Reisen & Entdecken


Warum Du mal einen Winter in den Bergen verbringen solltest
  • Winter in den Bergen verbringen
    Schnee so weit das Auge reicht - es gibt wohl schlechteres als einen Winter in den Bergen.
    1/4 - Bilder zeigen
  • Als Kinderskilehrer in den Alpen
    Als Kinder-Skilehrer kannst Du z.B. den ganzen Tag auf der Piste verbringen.
    1/4 - Bilder zeigen
  • Beim Après-Ski arbeiten
    Für Schneehasen & Partykanonen - als Barkeeper beim Après-Ski wird's bestimmt nicht langweilig.
    1/4 - Bilder zeigen
  • Im Team wächst man zusammen
    Eins ist sicher: Überall findest Du Gleichgesinnte!
    1/4 - Bilder zeigen

Jedes Jahr fieberst Du der Skisaison von neuem entgegen und kannst es kaum abwarten, bis die Skigebiete endlich öffnen? Du trägst freiwillig Deine Skischuhe zuhause in der Wohnung? Nach einer Woche Skiurlaub möchtest Du noch lange nicht wieder nach Hause und hoffst, dass der Skiort vielleicht doch noch für ein paar Tage eingeschneit wird? Manchmal ertappst Du Dich bei dem Gedanken, einfach mal in den Bergen zu bleiben? 

Ja, warum denn eigentlich nicht?

Denn eine Woche Skiurlaub in den Bergen ist für so manchen Winterfan einfach viel zu kurz - und selbst zwei Wochen reichen manchmal nicht aus, um das Schneeweh zu kurieren. Viel eher möchte der eine oder andere Bergfreund am liebsten die gesamte Saison in den Bergen und im Schnee verbringen. Wenn Dich der Gedanke, einen Winter lang in einem Skigebiet zu arbeiten, eh schon reizt, haben wir hier noch 5 weitere Argumente für einen Winter in den Bergen:

1. Du hast die Chance, täglich zu snowboarden oder skizufahren

Als deutsches Nordlicht oder Ruhrpottler hat man dazu wohl eher selten die Möglichkeit, oder nicht? Außer natürlich, Du hast eine Jahreskarte für die Skihalle Neuss. Aber jeder, der schon mal auf über 2.000 Meter Höhe auf der Piste stand, wird hier wohl nur milde lächelnd den Kopf schütteln.

2. Die Freundschaften gehen über die Saison hinaus

Ihr arbeitet zusammen, Ihr esst zusammen, Ihr verbringt den gesamten Tag miteinander - je nach Einsatzzeitraum mehrere Monate lang! Ihr habt alle die gleiche Leidenschaft, Ihr feiert zusammen beim Après-Ski oder schlaft gemeinsam abends vorm Fernseher ein. Und nach alldem hast Du immer noch nicht das Bedürfnis, den anderen umzubringen, weil er zu laut atmet? Das ist die Art von Freundschaft, die nicht so schnell endet. Und nach der ersten Saison folgt meistens noch eine zweite, dritte, vierte ... 

Und irgendwann bist Du der Patenonkel des ersten Kindes.

3. Du bist abgeschnitten von der Außenwelt

Du wirst schlechten bis gar keinen Empfang auf dem Berg haben. Es wird schlechtes oder vielleicht sogar gar kein WLAN geben. Und das ist etwas Gutes? Aber ja! Denn es ist großartig, sich mal wieder auf die Menschen und das Leben um einen herum konzentrieren zu können, ohne dabei das Smartphone dauernd im Blick zu haben. Es wird sogar Tage geben, da nimmst Du das Handy nur zum Fotos Machen in die Hand - wenn überhaupt. Und Du wirst wochenlang wenig Nachrichten hören und kein fernsehen - in Deutschland könnte eine Bombe hochgehen und Du würdest es wahrscheinlich nicht mitbekommen. "Zivilisation" wird für Dich danach eine ganz neue Bedeutung haben, ist das nicht wunderbar?

Gut, eines interessiert Dich schon noch: Wie das Wetter die kommenden Tage wohl wird?

4. Du bist niemals zu alt für eine Saison in den Bergen

Viele denken, dass ein Winter in den Bergen eher was für planlose 18-Jährige ist, die vor den Eltern fliehen, um endlich mal gut saufen zu können. Dabei triffst Du in der Saison so viele Menschen, die genau die gleiche Leidenschaft wie Du haben und zwischen 30 und 60 Jahren sind. Aussteiger, Sportler und Leute, die versuchen sich selbst zu finden. Viele von ihnen haben ihr bisheriges Leben vor einem Monitor und im Büro verbracht, bis ihnen aufgefallen ist, dass es da draußen noch viel mehr gibt - z.B. dass man mit Skifahren und Snowboarden Geld verdienen kann.

Aber ja okay, auch die versoffenen 18-Jährigen wirst Du wahrscheinlich kennen lernen. 

5.Du Deine Leidenschaft mit dem Nützlichen verbinden

Du kannst zwar skifahren, aber zum Skilehrer reicht's (noch) nicht? Das heißt keineswegs, dass Du Dir unsere Argumente FÜR einen Winter in den Bergen nun umsonst durchgelesen hast. Denn es gibt so viele andere Berufe, die Dich trotzdem in die Berge bringen und es Dir ermöglichen Skifahren und Arbeitsleben miteinander zu vereinen Als Skiguide zeigst Du Gästen die besten Abfahrten im Skigebiet. Als Servicekraft arbeitest Du morgens oder abends und kannst den Tag auf der Piste verbringen. Skihütten, Skilifte, Pisten-Rettungsdienste, Physiotherapeuten - jedes Hotel und jeder Dienst, die sonst Dir den Urlaub versüßen, freuen sich über Deine Unterstützung, wenn Du mal mehr als einen 8-Tages-Skipass Dein Eigen nennen willst.

Und WIR freuen uns natürlich auch immer über tatkräftige und motivierte Schneehasen & Pistensäue. Alle Infos zu unseren Winterjobs findest Du hier.