Reisebericht: Sporthotel Diufain


Biken in Conil im September 2018
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2. September

Abflug um 6:10 Uhr. Wir sind schon am Tag vorher nach Hamburg angereist und haben abends noch einen Reeperbahn Bummel gemacht. Nun sitzen wir im Flieger und sehen Hamburg von oben. Die Außenalster sieht von oben aus wie ein kleiner Gartenteich.
Knapp drei Stunden später landen wir schon wieder. Sonntags morgens sind auch die spanischen Autobahnen wie leergefegt. Nach einer Stunde erreichen wir das Hotel, wo die anderen Gäste noch frühstücken. Leider ist das Frühstück für uns bei Anreise noch nicht inklusive. So entscheiden wir uns, in die Stadt zu gehen und unser Frühstück am Strand zu genießen.
Als wir am frühen Nachmittag zurück kamen waren die anderen Frosch Gäste auch eingetroffen. Im Laufe des Nachmittags doof dann unsere Zimmer beziehen. Den Nachmittag haben wir dann am Pool ausklingen lassen.

3. September

Nach der obligatorischen Einweisung haben wir die erste Radtour gemacht. Entlang der Steilküste ging es in den nächsten Ort zum Leuchtturm. Auf dem Rückweg hatten wir einige sandige Abschnitte über auf einer Wanderdüne und bekamen einen ersten Geschmack auf die folgenden Tage. Zum Abschluss der Tour rollten wir noch durch die Altstadt von Conil zu einer schönen Bar mit Blick auf den Strand.

An zwei Abenden in der Woche lädt uns Frosch zum Essen in die Stadt ein. Heute geht es in ein Restaurant mit Blick auf den Strand und die untergehende Abendsonne. Es gibt ein Vier-Gänge Menü. Gestaunt haben wir über den schnellen Service und die günstigen Getränkepreise. Nach dem Abendessen bummeln wir durch die belebten Gassen der Altstadt und trafen uns im El Castellito bei der Wirtin Patricia für ein gemeinsames Bier. 

4. September 

Um 10:00 Uhr starten wir wieder bei schönstem Sonnenschein zur nächsten Radtour. Heute ging es ins etwa 20 km entfernte Los Naveros. Unser Fahrradteamer Michael versprach uns einen Besuch bei Jaqueline und nahm Äpfel für sie mit. Auf dem Weg dorthin sahen wir die Stiere, die auch bei Facebook auf dem Video zu sehen sind. Wir hatten Glück und konnten tatsächlich die Stiere aus nächster Nähe sehen. In der Dorfkneipe von Los Naveros warteten nicht nur kühle Getränke auf uns, sondern es standen auch ein paar Ersatzfahrräder bereit. Der Rückweg war dann länger als erwartet und hatte ein paar sportliche Anstiege, die sich in die Länge zogen. An einem Feigenbaum machten wir einen kurzen Halt und stärkten uns mit den reifen Früchten. Michael sammelte noch ein paar Feigen für Jacqueline ein, die wird denn auch wenige Minuten später besuchten. Sie erkannte Michael sofort und kam freudig wiehernd auf uns zu gerannt.
Abends ging es dann wieder zum gemeinsamen Essen nach Conil. Im Manolo gab es reichlich Tapas die uns nach und nach gereicht wurden. Für jeden war etwas dabei: Salat, Gemüse, Fisch, Fleisch und jede Menge Knoblauch rundete den Geschmack ab. 

5. September

Mittwochs haben die Teamer frei. Es werden keine Radtouren angeboten. Daher machten wir uns auf eigene Faust auf dem Weg. Wieder entlang der Steilküste fuhren wir bis nach Chiclana. Die meiste Zeit radelten wir entlang der Straße was nicht so schön war. Auch der Abend stand zur freien Verfügung. Daher erkundeten wir die Restaurantszene auf eigene Faust und wurden in einem kleinen Restaurant in der Altstadt fündig. 

6. September 

Heute ging die Radtour nach Los Caños de Meca und dem Faro de Trafalgar. Durch das Hinterland sind wir durch einen Nationalpark gefahren. Eine sehr angenehme Strecke, da wir in den alten Pinienwald viel im Schatten fahren konnten und nur eine kleine steile Rampe dabei war. Die Fahrt hat sich gelohnt. Vom Torre Mirador de Meca hatten wir eine tolle Aussicht aufs Meer und den Leuchtturm. Die zweite Belohnung war die Fahrt den Berg hinab. Bis zum Leuchtturm konnten wir es rollen lassen. Die dritte Belohnung gönnten wir uns in der Mittagspause in dem nächsten Küstenort Zahora. Von dort waren es nur noch wenige Kilometer zum Hotel. 

7. September 

Zu Besuch bei der Sherry Bodega Osborne in Puerto de Santa Maria. Gleich nach dem Frühstück ging es mit einem Bus nach „El Puerto“, dem südlichsten Ort des andalusischen Sherry Dreiecks. Die Besichtigung und die Geschichte der Bodega Osborne ist sehr beeindruckend. Vorbei an zahlreichen Holzfässern mit Sherry unterschiedlichen Alters wurden wir schon neugierig auf den Geschmack gemacht. Doch vor der Verköstigung durften wir noch das Museum besichtigen und den interessanten Erzählungen unseres Reiseleiters lauschen. Nach der Besichtigung der Bodega Osbourne ging es Schiff weiter nach Cadiz. Dort konnten wir selbständig die Stadt erkunden und sind abends mit dem Linienbus wieder zurück nach Conil gefahren. 

