Kanarische Inseln
Spanien

Segeln im Kanarischen Archipel

  • 8-tägiger Mitsegeltörn mit Skipper
  • Sportliches Segeln im Kanarischen Archipel
  • Von Teneriffa nach La Gomera, La Palma & Gran Canaria
Highlights
  • Hochseebedingungen mit warmen Wind
  • Los Gigantes, Punta de Teno & Los Organos
  • Hafenstadt Las Palmas & viele weitere
Nützliche Infos
  • 2-Wochen-Törns möglich
Anreisen vom
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Mythos der Kanaren

Segeln im Kanarischen Archipel
Segeln im Kanarischen Archipel

Ob Ihr den Mythos der Kanaren spüren oder gerne unter Hochseebedingungen mit warmem Wind auf der Atlantikdünung kreuzen wollt - für beides sind diese Segeltörns wie geschaffen. Der beständige Wind und die verschiedenartigen Inseln des kanarischen Archipels bieten ein unvergessliches Traumrevier.

Das Segelrevier. Das Segelrevier bietet viele einladende Häfen und Küstenregionen, wie Los Gigantes an der Westküste Teneriffas mit einem gigantischen Ausblick auf die Steilküste oder Punta de Teno. Ein Schlag zu einer der kleineren, sehr ursprünglichen Inseln La Gomera, La Palma oder El Hierro lohnt sich auf jeden Fall. La Gomera fasziniert mit wildromantischen Landschaften, einzigartiger Flora und sehr typischen Ortschaften. Hier finden Segler einige geschützte Buchten und mit San Sebastian einen Hafen mit guter Infrastruktur. Sehenswert ist auch der Yachthafen von Las Palmas auf Gran Canaria, einer der bekanntesten des Atlantiks.

Segelinteressierte erlernen in diesem recht anspruchsvollen Revier sportliches Segeln, erfahrene Segler erweitern ihre Segelkenntnisse.

Die Törns. Die Törns beginnen und enden auf Teneriffa (in der Regel in Las Galletas). Teneriffa ist der optimale Ausgangspunkt, um die kanarischen Inseln kennen zu lernen. Durch die vielfältigen Möglichkeiten der Routenplanung (nach Westen Richtung La Gomera und nach Osten Richtung Gran Canaria) sind auch 2 Wochen an Bord ein abwechslungsreiches Erlebnis. Für die Routenplanung sind außer den Wind- und Wetterbedingungen auch die Wünsche der Crew maßgeblich. Zwischendurch sind ausreichend Hafenpausen geplant, die gut zu kurzen Landausflügen genutzt werden können.

Der Reiz der Antlantikwelle

Kurzer Flug, richtiges Segeln auf langer Atlantikdünung und ein hochinteressantes Inselarchipel - das ist der Kick an diesem Törn. Kristallklares Wasser, Wale und Delphine, unberührte Natur und Vulkane - Segeln in diesem Gezeitenrevier und der langen, meist sanften Atlantikwelle hat seinen speziellen Reiz. Euch erwartet sportliches Segeln auch für ambitionierte Segler und kein Segelurlaub für Badebuchten- und Abhäng-Yachtis.

Die Yachten
Wir segeln auf einer brandneuen Sun Odyssey 519, Baujahr 2017. Durch ihr sehr junges Alter besticht sie mit modernstem Komfortstandard. Unsere Yachten sind voll ausgestattete und bewährte Fahrtenyachten. Durch ihre guten Segeleigenschaften bescheren sie ein fantastisches Segelerlebnis. Die Sun Odyssey 519 verfügt über fünf Doppelkabinen, die wir mit maximal neun Mitseglern und unserem Skipper belegen. Der Salon bleibt also frei. Unsere Yachten sind für ein sicheres Segeln und eine komfortables Leben an Bord mit allem Notwendigen eingerichtet und werden von einem anerkannten Vercharterer gewartet. Änderungen und andere Zusatzyachten vorbehalten.

Skipper & Crew
Skipper. Zu Beginn jedes Törns steht eine Yacht- und Sicherheitseinweisung, damit sich alle an Bord wie "zu Hause" fühlen. Sowohl segelinteressierte Neulinge als auch erfahrene Segler sind willkommen. Der Skipper zeigt Euch gerne Manöver, Navigation und vieles mehr, so dass Ihr Euch aktiv seglerisch betätigen könnt. Segelinteressierte erlernen in diesem recht anspruchsvollen Revier sportliches Segeln, erfahrene Segler erweitern die Segelkenntnisse. 

Bordkasse. Aus einer gemeinsamen Bordkasse werden die gemeinsame Verpflegung und die Nebenkosten gezahlt (Diesel, Hafengebühren, Gas, Reinigung, Bettwäsche, Handtuch etc.). Nach altem Seemannsbrauch wird der Skipper an Bord mitverpflegt. Aus unsere Erfahrung sollte mit ca. 130 – 250 € pro Person und Woche gerechnet werden.

Crew. Wir gestalten den Törn als eine gesellige, unkomplizierte und sportliche Erlebnisreise. Die täglichen Erledigungen (Aufräumen, Einkaufen, Frühstück und gemeinsames Kochen) sind schnell und mit viel Spaß erledigt. Einige Skipper kontaktieren die Crew vor Reiseantritt, um den Törn in einigen Details gemeinsam zu planen. Ihr habt im Verlauf der Buchung die Möglichkeit, eine Handynummer anzugeben, um an dieser Planung/Vorbereitung teilzunehmen.

