Sardinien | Familienwochen auf einer der schönsten Inseln im Mittelmeer
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Wir verbrachten vom 27. Juli bis 10. August zwei wunderbare Wochen im Familiensportclub „Le Quattro Lune“ auf Sardinien. Das war unser erster Frosch-Urlaub, aber definitiv nicht der letzte. Wir sind von dem Konzept begeistert und planen bereits unseren nächsten Sommerurlaub mit Frosch.

Das Appartement 

Gemeinsam mit unseren jüngeren Söhnen (14 und 11) hatten wir ein Appartement mit zwei Schlafräumen, einem Bad und einem kleinen gemeinsamen Bereich. Alle Räume samt Mobiliar sind schon deutlich in die Jahre gekommen, aber sehr sauber. Die Putztruppe, die jeden Tag die Appartements säuberte, war wirklich besonders. Man muss es mit eigenen Augen gesehen haben: mit CD-Player und lauter Musik veranstalteten die Damen täglich mit ansteckender Fröhlichkeit eine regelrechte „Putzparty“!

Die Atmosphäre

Gut gefallen hat uns, dass von Anfang an jeder mit jedem per du war, ob Gast, Teamer, Reiseleitung. Es war eine sehr lockere und nette Atmosphäre. Schon beim ersten Abendessen kam man schnell mit anderen Gästen ins Gespräch. Gegessen wurde abends dank fantastischem Sommerwetters immer im Freien an langen Tischen. 

Das Essen

Das Essen war super lecker und sehr vielfältig. Allein am italienischen Antipasti-Buffet hätte man sich täglich satt essen können. Als zweiten Gang gab es immer Nudel- und Reisgerichte, der Hauptgang bestand aus verschiedenen Fleischgerichten i. d. R. mit Gemüsebeilagen. Als Dessert wurde abwechselnd einen Tag frisches Obst wie Melone oder Ananas serviert und einen Tag ein anderer Nachtisch wie Kuchen, Tiramisu, oder Ähnliches.

Die Ausflüge starteten meist zwischen 8.00 und 9.30 Uhr morgens. Man konnte davor in Ruhe das leckere, reichhaltige Frühstücksbuffet genießen. Gestört hat uns hier nur, dass zu Beginn des Frühstücks fast nie Obst da war. Dieses wurde meist erst eine dreiviertel Stunde Stunde später gebracht, oft auch nur auf Nachfrage. Wenn man zu den frühen Frühstückern gehörte, musste man also regelmäßig ohne Obst auskommen. Dafür waren alle Kaffeevariationen aus dem Kaffeeautomaten ausgesprochen lecker. 

Das Programm

Vor dem Essen gab es stets eine kurze Inforunde des Frosch-Teams, bei dem jeder Teamer sein Programm für den folgenden Tag vorstellte. Beinahe täglich gab es parallel eine Wanderung als auch eine Mountainbike-Tour, zusätzlich Kinder- und Jugendprogramm.

Zudem gab es weitere Aktionen wie kostenloses Schnuppertauchen, eine kostenlose Schnuppermassage, SUP-Touren, Familien-Rallye, Workouts, Wassergymnastik, Stretching, Volleyball, etc.. Ganz nach dem Motto „Man kann alles, man muss nichts“ entschieden wir von Tag zu Tag, ob wir an einem geführten Angebot teilnehmen oder einen gemütlichen Tag am Strand oder Pool verbringen oder auch einen Ausflug auf eigene Faust unternehmen wollen. In Punkto Ausflüge kann ich viel zu den Wanderungen berichten, die meist von Teamerin Doro geführt wurden, sowie zu den Mountainbike-Touren mit Teamer David. 

Über die Kinder- und Jugendbetreuung kann ich nicht viel sagen, da unsere Söhne kaum daran teilgenommen haben. Das lag aber nicht an den Teamern oder deren Programm, sondern an der Eigenart unserer Söhne. Wir haben aber die Begeisterung der anderen Kinder und Jugendlichen deutlich wahrgenommen. 

Ein Wermutstropfen in Punkto Ausflüge war für uns, dass der Partneranbieter Kea, der an einem Abend sein Programm vorstellte, mangels ausreichender Teilnehmer keinen der angebotenen Ausflüge durchführte. Wir hatten uns bereits in der ersten Woche zum Canyoning eingetragen, aber es fehlten 2 Personen zur Mindestteilnehmerzahl. Auch in der zweiten Woche kam der Ausflug leider nicht zustande. Anderen Gästen erging es mit anderen Ausflügen genauso.

