Frosch Tagestouren

Wanderung: Moselsteig / Klüsserather Sagenweg

Guide

Martina Lichter (martina.lichter@gmx.de)

Level

2  Was bedeutet das?

Dauer

ca. 4 bis 4,5 Stunden

Treffpunkt

10:00 Uhr: Portal am Parkplatz an der Klüsserather Wetterstation

Du suchst oder bietest eine Mitfahrgelegenheit zum Treffpunkt der Tour? Dann verabrede dich bequem in der Facebook-Gruppe "Frosch Sportreisen Community" mit anderen Teilnehmern.

Kosten

Ganztagestour: 19 €

Anforderungen

Kondition für ca. 12 km (Aufstieg: 368hm, Abstieg: 368hm); es geht hauptsächlich auf und ab, festes Schuhwerk und Wanderstöcke werden empfohlen

Mitbringen
  • ausreichend Rucksackverpflegung (Getränk und Proviant)
  • dem Wetter angepasste Kleidung
  • Wanderschuhe und Wanderstöcke

Bitte beachtet für diese Tour außerdem folgende Verhaltenspflichten und Hygienemaßnahmen:

  • Haltet den verpflichtenden Mindestabstand zu allen Personen von 1,5 - 2m ein!
  • Wascht vor und nach der Wanderung Eure Hände gründlich mit Wasser und Seife.
  • Vermeidet gewohnte Begrüßungsrituale, wie Händeschütteln und Umarmungen etc.
  • Niest oder hustet in die Armbeuge oder in ein Taschentuch und entsorgt es anschließend in einem Mülleimer mit Deckel.
  • Haltet die Hände generell vom Gesicht fern, bzw. vermeidet es mit den Händen Mund, Augen oder Nase zu berühren.
  • Achtet darauf, dass Ihr keine Trinkflaschen, Obst, Müsli-Riegel o.ä. untereinander teilt.
  • Denkt an die Mitnahme einer Tüte für Eure Abfälle wie z.B. Verpackungen, Taschentücher oder genutzte (Einweg-)Schutzmasken.
  • Sammelt keinen Müll von anderen Personen ohne Schutzhandschuhe auf.
  • Gebt Empfehlung zur Hygiene und zum Schutz der Umwelt weiter an Eure Mitwanderer.

Lockerungen und Einschränkungen im Überblick: Tourismus Wegweiser

Für diese Personenanzahl leider keine freien Unterkünfte
Gesamtpreis statt {{calc.preisOriginal | carEuro}}:
{{calc.preis | carEuro}} / {{calc.anzahlPersonen}} Personen
{{vakanzText}}
Diese Reise ist aktuell ausgebucht Diese Reise ist wieder in der nächsten Saison buchbar

Liebe Wanderfreunde,

Ich bin 50 Jahre und komme aus Wittlich. Neben dem sportlichen Aspekt und dem Kennenlernen neuer Leute und Regionen soll Spaß und Erholung im Zentrum meiner Touren liegen - eine perfekte Auszeit zwischendurch. Ich habe bereits viele Touren in der nahegelegenen Umgebung und benachbarten Gebieten erkundet und habe die Schönheit der Natur bei meinen Wanderungen kennen- und lieben gelernt.

Martina Lichter
Martina Lichter

Tourenbeschreibung

Startpunkt für den Seitensprung Klüsserather Sagenweg ist das Portal am Parkplatz an der Wetterstation. Das Panorama hier sollte man vor dem losgehen ein wenig auf sich wirken lassen. Die ganze Moselschleife von Klüsserath ist zu überblicken. Ein Meer von bunten Weinreben, unzählige Weinorte entlang der Mosel. Ein grandioser Auftakt für eine abwechslungsreiche Wanderung. Wir starten auf dem ersten Stück ganz entspannt und höhengleich am Wald- und Weinbergsrand entlang. Am Startplatz der Gleitschirmflieger wechselt der Seitensprung dann auf einen steilen Waldpfad, der sich bergauf auf die freie Hochfläche windet. An alten Obstbäumen vorbei geht es dann weiter bergab in die Weinberge. Zuerst nur auf einer Seite, dann wird der Weg aber rechts und links von Reben begleitet. Zurück an der Hangkante verläuft der Klüsserather Sagenweg eben an der Hangkante entlang. Auf der Höhe zwischen Trittenheim und Klüsserath führt der Weg mit einem herrlichen Blick ins Moseltal am "Eselstrapp", auch "Hinkelstein" genannt, vorbei. Hier rettete sich laut Sage eine auf einem Maultier reitende Jungfrau durch einen Sprung ins Tal vor ihrem Verfolger. Und der Hufabdruck des Reittiers ist noch auf einem großen (Hinkel-)stein, einem keltischen Menhir, zu sehen. Es geht weiter bergab durch Weinberge. 

