Familien-Sportclub Tropical August 2018
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Wir (Stefanie, 42 + Sohn, 12) sind im Sommer 2018 nach Skala Fourkas / Griechenland in die Appartementanlage „Tropical“ erstmalig gefahren. Empfohlen wurde uns die Reise eindringlich einer Freundin, die bereits mehrmals „erfolgreich“ Frosch Sportreisen gebucht hatte. Bislang hatte ich noch nie davon gehört.

Die Anreise

Wir sind zu zweit von Hamburg mit Eurowings nach Thessaloniki und zurück geflogen. Fazit: Rundum perfekt gelaufen. Keine Minute Verspätung. Weder bei der frühen Anreise noch bei der ebenfalls frühen Abreise. Glück gehabt. Der Transfer von und zu Thessaloniki war sehr gut organisiert: Vernünftige und klimatisierte Busse (klein und groß). Wir mussten weder lange am Flughafen zur Abholung warten noch zur Abreise. Die Anreise zum Tropical betrug aufgrund des Verkehrs und des gemütlichen Busfahrers 90 Minuten und die Abreise vom Tropical zum Flughafen ca. 45 Minuten. Ziemlich guter Start und Abschluss.

Willkommen im Tropical

Im Tropical angekommen stand sofort die junge Teamleitung Leonie parat. Eine sehr freundliche, aufgeschlossene und fähige Leiterin! Trotz (oder gerade deswegen!!) ihrer 22 Jahre. Sie hat uns sehr freundlich begrüßt und wir konnten auch direkt zum Appartement. Wir hatten die Zimmerkategorie C. Das waren 2 Einzelbetten die zusammen geschoben worden sind. Die Zimmer sind fast alle gleich ausgestattet. Es gab diesen Raum inkl. 2 Einzelbetten (hartgefederte Matratzen,- aber sauber und in Ordnung, nicht durchgelegen), 1 Schrank, 1 Kühlschrank, 1 Safe, 1 Regal, 1 Klimaanlage (zubuchbar für 25 Euro pro Woche,- bei den Temperaturen besser machen: Und sei es, um das Zimmer abends runter zu kühlen, damit man gut einschlafen kann) plus einem Extrabad inkl. Dusche und Toilette. Das ist völlig in Ordnung: Es ist keine 5-Sterne-Hilton-Hochzeitssuite. Aber es ist einigermaßen sauber und man schafft es, dort 2 Wochen gut zu leben. Natürlich ist es gewöhnungsbedürftig, dass man das Toilettenpapier in den Mülleimer werfen muss, aber bei dem wenigen Druck auf den Leitungen auch besser so. Die Dusche hat auch nur dann voll Power gegeben, wenn nicht die ganze Anlage am Duschen war. Aber so ist das nun mal. Und wer die Appartementtüren auflässt, kann auch Besuch von Füchsen, Geckos, Heuschrecken usw. bekommen. Das war ganz amüsant. 

Ansonsten erinnert die Anlage ein wenig an „Melrose Place“: Vom Hauptgebäude (Lobby inkl. Speiseraum und Speiseterrassen) gehen links und rechts in einem großen Kreis die Appartements ab. Die sehen aus wie kleine Bungalow-Reihenhäuser. In der Mitte ist der riesige Pool plus Poolbar. Ein wirklicher Pluspunkt. Es gibt genügend Liegen und Schirme. Der Pool hat außerdem einen Kleinkindbereich. Und man kann in der Tat auch vernünftig schwimmen. Die Poolbar hat immer einen Frappé oder kleine Snacks parat. Zur Mittagszeit kann man auch Salate oder Nudeln bestellen. Das ist alles in Ordnung. 1-2 pro Woche wird angeboten kostenpflichtig zu Grillen. Das wurde auch gut genutzt.

Die Anlage ist sehr gut gepflegt, das Personal sehr freundlich und hilfsbereit. Schön ist es auch, wenn man in der Landessprache gerne mal die Grundarten der Höflichkeit beherrscht: Guten Morgen, Guten Abend, Bitte, Danke und Tschüss! Bricht keinem einen Zacken aus der Krone das Putzpersonal freundlich mit Jiá su! zu begrüßen. Und auch mal Danke zu sagen.

Das Essen

Halbpension: Frühstücksbuffet ist immer von 8-10 Uhr und Abendessen immer ab 19:30 Uhr. Es gab aber auch Gäste, die gemeckert haben. Über alles Mögliche. Bei denen schien das aber grundsätzlich zum Naturell zu gehören. Eine griechische Familie hat sich komplett um das Essen gekümmert: Wir fanden die Auswahl sehr gut und das Essen immer sehr lecker. Und klar: Natürlich ist das Brot in Deutschland einzigartig: Aber es gab genügend Alternativen: Joghurt, Müsli, frisches Obst, Rührei, süßes Gebäck, viel Kaffee, Tee und Säfte.

Zum Abendessen ebenso: Oliven, Peperoni, eingelegte Paprika, mehrere sehr leckere Salate, Kartoffeln, Nudeln, Reis, Fleisch, Fisch... sogar die krüschesten Kinder haben gut und gerne gegessen.

