Frosch Tagestouren

Wanderung: Vulkaneifel / Mühlenweg Strotzbüsch

Guide

Martina Lichter (martina.lichter@gmx.de)

Level

2  Was bedeutet das?

Dauer

ca. 6,5 bis 7 Stunden

Treffpunkt

09:30 Uhr: Kirchstraße 14, 54552 Strotzbüsch

Du suchst oder bietest eine Mitfahrgelegenheit zum Treffpunkt der Tour? Dann verabrede dich bequem in der Facebook-Gruppe "Frosch Sportreisen Community" mit anderen Teilnehmern.

Kosten

Ganztagestour: 19 €

Anforderungen

Kondition für ca. 22 km / 385 hm; es geht hauptsächlich auf und ab, festes Schuhwerk und Wanderstöcke werden empfohlen

Mitbringen
  • dem Wetter angepasste Kleidung
  • Wanderschuhe mit gutem Profil
  • ggfs. Wanderstöcke
  • Rucksack mit Proviant und Getränk
  • Mund-/Nasen-Bedeckung (für WC-Nutzung bspw.)

Informationen zur Durchführung dieser Tour entnehmt bitte der entsprechenden Corona Schutzverordnung: https://corona.rlp.de/de/service/rechtsgrundlagen/

Bitte beachtet für diese Tour folgende Verhaltenspflichten und Hygienemaßnahmen:

  • Haltet den verpflichtenden Mindestabstand zu allen Personen von 1,5 - 2m ein!
  • Wascht vor und nach der Wanderung Eure Hände gründlich mit Wasser und Seife.
  • Vermeidet gewohnte Begrüßungsrituale, wie Händeschütteln und Umarmungen etc.
  • Niest oder hustet in die Armbeuge oder in ein Taschentuch und entsorgt es anschließend in einem Mülleimer mit Deckel.
  • Haltet die Hände generell vom Gesicht fern, bzw. vermeidet es mit den Händen Mund, Augen oder Nase zu berühren.
  • Achtet darauf, dass Ihr keine Trinkflaschen, Obst, Müsli-Riegel o.ä. untereinander teilt.
  • Denkt an die Mitnahme einer Tüte für Eure Abfälle wie z.B. Verpackungen, Taschentücher oder genutzte (Einweg-)Schutzmasken.
  • Sammelt keinen Müll von anderen Personen ohne Schutzhandschuhe auf.
  • Gebt Empfehlung zur Hygiene und zum Schutz der Umwelt weiter an Eure Mitwanderer.
Für diese Personenanzahl leider keine freien Unterkünfte
Gesamtpreis statt {{calc.preisOriginal | carEuro}}:
{{calc.preis | carEuro}} / {{calc.anzahlPersonen}} Personen
{{vakanzText}}
Diese Reise ist aktuell ausgebucht Diese Reise ist wieder in der nächsten Saison buchbar

Hallo liebe Wanderfrösche,

ich bin 49 Jahre und komme aus Wittlich.

Neben dem sportlichen Aspekt und dem Kennenlernen neuer Leute und Regionen sollen Spaß und Erholung im Zentrum meiner Touren liegen - eine perfekte Auszeit für zwischendurch.

Ich habe bereits viele Touren in der nahegelegenen Umgebung und benachbarten Gebieten erkundet und habe die Schönheit der Natur bei meinen Wanderungen kennen- und lieben gelernt.

Martina Lichter
Martina Lichter

Tourenbeschreibung

Wir starten am Dorfplatz in Strotzbüsch und laufen in Richtung Wanderparkplatz an der Uessbachhütte. Von hier aus haben wir einen gigantischen Blick ins Siebenbachtal, wie das Tal der Uess an dieser Stelle im Volksmund genannt wird. 

