Skiurlaub in der Saanewald Lodge bei Gstaad im März 2019
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Der Bus ins Saanenland war schon gut mit Frosch-Gästen gefüllt. Und die Stimmung ausgelassen, als ich am Freitag Abend am Flughafen Köln/Bonn meinen Schlafplatz aufsuchte.

Einen der bequemen Relaxsessel konnte ich nicht mehr ergattern, stattdessen hatte ich einen Doppelsitz für mich allein. An Schlaf war dennoch nicht zu denken, dazu bin ich während Fahrten wohl einfach nicht geeignet.

Aber die Fahrt verlief ruhig, die Ankunft war pünktlich, der Weg vom Zielort zur Lodge durch die frische Bergluft tat gut. Katrin, die nette Hausleitung, begrüßte uns freundlich und lud erst einmal zum Frühstück ein.

Der große, im Retrostil gestaltete Speiseraum duftete schon nach frischem Kaffee.

Das Buffet bot reichlich üppige Kost wie jeden Morgen in dieser Woche. Neben Käse, Wurst, immer frisch gebackenem Brot, Obst, Müslisorten, Rohkost und selbstgemachten Marmeladen überraschte das freundliche Küchenpersonal täglich mit einer anderen Besonderheit.

Ob Rühr- oder -Spiegelei, Avocado, Kuchen und dem köstlichen Birchermüsli kamen die Gaumenfreuden nicht zu kurz. Ein wirklich guter Start in den Tag.

Nach Ankunft und Frühstück schwangen wir uns gleich auf die Skier. Direkt vom Skikeller aus gelangt man auf die Piste – die Lage der Saanewald Lodge, dem neuen Frosch Domizil, macht es möglich. Nur wenige Pistenmeter und der Einstieg in die Gondel ist erreicht.

Das recht überschaubare Skigebiet hält herrliche Abfahrten bereit, die zum Teil noch mit Schlepp- und nostalgischen Sesselliften zu erreichen sind. Eine Besonderheit der Schweiz – nicht nur in Gstaad. 

Es gab während der gesamten Woche kaum Wartezeiten an den Liften. Gemütliche, leicht bis mittelschwere Pisten machten das Skifahren zum Vergnügen, auch wenn es immer wieder die selben Abfahrten blieben. Die letzte Fahrt endete am ersten wie letzten Tag immer wieder bequem vor der Haustür. 

Nachdem die Skisachen im Zimmereigenen Spind im Skikeller verstaut waren, wo sie gelüftet und beheizt werden, konnten nun die Zimmer bezogen werden. Sie sind schlicht, aber mit Stil geschmackvoll eingerichtet so wie das ganze Haus charmant möbliert und gestaltet ist.

Nach der ersehnten Dusche trafen wir uns dann zum ersten Getränk an der Bar. So langsam trudelten alle Neufrösche ein und machten sich miteinander bekannt.

Das Abendessen wurde meistens an den Tischen serviert. Außer dem Pastabuffet am ersten Abend und dem legendären typisch Schweizer Racletteabend wurden wir vom Frosch Team zuverlässig bewirtet und verwöhnt. Der Koch macht echt einen guten Job. Geschmacklich, mit Liebe zum Detail und der Lust zu experimentieren, hat er jeden Abend ein köstliches Menu gezaubert, das sich sehen und wirklich schmecken lassen konnte.

Am ersten Abend fielen die Augen früh zu, an den anderen Abenden konnten wir neben Gesprächen an der Bar oder beim Aprés Ski auf der Sonnenterrasse, das obligatorische Kickerturnier, ein Schweizer Quiz, eine Fackelwanderung und nicht zu vergessen die einzigartige Käseprobe mit 5 Sorten aus der eigenen Käserei am Ort genießen und erleben. 

Die wirklich tolle Hausleitung in ihrer klaren, verbindlichen, witzigen und freundlichen Art hatte das Programm im Griff. Als es einen Tag regnete und die Lifte gar nicht fuhren, wurde sofort ein Alternative geboten.

Ein Ausflug nach Gstaad zu Fuß oder per Bahn und am Nachmittag (das gab es noch nie bei Frosch) ein Schweizer Kinofilm im „Wohnzimmer“ des Hauses. Mit Chips und Snacks wie es sich für gutes Kino gehört.

An 4 Tagen wurde Skiguiding angeboten, halb und ganztägig. Es war eine super Gruppe, sportlich, schnell, aber angemessen bei Pausen und Wartezeiten, so dass auch der/ die letzte mitkommen konnte. Danke für die gute Führung und den Spaß in der Gruppe.

Zweimal nach dem Skiguiding konnten sich unsere Hände, Füße, der ganze Körper beim Wellnessprogramm in der viel zu kleinen Sauna erholen. Liebevoll stellte die Hausleitung selbstangerührte Öle und Cremes für Gesichtsmasken zur Verfügung. Obwohl es nur 1 Dusche dort gibt, hat die Organisation erstaunlich gut funktioniert.

Das Beste aber - neben aller Erholung, gutem Essen, vielen Pistenkilometern und dem „Freizeitprogramm“ waren natürlich die 4 netten Mädels und Frosch-Gäste überhaupt.

Zurück im Bus, nach einer sicheren, ruhigen Fahrt erreichten wir um 2 Uhr nachts wieder Köln und haben uns geschworen: der nächste (Frosch)Urlaub kommt bestimmt.

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