Frosch Tagestouren

Single-Wanderung: Königsforst / Die grüne Lunge Kölns

Guide

Petra Falkenbach (pefa@posteo.de)

Level

1  Was bedeutet das?

Dauer

4-5 Stunden

Treffpunkt

11:00 Uhr: Rather Mauspfad 2, 51107 Köln (Schmitze Bud)

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Kosten

Ganztagestour: 19 €

Anforderungen

Kondition für 14,5 km und 132 Hm

Mitbringen
  • dem Wetter angepasste Kleidung
  • festes Schuhwerk
  • Rucksack mit Tagesproviant und Getränk
  • Geld für die Einkehr 

Hinweis: Nur noch männliche Plätze buchbar!

Für diese Personenanzahl leider keine freien Unterkünfte
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Diese Reise ist aktuell ausgebucht. Diese Reise ist in der nächsten Saison wieder buchbar.

Hallo liebe Wanderfrösche

gebürtig aus dem schönen Westerwald, zog es mich beruflich vor 8 Jahren nach Köln. Hier habe ich das grüne, nahegelegene Umland und die Schönheit der Natur bei meinen Wanderungen kennen- und lieben gelernt.

Als ehemalige Vollblut Touristikerin und nun leidenschaftliche Sport- und Entspannungstherapeutin verknüpfe ich Entspannung und Gesunderhaltung mit Naturerfahrung als besonderes Erlebnis.

Petra Falkenbach
Petra Falkenbach

Tourenbeschreibung

Der Königsforst, ein 2519 Hektar großes Waldgebiet, ehemalige königliche Oberförsterei und heute das grüne Naherholungsgebiet östlich von Köln und Umgebung. Der Wald hat eine wechselhafte Besitzgeschichte und die unterschiedlichsten Funktionen. Er ist ein wichtiger Landschaftsbestandteil der rechten Rheinseite in der Kölner Bucht, der seit jeher von Menschen geprägt wurde. Eine der ältesten und bedeutendsten Altstraßen, die Brüderstraße, verlief durch den Königsforst, der die Rheinebene von den östlich liegenden Regionen im Bergischen Land über Jahrhunderte trennte. Ebenso ist er Bestandteil der Bergischen Heideterrasse.

Wir starten unseren Rundwanderweg von knapp 14,7 km auf breiten, gut befestigten Waldwegen und erreichen nach wenigen Kilometern "Monte Troodelöh". Er ist mit 118,04 m ü. NHN die höchste Erhebung der Stadt Köln.

Am 12. November 1999 erwanderte eine kleine Gruppe von Mitarbeitern der Stadtverwaltung diese Stelle und setzte ein provisorisches Gipfelkreuz. Heute ist diese Stelle auch als Stadtgrenze von Köln zu Bergisch Gladbach

bekannt. 2001 erhielt der Punkt nach einem Wettbewerb in der Städtischen Mitarbeiterzeitung seinen Namen, nach den Nachnamen der drei „Entdecker“ Troost, Dedden und Löhmer. Wir dürfen uns dort in ein Gipfelbuch eintragen. Hier gehen wir dann ein Teilstück des Bergischen Weges, der Etappe 7, die von Moitzfeld nach Hoffnugsthal führt und eine historische Handelsroute zwischen Köln und Siegen ehemals war. Wir streifen einen kleinen Teil des Pilgerweges, als Teil des deutschen Jakobswegenetzes. Er verbindet das oberhessische Marburg mit der Domstadt Köln.

Weiter führt unser Weg zum Kettners Weiher. Durch einen Stau des Wahlbaches kurz vor der Mündung in den Böttcherbach entsteht der zweiteilige Weiher. Wir sehen jedoch nur den unteren Teil des Weihers. Der etwas höher liegende östliche Teil ist durch den dicht bewaldeten Damm und fehlende Wege nicht zugänglich.

Nach knapp 8 km erreichen wir das Gelände des ehemaligen Bahnhofes Forsbach.

Der Bahnhof Forsbach war ein Ortsteil, der im Königsforst an der Bahnstrecke Köln-Mülheim–Lindlar lag, der im Wesentlichen aus Bahnhofsgebäude bestand und 1979 abgerissen wurde. Ein Stein mit Bronzeplakette an den ehemaligen Bahnhof Forsbach dient heute als Erinnerung. Hier machen wir unsere erste Rast und wer mag, lauscht ein wenig der Bahngeschichte, die ich euch gerne dort vorlese.

Gestärkt von Proviant und geschichtlichem wandern wir weiter und erreichen nach ca 11,3 km exakt die Stelle, an der die drei Stadtgebiete von Köln, Bergisch Gladbach und Rösrath zusammentreffen. Dort befindet sich eine Wassertretstelle. Hier wird der Giesbach in einem Becken gestaut.

Die heilende Wirkung des kalten Wassers erkannte bereits Antonius Musa, der Leibarzt des römischen Kaisers Augustus. Musa verordnete seinem prominenten Patienten kalte Bäder. Das verschaffte dem Gichtgeplagten Linderung. Sebastian Kneipp ließ seine Patienten im Storchenschritt durch ein Wassertretbecken schreiten. Man taucht abwechselnd einen Fuß ins Wasser, während der andere draußen bleibt. Nach dem Bad wird das Wasser nur abgeschüttelt, nicht abgetrocknet. Nachdem man Strümpfe und Schuhe wieder angezogen hat, wird durch Wandern oder Laufen für ausreichende Durchblutung und Erwärmung gesorgt. Wer mag, kann dies gerne dort dann einmal ausprobieren. Auf Wunsch gebe ich euch gerne weitere Tipps zum Thema präventive Gesunderhaltung im Bereich Sport und Entspannung. Sprecht mich gerne zu jeder Zeit darauf an.

Der Rath-Forsbacher-Weg und Steinbruchweg führt uns schließlich wieder zurück an unseren Startpunkt und Ausgang des Königforstes. In der Gaststätte Schwalbennest lassen wir gemeinsam, wer mag, bei einer gemütlichen Einkehr den Tag ausklingen. 

Was ist der Unterschied zu einer „normalen“ Wanderung?

Bei der Zusammenstellung der Mitwanderer achten wir auf ein ausgewogenes Männer/Frauen-Verhältnis. Ansonsten ist alles wie immer: gemeinsames Wandern, neue Leute kennen lernen, Einkehr – ein entspannter Wandertag wartet auf Euch!