Wir bei Frosch


Louisa ist unser Feel-Good-Coach - was heißt das eigentlich?
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Nach dem großen Anklang im letzten Jahr, wird es auch diesen Sommer wieder Feel-Good-Wochen im Sportclub Pontos in Sarti geben. 

Zwei Monate lang - ab Ende Mai bis Anfang August - könnt Ihr mit Louisa, unserem Feel-Good-Coach, bei Meditation und Achtsamkeitsübungen lernen, wie Ihr mehr Entspannung und Achtsamkeit in Euren Alltag einbauen könnt. 

Darunter könnt Ihr Euch noch nichts vorstellen? Oder Ihr wollt schon ein wenig über Louisa und ihren Werdegang erfahren? Hier erzählt sie von sich. 

Ja, wer bin ich denn eigentlich?

1994 in der Hauptstadt geboren (nein, ich habe keine Berliner Schnauze) und im schönen Charlottenburg-Wilmersdorf aufgewachsen, nahe des Q-damms, dem Herzen der (westlichen) Stadt, bin ich ein echtes Großstadtkind. 

Ich bin mit ganz viel verschiedenen Einflüssen und Kulturen (Film, Musik, Events..) aufgewachsen und wurde sehr weltoffen erzogen. Die Vielfalt, die Berlin bietet, prägt mich sehr, wie ich nach diversen Umzügen in verschiedene Städte und Länder festgestellt habe.

So schön ich Berlin finde, so toll war auch meine Zeit in Hamburg, zum Bachelorstudium der Gesundheitswissenschaften. 

3 Jahre voller leidenschaftlicher Debatten zu meinem Herzensthema der Gesundheit - mit Ausflügen an die Alster, den Hafen, Blankenese und die Reeperbahn ;) Ich kann mir sehr gut vorstellen, wieder in der Hansestadt zu leben.

Im Anschluss, zum Masterstudium Public Health, ging es in das katholische Fulda, ein starker Kontrast zu meinen bisherigen Wohnorten und Erfahrungen, aber auch diese Zeit möchte ich absolut nicht missen! Ich konnte erneut meine Perspektiven hinterfragen und mein Wissen über mein Fach, aber auch mein Weltbild, erweitern.

Ich wusste schon immer, dass ich mal aus Deutschland raus möchte und länger in einer anderen Kultur leben möchte. Durch diverse Reisen in alle Herrenländer dieser Welt (Danke an die Eltern!) habe ich schon einiges mitnehmen können und meine Reiselust ist bis heute stark ausgeprägt. 

Ich wollte nach dem Studienabschluss etwas anderes, abseits der Wissenschaft, machen und trotzdem weiterhin meiner Leidenschaft, der Gesundheit, nachgehen. 

So kam ich auf den Europäischen Freiwilligendienst, der mich nach Malta in eine Einrichtung für Gesundheitsförderung brachte, die sich insbesondere um die Ärmsten gekümmert hat. 

Das Jahr dort hat mich noch mehr verändert, als ich erwartet hätte. Es war ein Jahr voller neuer spannender Eindrücke und wunderbarer Menschen (und einiger sehr schmerzhafter Sonnenbrände …) und ich bin sehr froh, dass ich auch teils harte Momente durchlebt habe. 

Dort habe ich auch Yoga unterrichtet und bin durch die tolle Yogaszene dort (wer hätte das gedacht?!) noch weiter und tiefer in Themen der Meditation und Transformation eingestiegen.

Meine Yogalehrerausbildung habe ich während meines Masterstudiums in 2 Jahren absolviert, es war teilweise sehr herausfordernd, alles unter einen Hut zu bekommen aber auch hierbei bin ich extrem dankbar, dass ich die Chance ergriffen habe, meine Leidenschaft zum Beruf zu machen und auch meine Persönlichkeitsentwicklung nochmal weiter zu fördern.

Yoga habe ich das allererste Mal in einem Fitnessstudio in Berlin mit 15 Jahren ausprobiert und mich sofort schockverliebt. 

Das entspannte Gefühl nach der Yogastunde war etwas, dass ich so vorher noch nicht gekannt hatte. Bald fühlte ich mich ohne regelmäßige Praxis eingerostet und mental nicht ausgeglichen, Yoga wurde von der reinen Ausführung zu einem wunderbaren Lebensweg für mich. 

Seit über 10 Jahren bin ich nun Yogi und bis heute gibt es keine Yoga-Einheit, die mich nicht wieder etwas Neues an mir und anderen entdecken lässt. Dazu trägt natürlich auch maßgeblich die intensive Erfahrung der Mediation, als Teil des Yoga, bei. 

Somit wandert Yoga ganz von alleine nach und nach in alle Lebensbereiche hinein und hat mich insgesamt zu einer sehr viel entspannteren und positiveren Person werden lassen.

Wie ich mich entspanne ...?

Da ich Yoga jeden Tag ausübe (auf der Matte und im Alltag) gibt es für mich keinen On-Off-Modus. 

Yoga ist Leben, immer und überall. Ob ich an der Supermarktkasse anstehe und die Zeit für eine Achtsamkeitsmediation nutze (oder an der Ampel oder oder oder ...) oder im Dialog mit meinen Mitmenschen versuche, meine Worte achtsamer zu wählen. 

Der Weg ist das Ziel im Yoga und somit sind wir immer dabei. Wenn ich mich ganz klassisch entspannen will, mache ich (z. B. Yin-)Yoga und im Anschluss eine lange Meditation im Liegen oder Sitzen. Die (Bauch-)Atmung ist dabei sowie in Alltagssituationen auch enorm entspannungsfördernd!

Und was mache ich, wenn ich nicht in Sarti bin?

Wenn ich nicht in Sarti bin, arbeite ich als Gesundheitswissenschaftlerin halbtags angestellt und gebe Workshops zu Themen der Resilienz (die psychische Immunabwehr), Achtsamkeit, Mediation, Stress am Arbeitsplatz, Burn-Out-Prävention, Kommunikation, des Stressmanagements, des Zeitmanagements, der Teamentwicklung usw. 

Alles im Rahmen eines betrieblichen Gesundheitsmanagements und der Gesundheitsförderung.

Daneben findet man mich als Selbstständige auf der Yogamatte und demnächst auch als Personal Trainerin in Studios und bei den Klienten zu Hause. 

Und da mein Beruf für mich tatsächlich eine Berufung ist, empfinde ich diesen nicht als Arbeit, so dass meine „Freizeit“ oft sehr ähnlich aussieht und ich diese gerne mit meinen liebsten Menschen an schönen Orten verbringe. :)

Ich freue mich, Euch kennenzulernen bei den Feel-Good-Wochen vom 30.05. - 01.08.2020