es gab immer ausreichend leckere Alternativen am Buffet, um satt zu werden!

Das Frühstück enthielt alles und mehr, was man sich wünscht. 

Das Skiguiding

Zum Skiguiding in dieser Woche muss ich sagen, dass es schon schade war, dass es nur 2 Gruppen gab. Die gemütliche Gruppe war halt sehr klein und die flottere Gruppe bestand meist aus 15-16 Personen, was sehr groß ist und die Gefahr birgt, dass doch mal einer verloren geht.

Was dann auch prompt geschah. Es fehlte schlicht die mittlere Gruppe, was aber unserem Spaß keinen ernsten Abbruch tat. Die Transfers zu den unterschiedlichen Skigebieten waren auch gut organisiert.

Mit eigens, ausschließlich für uns geshutteltem Bus ging es in die Gebiete von Mayrhofen, Zell a. Z. und Gerlos. Nach tollen Skitagen wurden wir gen 16 Uhr wieder eingesammelt und zum Haus zurückgebracht. Auf der Rückfahrt hat Ludwig stets ein paar Schnäpse oder Süßkrams verteilt, was auch eine sehr nette Geste war.

Mein Fazit

Insgesamt muss man sagen, dass diese Skisafari eine tolle Sache ist. Es geht jedoch, von Standort Uderns aus, eine Menge Zeit für die Transfers verloren. Diesen Punkt sollte jeder im Auge behalten.

Ob das sehr schöne Wohlfühl-Haus der Familie Schönherr in Kombination mit den inkludierten Getränken, diesen Faktor aufwiegt, muss jeder für sich selbst entscheiden.

In letzter Konsequenz hatten wir eine sehr schöne, fast familiäre Woche im Haus Traube. Ich möchte mich herzlichst bei Familie Schönherr und Ludwig, Annika und Tine bedanken, es war eine richtig tolle Zeit bei Euch.

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