Sportclub Saanewald Lodge in Saanenmöser bei Gstaad, Anreise 08.03.2019
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Wie alle Jahre wieder hat sich unsere Truppe mit Frosch Sportreisen in der 2. Märzwoche auf den Weg gemacht, die Alpenwelt auf Skiern zu erkunden.

Für 2019 haben wir uns die erstmalig bei Frosch im Programm geführte Destination Saanewald Lodge in Saanemöser bei Gstaad ausgesucht, getreu nach dem Motto „öfter mal was Neues“… und natürlich vor dem Hintergrund, dass uns die positive Beschreibung im Frosch-Katalog schon sehr gereizt hat. 

Unsere hohen Erwartungen wurden in vielen Punkten sogar übertroffen, mehr dazu später…

Als wir am Samstag gegen kurz vor 09.00 morgens in Saanenmöser etwas verknautscht aus dem Bus nahe der Talstation ausgestiegen sind, hieß es erst einmal: 20 Minuten Fußmarsch rauf zur Lodge, bitteschön ….aber schon dieser Fußmarsch rauf zur Hütte hat etwas „Wildromantisches“…

Der schöne Wanderweg schlängelt sich von der Talstation ca. 130 Höhenmeter hinauf bis zu unserer auf 1.400 Meter Höhe gelegene Hütte. Ringsum Tannen und eine herrliche Aussicht auf die Schweizer Bergwelt. Selbst Wandermuffel werden hier überzeugt. Die Koffer und das sonstige Gepäck werden parallel mit dem Jeep auf die Hütte verfrachtet, perfekter Service!

Nach kurzer Wanderung an der Saanewald Lodge angekommen, stieg die Vorfreude auf die Woche nochmals, denn die Lodge macht einen sehr guten ersten Eindruck. Alles wurde frisch renoviert, und mit viel Liebe zum Detail vintage-mäßig eingerichtet. 

Die Zimmer sind zweckmäßig, wir hatten unser Badezimmer im Schlafzimmer integriert, nur durch eine nicht raumhohe Trennwand voneinander geteilt, etwas gewöhnungsbedürftig, aber nicht störend. Etwas mehr Stauraum für die Klamotten hätte ich mir schon gewünscht. Dafür hat man aber Spinde im Skikeller um seine nassen/durchgeschwitzten Skiklamotten ordentlich auslüften zu können.

Da die Zimmer am Anreisetag erst gegen Nachmittag bezogen werden können, haben wir uns direkt im Frühstücksraum eingefunden, um uns von der Anreise zu stärken und die Pistenbrote für unseren ersten Skitag zu machen. Schnell noch die Skier am direkt im Haus intergierten Skiverleih (ebenfalls von Frosch gemanaged) ausgeliehen, und dann ab auf die Piste.

Das Haus ist direkt an der Skipiste vom größten Teilskigebiet (Saanemöser, St. Stephan, Zweisimmen, und Schönried) des Verbundes gelegen. Damit entfällt das lästige Skibusfahren und man kann sofort auf die Bretter.

Die Pisten sind super präpariert, und vor allem: in der ganzen Woche superleer… als wenn man in Gstaad und Umgebung mehr daran interessiert ist „im Dorf die Pelzmäntel auszuführen“, anstatt Ski zu fahren, hatten wir die Pisten (fast) für uns alleine. 

Wo kann man sonst schon Pisten finden, die um 10.30 noch unberührt sind, und wo man die frischen Spuren der Pistenraupe als erster durchkreuzt. Wenn man tagsüber mal eine größere Menschenansammlung auf der Piste oder in der Skihütte getroffen hat, konnte man schon fast sicher davon ausgehen, dass es andere „Froschianer“ aus dem Saanemöser sind, so weinig sonstige Skifahrer waren im Gebiet unterwegs….Perfekt!

An den nächsten Tagen hatten wir die Möglichkeit, am Skiguiding teilzunehmen, ebenfalls durch Frosch organisiert. Es gibt hier je nach Fahrgeschwindigkeit und Können drei verschiedene Gruppen, in die man sich hier einteilen lassen kann. Von langsam bis schnell kommt hier also jeder auf seine Kosten.

Einen direkten Lift-Anschluss zu den anderen Teilskigebieten innerhalb des Verbundes gibt es nicht. Hier ist man auf den Zug angewiesen, der einen dann in die anderen Orte bringt. Zum Gletscher sind es hier ca. 30-40 Minuten Fahrt. Der Bahnhof liegt ungefähr 200 Meter entfernt von der Talstation in Saanemöser. Unbedingt vorher die Abfahrtszeiten prüfen, um längere Wartezeiten zu vermeiden.

Nach dem Skifahren kann man seinen geschundenen Körper in der Haus-Sauna wieder auffrischen, um dann das sehr gute Abendessen zu genießen. Frosch-typisch gibt es in der Woche abends ein Mehrgängemenü, am Anreisetag das obligatorische Nudelbuffet und am Abreisetag ein Heimfahrersüppchen.

Für Abendunterhaltung ist ebenfalls gesorgt, immer mit unterschiedlichen Schwerpunkten: Kickerturnier, Fackelwanderung, ein Quiz über die Skiregion und als besonderes Highlight ein Vortrag über die Region mit anschließender Verkostung von regionalen Bergkäsesorten. So verging die Woche wie im Flug. Alles perfekt organisiert von der Hausleiterin Kathrin und ihrem Team. Vielen Dank für die perfekte Woche!

Leider nur fast perfekt, denn das Wetter hat uns an manchen Tagen einen Strich durch die Rechnung gemacht: es war eher durchwachsen. Während man einen Monat zuvor fast jeden Tag Dauersonne genießen konnte, hatten wir in unserer Woche von allem etwas: zwei Tage Sonne, ergiebigen Schneefall und leider auch viel Niederschlag in Form von Regen…

Das Wetter kann man sich leider nicht aussuchen, das Skigebiet aber schon, und daher werden wir bestimmt nochmals wiederkommen, denn es hat uns super gefallen.

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