8. September

Ein Ausflug nach Vejer de la Frontera steht auf dem Programm. Die historische Stadt liegt auf einem Hochplateau circa 9 km vom Strand entfernt. Eine tolle ca. 20 km lange Strecke für eine Mountainbike Tour. Vejer ist eine der schönsten weißen Städte in Andalusien. Von oben hat man einen grandiosen Ausblick über die Strände der Costa del la Luz. Sehenswert ist auch das Castillo, eine von den Mauren erbaute Burg aus dem 11 Jahrhundert und natürlich der Marktplatz mit seinem wunderschönen Springbrunnen und den Wasser spuckenden Fröschen. 

9. September 

Der Sonntag ist an und Abreise Tag. Leider durften wir uns keine Fahrräder ausleihen. So haben wir einen langen Strandspaziergang nach El Palmar gemacht. An dem Strand üben die Surfer das Wellenreiten. Entlang der Küstenstraße gibt es mehrere schöne Beach-Bars die nicht nur von den Surfern besucht werden. 

10. September 

Da wir die Einführung Tour nicht ein zweites Mal machen wollten sind wir nach Barbarte geradelt. Die ca. 25 km auf dem Hinweg kämpften wir vor allem mit dem starken Gegenwind. Der Rückweg mit dem genauso starken Rückenwind war dann umso angenehmer und fast doppelt so schnell. Der Ort Barbate selbst hat allerdings nicht viel zu bieten. 

11. September 

Zum Wochen Anfang gab es wieder eine relativ kurze Radtour. Mit einem Umweg durchs Hinterland und einem kurzen Besuch bei Jacqueline, ging es zu dem Strand von Cala de Roche.
Neben dem tollen Blick auf den Strand und das Meer genossen wir auch den leckeren Kuchen und kaltes Bier. Der Rückweg ging wieder entlang der Steilküste. Ein kurzes Stück des Weges war abgerutscht, doch Straßenarbeiter hatten bereits einen neuen Weg durch das Gebüsch geebnet. 

12. September 

Tarifa ist der südlichste Punkt Spaniens auf dem Festland. Mit dem Linienbus geht es in 1 Stunde dorthin. Altstadt ist sehr schön und sehenswert. An den Stränden treffen sich die Kite Surfer. Auch von Conil fahren die Kitesurfer nach Tarifa, um hier zu üben.
Für etwa 30 € kann man aufs Meer fahren, um die Delfine und Wale bei ihrem Treiben im Wasser zu beobachten.
Am Eingang der Altstadt ist ein kleines Restaurant El Thaller 2.0. Das französische Betreiberpaar hat nicht nur eine leckere Küche sondern auch das Café sehr geschmackvoll mit Bildern und anderen Kunstwerken eingerichtet. 

13. September 

Der erste Tag, an dem morgens nicht die Sonne scheint. Dem entsprechend ist es ziemlich frisch. Trotzdem fahren wir die etwa 35 km nach Medina Sidonia, einem weiteren der schönen weißen Städte. Während der Fahrt kommt die Sonne raus und wir radeln gemütlich in der Sonne. Auf den letzten 3 km geht es steil nach oben. Auch hier werden wir wieder mit einer grandiosen Aussicht belohnt. Im „La Vista der Medina“ belohnen wir uns zusätzlich mit einem leckeren Käsekuchen. 

14. September 

Diesen Freitag geht der Ausflug nach Sevilla, der Hauptstadt Andalusiens und der Wiege des Flamencos. Nach knapp zwei Stunden Busfahrt werden wir Plaza de España abgesetzt. Von dort erobern wir die Altstadt. Vorbei an der Universität gehen wir zur Kathedrale und dem Königspalast Alcázar. Wir lassen uns von den langen Schlangen und den zwölf Euro Eintritt nicht abschrecken. Es hat sich gelohnt. Die alten maurischen Bauwerke sind wirklich sehenswert. Auch ein Bummel durch die vielen Gässchen in der Altstadt lohnt sich. Hinter jeder schmalen Gasse befindet sich ein kleiner Platz mit netten Cafés und Bodegas, die zum Verweilen einladen.
Ein Tipp: das Metropol Parasol. Das von einem deutschen Architekten entworfen Wahrzeichen von Sevilla ist die größte Holzkonstruktion der Welt. Von oben hat man einen tollen Ausblick über die Stadt. 

15. September 

Unser letzter Tag. Nach dem umfangreichen und vielfältigen Programm der letzten beiden Wochen haben wir den Tag gemütlich am Strand ausklingen lassen. Leider fing es dann auch noch zu regnen an, so dass uns der Abschied und das Kofferpacken nicht mehr so schwer fiel.
Alles in allem war es wieder ein sehr schöner Froschurlaub. Uns hat es sehr gut gefallen. Dazu haben nicht nur Teamer Matthias und Michael beigetragen, sondern auch die vielen anderen Frosch-Gäste.

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