Reisebericht: Sportclub Georgia Hotel


Frosch Sportclub Georgia Hotel – 18.05.-01.06.2019
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Wohin zum Start des Sommers? Nach zwei Reisen im letzten Jahr mit Korfu und Sarti fiel die Wahl auf das „neue“ Hotel in Theologos: Georgia Hotel. Das Ziel war mir irgendwie egal, Hauptsache wärmer als hier und das Angebot von Biken und Wandern. Hinzu kam hier noch die Möglichkeit, dem Surfen oder Kiten nachzugehen.

Die Anreise

Der Hinflug dauerte dreieinhalb Stunden ab Düsseldorf. Leider wurde ich von dem geplanten Abflughafen in Münster umgebucht, da die Fluggesellschaft Germania in Konkurs gegangen war. Schade, denn der Abflug sollte in der Mittagszeit sein und nun morgens um 6 Uhr. Also die Nacht vorher schon in der Nähe des Flughafens in einem Hotel gebucht mit der Abstellmöglichkeit des Wagens für 14 Tage. Angenehm war der bereits inkludierte Shuttle, der mich in ca. 15 Minuten direkt zum Flughafen brachte.

Der Flughafen in Rhodos befindet sich derzeit in einer Umbau-/Erweiterungsphase. Allerdings musste ich beim Abflug feststellen, dass hier trotz der Vergrößerung immer noch griechisches Chaos herrscht. Man sollte auch tunlichst darauf achten, dass die 20 kg Gepäck bei der Aufgabe nicht überschritten werden, sonst wird es teurer!

Ruckzuck bekam ich meinen Koffer und fuhr mit den anderen vier Gästen in ca. 15 Minuten zum Hotel. Der Teamer und Bikeguide Philipp begrüßte uns mit der wichtigsten Info und einem kühlen Glas Wasser. Das Hotel machte einen einfachen Eindruck, wie bereits bei den anderen Hotels bekannt. Sauber war es und der Pool sah wirklich einladend aus.

Die Zimmer waren bereits um 11 Uhr bezugsfertig.. toll! Ich hatte mich ja auf einfache Zimmer mit Einschränkungen eingestellt. Wünschenswert wäre allerdings eine Einteilung im Schrank mit Böden zur Ablage gewesen. Na, ja, es gibt Wichtigeres.

Das Programm

Am ersten Tag startete ich mit einer Einführungstour Bike: Rund um Theologos: 15 km, 150 Hm, 3 Std.! So lernte man schnell die Umgebung bei dieser leichten Tour kennen. Es ging über Straßen und Schotterwege. Das Highlight war die Einkehr in einer kleinen Taverne kurz vor Ende der Tour mitten auf dem „Hügel“ von Theologos... sonst ist hier ja auch nichts. Die Taverne „Drosia“ ist wirklich der Hammer, da man hier draußen, ganz einfach unter einem alten großen Baum zahlreiche kleine Gerichte in einer ruhigen Atmosphäre unter Einheimischen einnimmt. 

In dieser Location waren wir dann am Dienstagabend noch einmal mit allen Gästen und den beiden Teamern an einer langen Tafel zum angemeldeten Essen: Es kamen der Reihe nach lauter Leckereien.. einfach mitmachen.. Spaßfaktor garantiert!

Am Dienstagmorgen war ich etwas enttäuscht! So musste ich doch mein gebuchtes Einzelzimmer mit zwei weiteren Gästen teilen: Die erste Mücke wurde um fünf und die zweite um 8.30 Uhr dahingestreckt. – Es ging wieder mit Bikeguide Philipp zum Biken ins Soroni Valley – 30 km – 360 Hm – 4 Std. – Eine wirklich interessante Tour mittel bis schwer, überwiegend Schotter – 12 Personen. Nach gut zwei Stunden machten wir Pause in einer Bäckerei und trafen (ganz zufällig ;)) auch die Wanderer, schön. 

Hier kann man außer Kuchen auch lecker Eis genießen. Nach ca. einer Stunde Aufenthalt ging es dann noch ca. 30 Minuten zurück zum Hotel. Am Nachmittag wurde noch SUP (Stand-up-Paddling) am Kitesurf-Strand angeboten. Daran nahmen ca. 6 Personen teil. Sehr interessant, wenn man es vorher nicht einmal ausprobiert hat. Wieder ein ganz anderes Brett, ohne Schwert und Finne, und für Ungeübte, dann auch erst einmal sehr wackelig. Hauptsache es macht Spaß!

Am Dienstag wurde dann eine gemeinsame Busfahrt nach Rhodos-Stadt angeboten. Um 9.00 Uhr ging es mit dem Linienbus los. Teamleiterin und Wanderführerin Lisa begleitete uns. Außer der Stadtmauer erwarteten uns kleine Gässchen, ein Hafen und zahlreiche Touristenshops. 