Von einer Wiese hat man den Blick auf ein kleines Stück Mosel. Der Seitensprung hat über den Bergsporn die Seite gewechselt. Der Blick fällt jetzt schon auf die Weinberge von Neumagen. Die Mosel braucht hierfür ca. 7 Flusskilometer, der Wanderweg nicht mal 500 Meter. Weiter bergab erreicht der Sagenweg ein urwaldartiges Seitental. Der Zick-Zack-Pfad führt hier durch ein altes Weinbergsgelände, dass man an den immer noch vorhandenen Weinbergspfählen erkennt. Nach einem kurzen Stück bergauf wird ein Bach überquert, dann nähert sich der Weg weiter bergab dem Moseltal. Durch Weinberge kommt man kurz vor dem Wald zur Aussicht auf die Märtyrerkapelle. Die hier aufgestellte Sinnesbank ist hier ideal, um den Blick auf die Kapelle auf der anderen Moselseite zu genießen. Durch den schattigen Wald führt der Seitensprung nun für die nächsten fast 2 km bergauf. Durch die Bäume im Steilhang sind immer mal wieder kleine Durchblicke möglich, aber richtig klasse ist die Aussicht auf das auf der anderen Moselseite liegende Neumagen erst am "Türmchen", dass am Ende der Steigung über einen Pfad erreicht wird. Auf einem Pfad geht es jetzt weiter. Dieser führt steil bergab durch den Eichenwald, begleitet von mit Moos bewachsenen Schieferfelsen. Über einen Waldpfad geht es bergab ins ruhige Moselseitental. Am Bach angekommen hat der Seitensprung dann die tiefste Stelle des gesamten Rundweges erreicht. Der Moselsteig ist hier nur 100 m entfernt. Steil führt der Pfad bergauf in das Kerbtal und gewinnt damit schnell an Höhe. Nachdem ein Querweg erreicht ist, wird die Steigung flacher. Im Hang geht es aber weiter bergauf. Das Kerbtal wird immer enger und hat teilweise etwas schluchtartiges. Auf der Höhe trifft der Klüsserather Sagenweg dann auf ein großes Feld. Der Aufstieg ist hier fast geschafft. Von einer Bank am oberen Waldrand haben wir einen Blick über die Hochfläche bis in den Hunsrück. Außerdem kann man hier auf der Infotafel die Sage von der Geldkaul nachlesen. An einer großen Kreuzung im Wald ist dann die höchste Stelle des Seitensprungs erreicht. Bis zur Klüsserather Grillhütte geht es auf einem flachen Forstweg weiter. 

Ohne große Höhenunterschiede geht es weiter durch den Wald. Die Wegemarkierungen weisen darauf hin, dass man sich hier auf einem alten Pilgerweg befindet. Bald hat der Weg wieder die Weinberge erreicht. Von Reben umgeben kommt der Seitensprung erst an einer Bank vorbei, dann steil bergab zu einer Liege. Wieder mit fantastischer Aussicht. Man schaut auf die Mündung des Eifelflüsschens Salm in die Mosel. Hier zweigt ein kurzer steiler Zuweg zum Parkplatz an der Klüsserather Kirche ab. Die Infotafel berichtet über die Sage des Rudemsmännchens. Der Weinbergsweg führt jetzt durch die Weinlage Klüsserather Bruderschaft. Zur Mosel fallen die Weinberge so steil ab, dass sich über die gesamte Strecke eine tolle Aussicht auf die Weinbaulandschaft bietet. 

Ein steiler Serpentinenpfad bringt uns zum Weg entlang der Hangkante. Diesem folgen wir bequem ohne Höhenunterschied zum Ausgangspunkt an der Klüsserather Wetterstation. Auch wenn wir es vom Start bereits kennen, dass Panorama hier ist einfach toll!