Hier steigen wir über einen mit Geländern gesäumten felsigen Weg steil bergab in die Schlucht hinunter. Im Tal treffen wir auf den Uessbach und auf eine eingefasste Thermal- und Mineralwasserquelle, aus der 20 Grad warmes Nass hervor sprudelt. Unweit der Quelle sehen wir noch den Felsdurchbruch des Mühlenbaches, der das Wasser auf das Mühlrad der Strotzbüscher Mühle leitete, zu der wir kurz darauf gelangen.

Der Mahlbetrieb der Strotzbüscher Mühle wurde in den 50iger Jahren des vorigen Jahrhunderts eingestellt. Das Mühlengebäude wurde zu einer Herberge umgebaut mit einem Natur-Campingplatz. Hinter dem Campingplatz an der Strotzbüscher Mühle überschreiten wir über einen sehr rustikalen Holzsteg den Uessbach und wandern entlang des linken Ufers. 

Der schmale Pfad ist hier fast zugewachsen und die Bepflanzung ragt rechts und links des Mühlenweges mannshoch auf. Wenig später überqueren wir den Uessbach ein weiteres Mal. Hier verlassen wir das Uessbachtal. Breite Waldwege steigen entlang des Ziembachs in die Flanke des Hüsselbüsch hinein. Auf der Anhöhe queren wir die L52 und gelangen zum Strotzbüscher Tumm. Das ist eine Familiengrabstätte eines gallo-römischen Großgrundbesitzers aus dem 3. Jahrhundert n.Chr. mit tonnengewölbter Grabkammer aus Buntsandstein.

Der Mühlenweg läuft jetzt über einen aussichtsreichen Höhenzug mit herrlichen Fernsichten über die Vulkaneifel hinweg und führt dann leicht abfallend in das Alfbachtal hinein und zur Oberscheidweiler Mühle. Die Mühle ist bewirtschaftet, aber leider aktuell wegen Corona geschlossen. Wir wandern noch durch zwei kleine Seitentäler. 

Dann steigt der Mühlenweg zur Ortschaft Mückeln hinauf. Wir laufen durch den Eifelort, bewundern eine schmucke, schön renovierte Kirche und folgen der Beschilderung des Mühlenweges leicht bergab zum Mückelner Klosterweiher. Das kleine Biotop-Gewässer wird durch ein Nebengewässer des Alfbaches gespeist und ein Teil der Wasseroberfläche ist mit Seerosenblättern bedeckt.

Durch die Wiesen- und Waldgemarkung "Auf Brandenbüsch" geht es weiter zur Erinnerungsstätte Schutzalf. Eine hölzerne Glockenturm-Konstruktion und Reste von Altarsteinen erinnern daran, dass sich hier im Mittelalter ein Gehöft und eine Kapelle mit Namen "Schutzalf" befunden hat. Hinter der Erinnerungsstätte Schutzalf gehen wir über den Alfbach und wandern durch eine herrliche Eifellandschaft die durch Wiesengelände und einzeln stehende Waldparzellen geprägt wird. Es geht an schattigen Waldsäumen entlang und immer wieder überrascht uns der Mühlenweg mit traumhaften Fernsichten.

Durch das Diefenbachtal wandern wir schließlich leicht bergan zur Anhöhe bei Strotzbüsch hinauf. Auch hier sind die Weitsichten über die Vulkaneifel grandios. Hier müssen wir uns entscheiden, ob wir nach rechts der Abkürzung des Mühlenweges nach Strotzbüsch folgen, oder der Beschilderung zum Immerather Maar. 

Das fast kreisrunde Flachgewässer ist das kleinste der Eifelmaare und weist lediglich eine Wassertiefe von 2,90 Metern auf. Zum Schutz der natürlichen Ufervegetation und zur Erhaltung der Tier- und Pflanzenwelt hat man das ganze Areal unter Naturschutz gestellt. Vom Immerather Maar folgen wir dem Maarbach und wandern kurz vor der Immerrather Mühle rechts hinauf nach Strotzbüsch, wo wir wieder zum Ausgangspunkt am Dorfplatz gelangen.