Ziemlich nervig empfand ich die „Animierer“ vor jedem Restaurant, welche wirklich jeden anquatschen.. fast schlimmer als in der Türkei bei den Klamottenbuden. Wir haben ziemlich schnell in einer kleinen Taverne in einem schattigen Plätzchen pausiert und nett etwas getrunken. Jeder konnte dann nach Belieben wieder mit dem Bus zurückfahren, was wir dann gegen 14.30 Uhr taten.

Am Mittwoch ging es wieder mit Teamleiterin Lisa zu einer ca. 3,5-stündigen Wanderung. Ich nenne sie mal „Erlebniswanderung“, oder „Wanderung mit Hindernissen“. .. gefangen im Olivenhain.. ungewollter Stopp mit Umkehr.. Abholen lassen und Transport bis Straußenfarm.. Straußen zum Anfassen.. Wanderung über Schotterpisten in der Mittagssonne.. Vorbei am Panzerfriedhof.. Ankunft im Schmetterlingstal. Schmetterlinge sollten allerdings erst im Juli/August fliegen, sodass wir mit wenigen Wanderkollegen noch einen kühlen Drink oberhalb des Tales in der Gaststätte zu uns nahmen. Gegen ca. 15.30 ging es mit dem Chef unseres Hotels, Petros, auf der Ladefläche des Pickups zurück zum Hotel. Spaßig !!

Am Donnerstag der Folgewoche wurde ein Ausflug nach Symi angeboten. Mit einem eigens bestellten Bus und 14 Personen ging es in ca. 50 Minuten zuerst zum Hafen von Rhodos (Hin/Rück-10,- Euro). Dort lösten wir das Gruppenticket, pro Person 21,- Euro, und bestiegen die Fähre. Die Fahrtzeit war mit 1,5 Stunden angegeben. 

Schon aus der Ferne konnte man die bunten terrassenförmig angeordneten Häuser erkennen. Zuerst nahmen wir mit Philipp eine kleine Einführungstour wahr. Es ging kleine steile Gassen bergauf und bergrunter. Nach einer guten halben Stunde haben wir uns zu viert entschieden, baden zu gehen. Das Wasser war bedeutend kälter, als an unserem Strand in Theologos. So dauerte der Badestopp nur kurz und wir gingen in eine der Tavernen am Hafen. 

Sofort lachte mich eine gegrillte Dorade an und der Daumen der Gäste ging hoch, sodass für mich nach Sekunden die Entscheidung gefallen war. Nach längerer Beratung der anderen drei Teilnehmer haben letztendlich alle vier die Dorade mit Kartoffelspalten (lecker) und vorweg gegrillte Auberginen mit Schafskäse überbacken bestellt.. Zaziki mit Brot durfte natürlich auch nicht fehlen. Einfach traumhaft, direkt am Hafen sitzen, unter Schirmen, liebevoll eingedeckte Tische und nette Bewirtung. Als Geschenk des Hauses bekamen wir noch geschnittenes Obst mit Honig und Nüssen. Super lecker ! Und weil das noch nicht genug war, haben wir noch selbst hergestelltes Eis an der Eisdiele direkt hinter der Brücke zu uns genommen.. ein Genuss!!

Das Fazit

Alles in Allem war es eine wunderbare Reise. Erstmals habe ich mich entschieden einen Bettenwechsel mitzumachen und zwei Wochen zu buchen. Schön war es für mich, zu erfahren, dass nach der ersten Woche und dem Wunsch, doch einiges mitzumachen, in der zweiten Woche eine ganz andere Ruhe einsetzte. 

Toll war dann auch die Möglichkeit, öfter zum Strand zu gehen, sich bei der Surfstation auf die Liegen am Strand zu hauen und einfach abzuchillen und aufs Meer zu schauen. Auch bei den Kitern war ich öfter. Hier waren waghalsige Sprünge bis über Haushöhe zu beobachten. Hier waren viele cool drauf und auch die Liegen hier konnten von uns kostenlos benutzt werden. Getränke und Essen konnten direkt bei der Kitestation bestellt werden. Diese wurden dann von "Billys" direkt zum Kiteoffice gebracht und mit einer großen Glocke angekündigt.

Auch die Familie unseres Hotels gab sich in der zweiten Woche wirklich alle Mühe, es uns Gästen recht zu machen. So konnte ich feststellen, dass die Qualität des Essens zugenommen hatte. Die vorgetragenen Wünsche an die liebe Chefin Katarina wurden unmittelbar in liebevoller Weise umgesetzt.

Aufgrund der verschiedenen Möglichkeiten aus Wandern, Biken und mehreren Wassersportmöglichkeiten, wie Surfen, Kiten, SUP und der Nähe zum Flughafen (Transfer nur 15 Minuten – Fluglärm) kann ich mir sogar gut vorstellen, diese Location noch einmal zu buchen.

Ganz besonderen Dank noch einmal an Lisa und Philipp, die uns wirklich super zur Seite standen und uns toll durch die Woche begleiteten.

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