Die Hausleitung (ist nicht die Teamleitung!) ist sehr routiniert. Die Dame des Hauses macht ihren Job seit Jahren, offensichtlich erfolgreich und auch gerne. Sie hat sich selber fortgebildet und gibt seit einem Jahr Yogakurse, die auch gerne kostenpflichtig gebucht werden. Manchmal wurde etwas Herzlichkeit bei ihr vermisst - insbesondere mit den Kindern am Buffet. Ihr Sohn Nico ist ein steter Quell der Freude mit seiner besonnenen Art an der Poolbar gewesen. Ebenso sein Onkel Yannis, der auch überall geholfen hat und sehr zuvorkommend war.

Die Aktionen & Teamer

Wie bereits erwähnt hat die junge Teamleiterin Leo Ihre Mannschaft sehr versiert, herzlich, besonnen und empathisch geführt. Am Ankunftstag (immer samstags) hat sie alle nett begrüßt und eingewiesen und die Abreisenden sehr freundlich verabschiedet.

Toll war, dass am Sonntag sich das ganze Frosch Team in der Lobby für alle vorgestellt hat: Leo mit ihrem Team und Manuela als Hausleitung mit ihrem Team.

Der Ankunftstag war geprägt vom Einfinden und Erkunden der Begebenheiten. Sonntags dann die Vorstellung und eine erste Kennenlerntour per Fahrrad oder zu Fuß. Die Teamer haben uns da gut die Örtlichkeiten in einer kleinen Runde gezeigt und erklärt.

In der Zeit hatten die Kinder einen Kennenlerntag (10-14 Uhr). Das war der einzige Termin, der mir wichtig war, dass dort mein Sohn teilnehmen sollte (12 Jahre). An diesem Termin hat er etwas widerwillig teilgenommen, aber -oh Wunder - am Ende des Tages war er voll integriert mit Gleichaltrigen und hatte Lust, dort auch weiterhin mit Gleichgesinnten Dinge zu erleben und zu erkunden. Aber auch, um nachmittags Freunde zu haben, mit denen er am Pool spielen kann. Ohne die ganze Zeit bei Mama zu hängen. Fazit: Es macht durchaus großen Sinn, direkt die Kinder für die Teilnahme der Kennenlernphase zu motivieren. 2 Wochen hat sich mein Sohn sehr frei, sicher und gut integriert in den Gruppen wie auch alleine, gefühlt. Direkte Ansprechpartner zu haben ist sehr sinnvoll.

Aber auch für die Erwachsenen. Gerade wenn man alleine (ohne Partner) reist. Es macht Sinn, an den Kennenlerntouren teilzunehmen und sich beim Essen zu anderen zu setzen. Auch wer es nicht macht: Es war jederzeit eine sehr entspannte Atmosphäre. Wer keine Lust auf Gruppe, Austausch usw. hatte, konnte sich zurückziehen, vor die Appartements setzen oder an den Strand gehen/fahren. Jederzeit gab es genügend Angebote, die man wahrnehmen oder ausschlagen konnte.

Jeden Tag gab es mindestens eine (kostenlose) Wander- und MTB-(super gepflegte Top Räder!)-Tour (am Wochenende nicht - da war frei). Zu diesen Touren konnte man sich anmelden oder spontan morgens am Treffpunkt erscheinen und noch teilnehmen (wenn noch genügend Platz vorhanden war, was eigentlich immer der Fall war). Es gab (tlw. kostenpflichtige) Zusatzausflüge: Bustour nach Afitos, Bootstour tagsüber oder ab nachmittags in die Nacht hinein (war der Hammer! Auch mit Kindern! Total schön und entspannt!!), Canyoing, Schnorcheln, Flutlicht-Beachvolleyball usw.

Abends wurde irgendein Fitnessprogramm für 45-60 Min zumeist kostenlos angeboten. Das hat viel Spaß gemacht und ich habe gerne daran teilgenommen.

Schade ist einzig alleine: Der Strand war mir persönlich zu weit weg. 1 Kilometer ist nicht mal grad runterlaufen. Die Umgebung ist etwas trist,- dafür ist die Anlage manchmal mehr eine Oase.

Ein absolutes Plus: Die Teamer! Das gesamte Team war toll! Wirklich und wahrhaftig! Jeder Einzelne hat einen tollen Job gemacht. Leo, Inga, Max und Andi haben gute Touren für die Erwachsenen angeboten, waren jederzeit gut gelaunt und blieben bei schwierigen Situationen immer freundlich und gelassen. Marie, Theresa, Jan, Kaya und Kiara haben ein sehr umfangreiches und spaßbringendes Angebot für alle Kinder Altersgruppen gehabt. Sei es über Basteln, Pool Olympiade, Traumreisen, Nachtschwimmen etc. immer passend und ambitioniert. 

Fazit: Mein Sohn und ich waren sehr geflashed von diesem Urlaub.

Alle Randbedingungen fügten sich zu einem wahrhaft schönen Urlaub. Vorweg die Teamer mit ihrem Witz und Engagement, die Anlage, das Essen, das Wetter, die Angebote, die perfekte Organisation: und viel Glück gehabt mit den Leuten, die dort auch ihren Urlaub genossen haben. Vielen Dank dafür!

P.S.: Nein - ich arbeite nicht für Frosch, ich bekomme dadurch keine Freireise: Es war wirklich so schön und entspannend wie ich es geschrieben habe. :) 

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