Cala Luna

Eine beeindruckende Wanderung war die zur Traumbucht Cala Luna, die ausschließlich per Boot oder per Wanderung erreichbar ist. Nach einem kurzen Transfer mit dem Frosch-Bus stiegen wir um in ein Schnellboot, das uns nach 30-minütiger Fahrt in dem kleinen Örtchen Cala Gonone absetzte.

Hier starteten wir unsere Wanderung entlang der Küstenstraße, später ging es über einen schmalen, steinigen Pfad an der Steilküste des Supramonte-Gebirges rauf und runter. Angekommen an der wunderschönen Cala Luna konnten wir eine ausführliche Badepause einlegen, bevor uns das Speedboot wieder abholte. 

Monte Tuttavista

Toll war auch die Wanderung zum Gipfel des Monte Tuttavista, dem Hausberg von Orosei. Durch abwechslungsreiches Gelände von dichtem Pinienwald, über Flechten und Wurzeln bis hin zu Stein und Geröll ging es stetig bergauf bis zu dem beeindruckend großen Gipfelkreuz. 

Oben hatten wir Zeit, um die herrliche Aussicht übers Meer zu genießen, bevor wir, diesmal entlang der Straße, wieder nach unten wanderten. 

Capo Comino

Meine Lieblingswanderung war die Küstenwanderung zur Kapelle Capo Camino. Sie startete im berühmten Naturschutzgebiet Biderosa-Park. Von hier ging es immer direkt an der Küste entlang Richtung Norden. Der Untergrund wechselte ständig zwischen Sand, Kies und Steinen, teilweise gab es auch kleine Kletterpartien über größere Felsbrocken. Schon von weitem konnte man oberhalb der Küste erst einen Leuchtturm und noch weiter oben die Kapelle sehen. Nach einem Aufstieg erreichten wir nacheinander die beiden Gebäude, wobei der Leuchtturm nicht sehr sehenswert war, die Kapelle hingegen umso mehr. 

Überragend war die Aussicht von oben! Wer wollte konnte sogar noch ein Stück weiter hinauf wandern. Hier bot sich auf der einen Seite ein wunderschöner Blick auf Kapelle und Leuchtturm von oben und auf der anderen Seite auf die endlosen Pracht-Sandstrände im Norden. Der Rückweg führte uns durch die Macchia bis zu einem Restaurant am Strand. Hier konnten wir im Meer baden und/oder uns ein leckeres Getränk gönnen, bevor wir mit dem Bus wieder abgeholt wurden. 

Mountainbike-Touren

Auch die Mountanbike-Touren waren sehr unterschiedlich und abwechslungsreich. Ich beschreibe die Tour Biderosa zum gleichnamigen 500 ha großen Naturpark. Die ersten Kilometer ging es entlang der Hauptstraße. Im Naturpark angekommen, genossen wir dann umso mehr die vielfältige Vegetation durch Wälder, über Sand, auf naturbelassenen Schotterwegen, vorbei an Kakteen und Gewässern. 

Nach einer längeren Fahrt bergauf, stellten wir die Räder ab und gingen zu Fuß den Monte Urcatu hinauf. Von dort bot sich ein sagenhafter Blick über die einzelnen Strände des Biderosa-Parks. Zu einem davon führte uns die MTB-Tour schließlich auch. Hier gab es wieder die Möglichkeit zu baden und auszuruhen, bevor wir uns wieder auf die Räder schwangen.

Speedboat-Tour

Schön war, dass Doro uns als Entschädigung für den nicht stattgefundenen Kea-Ausflug behilflich war, eine Speedboat-Tour zu buchen. Zu zwölft hatten wir einen ganzen Tag lang ein Boot gechartert inklusive Skipper Francesco. Zunächst sind wir knapp eine Stunde die Küste entlang Richtung Süden gebraust. Das war ein riesen Spaß wie das Boot über die Wellen hüpfte! Schließlich wendete Francesco und steuerte auf dem gemütlichen Rückweg die schönsten Buchten, Strände, Badestellen und Höhlen an. Die Entscheidung, ob und wie lange wir an Land wollen, überließ der Skipper uns. 

Wir hielten an zauberhaften Buchten, an einem Strand mit fast weißem Sand, wir sprangen vom Boot aus in türkis-blaues Wasser, fuhren mit dem Boot in enge Höhlen und Felsspalten hinein. Francesco erzählte uns auch allerhand über die besonderen Orte, deren Entstehung und Bedeutung. Nach einem letzten längeren Halt in der Cala Luna Bucht düsten wir zurück übers Meer.

Für unsere ganze Familie war es einfach ein perfekter Urlaub und wir freuen uns jetzt schon auf das nächsten Abenteuer mit Frosch!

Alle Reiseberichte zum Reiseziel "Familien-Sportclub Alba Dorata"

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