Tolle Skiwoche mit zu wenig Schnee & zu hohen Temperaturen
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Wir hatten unseren Skiurlaub bereits im Oktober gebucht – da haben wir nicht damit gerechnet, dass wir Mitte Februar in unserem Skigebiet in Saanenmöser / Gstaad kaum Schnee vorfinden würden. 

Bereits bei der Anreise bekamen wir ein ungutes Gefühl, waren doch alle Straßen und Berge, die wir aus dem Bus heraus sehen konnten, ohne Schnee – erst ab höheren Lagen waren weiße Abschnitt zu erkennen.

Da die Saanewald Lodge direkt an der Piste liegt, konnte der Bus uns nicht bis direkt vor die Haustür fahren. 

Ein ca. 20-minütiger Spaziergang, auf dem einige Höhenmeter überwunden werden mussten, brachte uns zum Haus. Nach einer Nacht im Bus ohne Bewegung und mit wenig Schlaf war dieser Spaziergang sehr erfrischend und die Müdigkeit wurde schnell vertrieben. 

Außerdem konnten wir das tolle Panorama in Ruhe aufnehmen. Nach einem leckeren Frühstück, bei dem zum Glück auch das Problem des fehlenden Kaffees schnell behoben werden konnte, ging es sofort auf die Piste.

Ein wirklich großer Vorteil der Saanewald Lodge ist, dass das Haus direkt an der Piste liegt. 

Bei guter Schneelage können die Ski morgens direkt vor dem Haus angeschnallt und abends nach der Abfahrt auch dort direkt wieder abgeschnallt werden. Das lästige Ski-Tragen und Busfahren entfällt komplett – besser geht es kaum. 

Die Lodge an sich ist auch eine Erwähnung wert. 

Das Haus ist überall liebevoll im Stil der 50er und 60er Jahre dekoriert – egal ob es der Flur, der Speisesaal oder die Zimmer sind. Die vielen Fotos, alten Ski und Dekoartikel machen das Haus sehr gemütlich. 

Allerdings entsprechen auch die Zimmer den weniger großen Platzansprüchen der Vergangenheit. Wir hatten ein Doppelzimmer der Kategorie A (großes Doppelzimmer) gebucht und haben uns, als wir das erste Mal im Zimmer standen, gefragt, ob bei der Buchung irgendetwas durcheinander geraten ist. 

Ein Blick auf den Fluchtplan an der Tür hat aber Aufschluss darüber gegeben, dass wir uns wirklich im großen Doppelzimmer befinden. 

Im Haus an sich findet jeder Skifahrer das, was er möchte: Eine riesige Sonnenterrasse, eine Sauna, einen Kickertisch, einen Billardtisch, ein Kaminzimmer und eine Bar mit gemütlichem Aufenthaltsbereich.

Während unserer Woche hatten wir gemischtes Wetter. 

Morgens nach dem Aufstehen galt der erste Blick dem Berg, den wir vom Fenster aus sehen konnten. War er grün-braun - wie bei der Ankunft - oder weiß, weil es über Nacht geschneit hat? War er überhaupt zu sehen oder im Nebel verschwunden? 

Insgesamt betrachtet hatten wir auf den höher gelegenen Pisten gute Skibedingungen, aber sobald die Pisten etwas tiefer führten, wurde es auch früh am Tag schon sehr sulzig oder es war neben den Kunstschneepisten rechts und links gar kein Schnee mehr vorhanden. 

Was haben wir uns am Mittwochmorgen über den Schneefall und während des Tages über das Fahren im Neuschnee gefreut. Das hielt leider nicht lange an – den Rest der Woche hatten wir schon wieder Temperaturen um die 10 Grad oder mehr. Ich habe selten so beim Ski fahren geschwitzt wie in diesem Urlaub.

Wie immer, wenn man mit Frosch unterwegs ist, gibt es einige traditionelle Programmpunkte, zu denen auch die Skiguidings gehören. An vier Tagen während unserer Skiwoche waren wir in drei unterschiedliche Gruppen in den Skigebieten unterwegs - dreimal in unserem Hausskigebiet und einmal im Skigebiet Rougemont. 

Unsere Gruppe hat sich nicht nur bei den tollen Guidings (an dieser Stelle einen großen Dank an Dominik!) sehr gut verstanden - selbst an den guidingfreien Tagen haben wir uns zum gemeinsamen Aufwärmen getroffen (dafür ein großes Dankeschön an Angelika!) und sind gemeinsam durchs Skigebiet gefahren. 

Obwohl wir zu elft waren, haben wir uns immer schnell geeinigt, welche Piste wir als nächstes fahren und welchen Lift wir ansteuern. Ein schöner Abschluss des Skitages war es, sich in der Horny Bar in einen Liegestuhl zu setzen, in Ruhe ein Getränk zu sich zu nehmen und den einsetzenden Sonnenuntergang zu genießen.

Nach einem langen Skitag haben wir uns immer sehr auf das Abendessen gefreut.

Das Küchenteam hat uns kulinarisch sehr verwöhnt. Es gab immer eine Vorsuppe, einen Salat, eine Hauptspeise und einen Nachtisch. An einem Abend während der Woche gab es Raclette – in der Schweiz mit dem leckeren Käse immer eine tolle Besonderheit. 

Nach dem Abendessen gab es jeden Abend einen anderen Programmpunkt. Neben der obligatorischen Fackelwanderung ist hier das Musikquiz besonders hervorzuheben, das durch unterschiedliche Kategorien auch denjenigen Spaß gemacht hat, die nicht jedes Lied und jeden Interpreten kennen.

Unter dem Strich kann ich sagen, dass wir eine sehr schöne Woche in der Saanewald Lodge hatten. Auch wenn die Schneebedingungen nicht optimal waren, konnten wir trotzdem viel Ski fahren und haben durch nette Menschen, die wir vor Ort kennengelernt haben, sehr viel Spaß gehabt.

Alle Reiseberichte zum Reiseziel "Sportclub Saanewald Lodge"

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