Frosch Regionale

Wander- & Badetour: Vulkaneifel - Dauner Maare

Guide

Michael Theisen (theisen.michael@gmx.de)

Level

1  Was bedeutet das?

Dauer

7 Std. inkl. Pausen (mit Abendessen entspr. länger)

Treffpunkt

10:00 Uhr: Parkplatz in Schalkenmehren; Maarstraße 27, 54552 Schalkenmehren 

 (A 48 Abfahrt „Mehren“ und dann noch 3 km)

Kosten

Ganztagestour: 19,- €

Anforderungen

12 km, drei Steigungen mit insgesamt 330 Höhenmetern; normale Kondition für Wege ohne besondere Anforderungen

Mitbringen

für die Wanderung: Wanderschuhe, dem Wetter angepasste Kleidung, kleiner Rucksack (mit Proviant, Wechsel-T-Shirt, Plastiktüte als Sitzunterlage )

für den Besuch der Badeanstalt: Extratasche mit den Badesachen, eventuell weiteren Proviant, 3 € Eintrittsgeld (Die Badesachen deponieren wir vor der Wanderung in der Badeanstalt)

Für diese Personenanzahl leider keine freien Unterkünfte
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Diese Reise ist aktuell ausgebucht Diese Reise ist in der nächsten Saison wieder buchbar

Hallo liebe Wandergäste

Schon im letzten Sommer kam ich auf die Idee, eine Wanderung mit anschließender Abkühlung in einem See anzubieten. Prädestiniert dafür sind die schönen Maare in der Vulkaneifel.

Die letzten vulkanischen Aktivitäten liegen hier nur 30.000 Jahre zurück. Neben den verborgenen Bodenschätzen (Lava, Basalt, Bims und Tuff) sind vor allem die Maarseen reizvolle Zeugnisse dieser geologischen Epoche. Die drei Dauner Maare liegen sehr nahe beieinander und lassen sich so hervorragend mit einer 12 km-Wanderung erkunden. Anschließend bietet uns das Schalkenmehrener Maar mit seiner kleinen und idyllisch gelegenen Badeanstalt einen tollen Tourenabschluss.

Kurz um: Die die ideale Tour im Sommer. Also auf in die Vulkan-Eifel!

Ich freue mich auf euch!

Michael Theisen
Michael Theisen

Tourenbeschreibung

Um einen Vorgeschmack für den Nachmittag zu bekommen, gehen wir zunächst zum Schalkenmehrener Maar. Dort deponieren wir schon mal unsere Badesachen.

Unsere Route führt zurück durch den kleinen Ort und hoch zu einem lohnenden Aussichtspunkt. Hier verschaffen wir uns einen räumlichen Überblick und genießen die schöne Fernsicht auf das Schalkenmehrener Maar.

Es geht nun weiter durch Wald und Flur weitgehend abwärts zum Lieserbach, dem wir eine Weile folgen. Nach und nach gewinnen wir wieder an Höhe und kurz hinter einer Rechtsbiegung liegt es vor uns: Das Gemündener Maar, das kleinste der drei Dauner Maare, aber immerhin so groß wie sieben Fußballfelder. Ein kleiner Weg lädt uns zu einer kurzen Maarumrundung ein. Wir wandern durch das Naturschutzgebiet bis zum nahe gelegenen Waldcafé. Die schöne Terrasse lässt uns keine Wahl. Hier „müssen“ wir einfach Platz nehmen und die Ruhe und Abgeschiedenheit mit einem erfrischenden Getränk genießen.

Nach der Stärkung geht es nun stetig bergauf. Schließlich wollen wir den Kraterrand erwandern. Nun sind wir 150 m höher als das Maar und bekommen einen Eindruck von den Kräften, die hier am Werke waren. Von dem 10 m hohen Aussichtsturm haben wir eine Panoramasicht auf die Vulkaneifel und erblicken auch unser Gemündener Maar aus einer ganz anderen Perspektive. Die anderen beiden tiefer gelegenen Maare bleiben uns jedoch verborgen. Aber das wird sich schnell ändern, denn in nur 15 Min. sind wir schon am Weinfelder Maar. Wir erwandern ein Drittel des Rundweges, überqueren eine Straße, um das direkt angrenzende Schalkenmehrener Maar zu erkunden. Auf vier Ebenen wurden Wanderwege angelegt. Wir nehmen den höchst gelegenen und wandern zum Maarkreuz, 110 m über dem Seespiegel. Was für ein Ausblick: Die weit geöffnete Maarsenke, der kleine Ort, die nette Badeanstalt und der blaue See - eine unverrückbare Aufforderung Platz zu nehmen und die Natur auf sich wirken zu lassen.

Wir bleiben noch 30 Min. auf diesem Höhenweg, verlieren nach und nach an Höhe bis wir schließlich auf Tuchfühlung mit dem Maar gehen. Bei sommerlichen Temperaturen werden wir schon ungeduldig und spüren die Anziehungskraft des kühlenden Wassers. Den schönen schmalen Pfad direkt entlang des Maares nehmen wir noch gern mit. Er führt uns schließlich zur Badeanstalt. Bei genügend Schatten- und Sonnenplätzen finden wir schnell eine passende Liegefläche. Jetzt nur noch eine kleine Überwindung beim Einstieg und schon genießen wir mit jedem Zug das angenehm erfrischende Wasser. Für ein bis zwei Stunden nehmen wir uns Zeit zum Relaxen. Das Sortiment des kleinen Kiosk kommt uns gerade recht und nutzen wir gerne.

Am frühen Abend lichten sich die Reihen und auch wir packen zusammen. Auf dem Weg zum Parkplatz kommen wir am Gasthaus Schneider vorbei. Hier gönnen wir uns ein Abendessen bis wir mit neuen Eindrücken und sommerlichen Gefühlen die Heimreise antreten.

Anmerkung: Auch bei nicht ganz so optimalen Wetterbedingungen lässt es sich im 20°C warmen Maarsee angenehm baden.