Südindien: Willkommen in einer anderen Welt!
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  • Südindien Trekkingreise mit Frosch
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Eine Reise nach Indien, das ist schon im Vorfeld etwas Besonderes, erst recht, wenn man spontan bucht und sich gar nicht richtig vorbereiten und belesen kann. Umso unerwarteter und spannender sind die Begegnungen mit Orten und Menschen.

Willkommen in einer anderen Welt

Nach dem sehr angenehmen Flug mit der Air India, fanden wir Teilnehmer der Frosch-Reise uns bei der Visa-Kontrolle in Chennai. Auf Anhieb waren wir uns alle gleich sympathisch. Man schaut sich die Flugreisenden ja schon mal an und überlegt, wer denn wohl als Teilnehmer der Reise in Frage kommt.
Unser Reiseleiter Jetu begrüßt uns mit seinem indischen Akzent sehr freundlich und dann geht es auch schon mit dem Kleinbus zu unserem ersten Hotel. Schon beim Verkehr merkt man schnell, dass man sich in einer anderen Welt befindet. Man wird förmlich erschlagen von den Eindrücken, man schaut die ganze Zeit aus dem Fenster und kommt gar nicht hinterher - Menschen, Häuser, Autos, Motorräder und alles ist ein wenig anders, farbenprächtiger oder auch verfallener.

Dieses Gefühl zieht sich übrigens durch die gesamte Reise, erst am Ende kommt man am Strand zur Ruhe.

Tempel in jeglicher Form & Farbe

Zunächst schauen wir uns in den Städten beeindruckende Tempel und Tempelanlagen an, die für verschiedene Götter errichtet wurden. Einige sind alt, „klein“ und in natur (Sandstein) gehalten, andere wiederum sind so groß, dass sie in der Stadt verteilt liegen und über weite Entfernung aufgrund Ihrer Höhe sichtbar sind. Sie sind zum Teil auch bunt bemalt oder ganz weiß. Wenn man dann in einem Tempel ist, erscheint einem alles befremdlich, die Götter, die Menschen, die Bemalungen und auch die verschiedenen Zeremonien.

Das indische Essen ist manchmal scharf...

Was man aber unbedingt in indischen Städten machen muss, ist Essen!
Wenn es lange gekocht, gebraten, frittiert oder getrocknet ist, muss man keine Bendenken haben, an den Ständen oder beim „Imbiss“ etwas zu probieren. Das Essen ist sehr günstig und überrascht im Geschmack, da viele Sache sehr stark gewürzt sind. Nein, nicht alles ist scharf! Manches aber schon ??!
Man sollte auch unbedingt einen Masala Chai probieren, hier hat jeder Stand sein eigenes Rezept. Wenn man eine solche Tour am Abend unternimmt, ist es natrülich am spannendesten, da auch die Inder selbst erst jetzt essen und die Straßen voll mit Menschen sind.

Beim Trekking kommt man aus dem Staunen nicht mehr raus

Nachdem wir die Städte nun verlassen haben, geht es bei der Trekkingtour zunächst ganz schnell. Auf einmal sind wir in der Natur, wobei alle ein wenig überfordert scheinen, wie lang ist die Etappe, wie ist das Terrain, brauche ich einen Sonnenschutz, wieviel muss man an Getränken mitnehmen… Dann begrüßen uns unsere Wanderguides, die wirklich sehr sympatisch sind und uns diese Ängste und Fragen nehmen. Die Wanderguides sprechen nur englisch, was für uns aber überhaupt kein Problem ist.
Wanderwege in Indien sind natürlich nicht ausgeschildert oder ausgebaut und sind teilweise recht unwegsam, da ist es hilfreich, dass sich unsere Guides bestens im Terrain auskennen. Wir wandern durch Gras- und Buschland, durch Wälder und Kardamom-Plantagen auf Berge mit unglaublichen Aussichten und Täler, die von kleinen Bächen durchzogen sind.

Überall hört man unbekannte Vögel und andere Tiergeräusche, Schmetterlinge und andere Insekten flattern um uns herum und die Gerüche, vor allem, wenn man im wilden Zitronengras läuft sind unbeschreiblich.
Bei den hohen Temperaturen ist auch das Wandern in der Sonne sehr mühsam und wir sind über jeden noch so kleinen Schatten dankbar, auch sind die Höhenmeter bei den Bedingungen nicht zu unterschätzen, da benötigt man für 12 Kilometer schonmal 4 Stunden. Doch jedesmal, wenn wir unser Camp für die Nacht erreichen, sind die Mühen vergessen und wir staunen, was unser Versorgungsteam wieder geleistet hat. Immer wenn wir in den Camps angekommen sind, gibt es kalte erfischende Getränke, danach erkunden wir auf neue das Lager oder gönnen uns ein kaltes Bier.
Aber Bilder sagen mehr als tausend Worte!

Auch uns fehlen das ein oder andere Mal die Worte, wenn wir die Camps erreichen. Ein Traum!

Hatte ich schon das geniale indische Essen erwähnt? Dazu kommt nämlich noch das hervorragende Kochteam, das es schafft, uns jeden Tag etwas Neues aufzutischen, wobei alle immer fleißig probieren. Das beste indische Essen während der gesamten Reise, einfach nur lecker!

.. und dann: Seele baumeln lassen

Als wir dann in den Backwaters angekommen sind und wir es uns auf den Booten gemütlich gemacht haben, merken wir die Wanderungen und schalten hier nun vollends ab. Die Landschaft zieht nun gemächlich an uns vorbei, wir halten noch kurz an einem Markt, um uns Fisch und Garnelen für das Abendessen zu kaufen. Auch hier an Board ist die Crew sehr aufmerksam und freundlich. Am Abend sitzen wir noch sehr lange draußen und genießen die laue „Sommernacht“.

Dann geht es weiter zur letzten Station auf unserer Indienreise, an den Strand nach Kerala. Auch hier ist die Unterkunft wieder super, kleine Häuser mit ein bis zwei Zimmern quer über das gesamte sehr grüne Areal verteilt, lassen nicht richtig erahnen, wie viele Gäste vor Ort sein mögen. Der riesige Strand ist von oben sichtbar und lockt uns, schnell ans Meer zu gehen, doch ist der indische Ozean so erfrischend er aussieht, nicht für eine Abkühlung gut, dafür kann man darin umso länger in den Wellen schwimmen oder sich von ihnen tragen lassen. Hier bleibt also Zeit die Seele baumeln zulassen, ein Buch zu lesen und die nächsten Orte mit dem Tuktuk anzufahren.
Einige liegen einfach am Strand und entspannen, unternehmen Shopping-Touren, lassen sich etwas schneidern oder nehmen an Kochkursen teil.
Und nach und nach kommt Wehmut auf, da das Reise-Ende nun doch zu schnell naht.

Mein Rat an alle, die diese Reise auch unternehmen werden:

„Lasst euch auf Indien ein, seid offen & freundlich, schaut nicht auf die Uhr, esst reichlich & gut und genießt die Zeit!“

Alle Reiseberichte zum Reiseziel "Trekking im Land der Tempel & Kardamomberge"

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