Come up & slow down
  • 1/7 - Bilder zeigen
  • 1/7 - Bilder zeigen
  • 1/7 - Bilder zeigen
  • 1/7 - Bilder zeigen
  • 1/7 - Bilder zeigen
  • 1/7 - Bilder zeigen
  • 1/7 - Bilder zeigen

Sportclub Saanewald Lodge vom 08.-17.02.2019

"Come up & Slow down" ist das Motto von Gstaad in der Schweiz. Frosch hat diese Saison im Nachbarort Saanenmöser einen neuen Sportclub eröffnet, welcher direkt an der Piste auf etwa 1.400 m gelegen ist. Grund genug, dem stressigen Alltag zu entfliehen und zu entschleunigen.

Die Anreise verlief problemlos per Bus und wir waren gegen halb neun am Bahnhof vor Ort und wurden von der Destinationsleitung Katrin in Empfang genommen. 

Die Lodge liegt etwas unterhalb der Mittelstation oberhalb des Ortes und entgegen der in den Unterlagen angekündigten Anreise mit der Gondel und einer ersten Abfahrt auf Skiern oder einem kurzen Abstieg zum Haus über die Skipiste, gab es auch die Möglichkeit in etwa 20 Minuten zum Haus zu wandern, während das Gepäck per Jeep zur Lodge transportiert wurde. 

Da die Gondel noch nicht lief, wählte die Mehrzahl der Gäste diese Möglichkeit – ganz gut, sich nach der langen Busfahrt ein bisschen die Beine zu vertreten.

Angekommen in der Lodge ging es gleich zum gewohnt üppigen Frühstücksbuffet mit der Möglichkeit, sich Pistenbrote für den Tag zu bereiten. Der erste Eindruck des Hauses war sehr positiv.

Da die Zimmer erst nachmittags bezogen werden können und das Wetter gut war, ging es frisch gestärkt gleich auf die Piste.

Das Skigebiet ist in drei von sich getrennte Gebiete unterteilt:

  •  Das Hausskigebiet erstreckt sich über die Orte St. Stephan, Zweisimmen, Saanenmöser und Schönried und ist das Größte davon.
  •  Gstaad, Saanen und Rougemont sind per Schweizer Bahn in 20-30 Minuten zu erreichen. Das Gebiet ist etwas kleiner, kann dafür aber mit ein paar steileren Abfahrten und der längsten Abfahrt der Region über 1.200 Meter Höhendifferenz über eine Länge von 10 km aufwarten.
  •  Der Gletscher Glacier 3000 benötigt eine kombinierte Bahn-Bus-Anreise von etwa 90 Minuten.

Von Frosch werden über die Woche verteilt insgesamt vier geführte Touren durch die ersten beiden Skigebiete angeboten. Von der Größe des Skigebietes wären diese vermutlich nicht nötig, aber es ist immer ganz angenehm, in einer Gruppe Gleichgesinnter gemeinsam zu fahren und nicht ständig diskutieren zu müssen, wo es denn als nächstes hingehen soll.

Es werden in der Regel drei Gruppen angeboten, in welche sich die Gäste ihrem Skifahrerischen Können gemäß selbst einsortieren. Das klappt immer ganz prima.

Gleich am Sonntag war ich froh über die Begleitung, da Aufgrund von starkem Wind, relativ früh alle höher gelegenen Lifte geschlossen wurden und wir nach der ersten Abfahrt quasi wieder an der Lodge gestrandet waren. Wir sind dann mit der Bahn auf die andere Seite des Berges nach Zweisimmen gefahren und konnten dort wenigstens die drei noch geöffneten Lifte nutzen und abends auch ohne Bahn wieder nach Hause abfahren.

Mit ein wenig Glück erwischt man wie wir bei einer der Zugfahrten einen schönen alten Nostalgiewagen mit Holzintarsien und viel Messing oder wird vom „Train du Chocolat“ gezogen. Abseits der Piste war auch das ein Erlebnis.

Wenn man sich in eines der anderen Gebiete begibt, sollte man die Uhr im Blick behalten und rechtzeitig die Zugverbindungen studieren, damit man mit der letzten Gondel wieder zum Sportclub kommt – ansonsten heißt es in Skischuhen wandern. Auch dies soll hin und wieder vorgekommen sein.

Anfang der Woche wurden wir mit 15-20 cm Neuschnee verwöhnt und hatten die ganze Woche ein sehr leeres und damit angenehmes Skigebiet. Anstehen am Lift war die Ausnahme und wir haben viele Pistenkilometer geschafft. 

Erst zum Wochenende wurde es wohl wegen Schweizer Ferien voll. Ab Dienstag meinte es auch Petrus gut mit uns und für den Rest der Woche hat die Sonne gestrahlt und uns eine wunderbare Zeit beschert. 

Dafür wurde es täglich etwa 2 Grad wärmer, was am Ende der Woche zu zweistelligen Plusgraden auf 1.200 Metern geführt hat – und das Mitte Februar…

Die Reise zum Gletscher, der auf knapp 3.000 Meter hinaufreicht, haben wir uns Aufgrund des tollen Wetters gespart, da wir die Sonne lieber auf der Piste als im Zug bzw. Bus verbringen wollten – diejenigen, die es doch getan haben, waren von der Landschaft und der Aussicht begeistert. 

Skifahrtechnisch ist der Gletscher aber wohl abgesehen von einer tollen schwarzen Talabfahrt eher langweilig.

Die restlichen Gebiete reichen nur bis an die 2.000 Meter Marke heran und das Skigebiet ist wie die Beschreibung auch angibt eher einfach bis mittelschwer.

Um eine Woche lang bei schönstem Wetter „runterzukommen“ aber genau richtig.

Dazu trägt natürlich der Besuch der kleinen Sauna nach dem Skifahren ebenso bei, wie das leckere Abendessen und das gemütliche Beisammensitzen im Speisesaal oder „Kaminzimmer“.

Die Sauna ist klein und gemütlich, zusätzlich gibt es ein Dampfbad und eine Infrarotkabine. Dass eine Dusche eigentlich zu wenig ist und auch eine Uhr im Saunabereich helfen würde, ist Frosch bekannt.

Der Ruheraum könnte noch ein wenig Beleuchtung zum Lesen vertragen.

Zusätzlich zu den bei Frosch üblichen Aktivitäten wie Fackelwanderung, Kicker- und Nagelturnier gibt es im Haus auch einen (in die Jahre gekommenen) Billardtisch.

Bei dem tollen Wetter wurde auch die gut bewachte Terrasse ausgiebig genutzt, ob zum Waffelessen oder einfach, um den Sonnenuntergang zu genießen.

Alternativ gibt es auch ein paar Hütten, die lange in der Sonne liegen und eine Abfahrt zum Haus erlauben, wenn die Lifte schon lange nicht mehr laufen.

Ich habe mich wohlgefühlt und die Woche genossen.

Danke an Jana fürs Guiding, an Koch Tobias, Destinationsleitung Katrin und das ganze Team.

Alle Reiseberichte zum Reiseziel "Sportclub Saanewald Lodge"

Schickt uns eure Urlaubserinnerungen

Wir veröffentlichen Eure Reiseberichte an dieser Stelle. Für Eure Mühe belohnen wir Euch mit einem Reisegutschein In Höhe von 75,- EUR. Sendet uns eine kurze E-Mail zu welchem Urlaubsziel Ihr schreiben möchtet und wir setzen uns umgehend mit Euch In Verbindung, um die Details zu klären.

Jetzt schreiben