Wind & Wetter
Die Kanaren genießen aufgrund ihres milden Klimas einen hervorragenden Ruf als Ganzjahresziel. Das Wetter ist ausgeglichen mit angenehmen Temperaturen. Die Durchschnittstemperatur beträgt im Sommer 24° C und im Winter ca. 20° C. Die Lage am Rand des Passatgürtels ist zum Segeln ideal. Der Wind weht meist als Passat aus nordöstlichen Richtungen und ist ein ständiger, recht gleichmäßiger Motor für unsere Segelyacht.

Teilnehmerzahl
mind. 3 Personen, max. 9 Personen

Häufig gestellte Fragen

  • Vor der Reise

    Der Segeltörn als Sportveranstaltung

    Der Segeltörn-Teilnehmer ist nicht lediglich ein Passagier, sondern Teil der segelnden Crew und nimmt an einer gemeinsamen Segelsport-Veranstaltung teil. Ein Segeltörn ist keine Rundreise mit vorab festgelegten und fest gebuchten Tageszielen. Maßgeblich ist lediglich das ausgeschriebene Segelrevier, in dem sich die Segelyacht aufhalten soll. Die im Katalog beschriebenen Routen haben daher nur beispielhaften Charakter. Die konkret zu segelnde Route wird im Einzelnen von der Crew gemeinsam festgelegt.

    Sportliche Anforderungen an Euch als Teilnehmer

    Bei einem Segeltörn sind die Unterkunfts- und die Sportleistung, d.h. die Koje an Bord und der Yachtsport selbst, untrennbar verbunden. Mit der Teilnahme an der Segelreise wird gleichzeitig die aktive Teilnahme des Reisenden am Segelsport erwartet. Der Mitsegler ist vom ersten Betreten der Yacht an bis zum letzten Verlassen der Yacht, Teil der gesamten Crew - dazu gehören Skipper und alle Mitsegler. Die segelnde Crew trägt gemeinsam die Verantwortung für den Ablauf des Törns. Unter Einsatz seiner körperlichen Fähigkeiten und mit seiner Bereitschaft, der Crew anzugehören und diese zu unterstützen, trägt er zum Gelingen des Törns bei. Jeder hilft an Bord beim An- und Ablegen, Segel setzen etc. Auf die persönlichen, typischen Sportrisiken des Segelsports werden die Teilnehmer ausdrücklich hingewiesen.

    Euer Verhalten innerhalb der Crew

    Es ist erforderlich, dass alle Teilnehmer bei allen sportlichen Anforderungen an Bord aktiv und kameradschaftlich mithelfen. Gemeinschaftsgeist, Hilfsbereitschaft, Flexibilität, Kompromissbereitschaft, Geduld sowie Rücksichtnahme innerhalb der Crew werden vorausgesetzt. Bei Törnbeginn ist der Abschluss einer Crewvereinbarung vor Ort, die die Rechte und Verantwortlichkeiten der Teilnehmer untereinander regelt, üblich.

    Anforderungen an Eure körperliche Konstitution

    Uns ist wichtig, dass Ihr gesund und wohlbehalten von der Reise zurückkommt und Euch kein Schaden entsteht. Deshalb setzen wir gute Schwimmfähigkeit und Fitness bei allen Wassersportveranstaltungen voraus. Ein Segeltörn kann als sportliche Veranstaltung auch durch die äußeren Bedingungen zuweilen strapaziös sein. Ihr seid daher aufgefordert, sicherzustellen, dass Ihr den gesundheitlichen Anforderungen einer solchen Tour gewachsen seid. Überprüft daher Eure körperliche Konstitution selbst. Fragt ggf. Euren Arzt, ob Ihr den speziellen Reise-Erfordernissen an Bord einer Segelyacht beim Mitsegeln gewachsen seid und Eure individuelle, körperliche Konstitution die Teilnahme an allen vorgesehenen sportlichen Aktivitäten zulässt. Auf der Reise gibt es keine unmittelbare medizinische Versorgung (vorgeschriebenes Erste-Hilfe-Set vorhanden).

    Umgang mit persönlichen Wertgegenständen

    Es ist beim Segelsport nicht vollständig auszuschließen, dass Kleidung/Leib/Gegenstände gelegentlich feucht werden. Daher raten wir dazu, Wertgegenstände entsprechend wasserdicht zu verpacken und so während der Reise sicher aufzubewahren. Hierfür hat der Teilnehmer selbst Sorge zu tragen. Auch die Fugen des Teakdecks mancher Segelyachten können im Sommer gelegentlich abfärben, weswegen unempfindliche Kleidung getragen werden sollte.

    Überliegezeiten, Ersatzyacht & nachträgliche Leistungsänderungen

    Überliegezeiten sind Ausfallzeiten der Segelyacht zu Beginn oder während des Törns aufgrund von unvorhergesehenen Wartungs- oder Reparaturerfordernissen oder sicherheitsbedingten Verzögerungen der Vorcrew. Vor dem ersten Betreten der Yacht und während des Törns sind solche Überliegezeiten von bis zu einem Tag pro 7 Tage Reisedauer hinzunehmen, wenn sie für den Reisenden im Umfang der Ziffer 4 unserer Allgemeinen Reisebedingungen (ARB) zumutbar bleiben und nicht erheblich sind (nach Ziffer 4 der ARB sind nach Vertragsschluss notwendig werdende Änderungen wesentlicher Leistungen, die nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt werden, zulässig, wenn sie nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt Ihrer Reise nicht beeinträchtigen). Ebenso behalten wir uns in diesem zumutbaren und normalen Rahmen der Ziffer 4 der ARB den kurzfristigen Austausch einer ausgeschriebenen Yacht bei ähnlichem Standard, d.h. dem Verhältnis von Kojen / Teilnehmer, vor. Dies kann der Fall sein, wenn die geplante Yacht nicht einsatzbereit ist. Gleiches gilt, wenn statt eines Katamarans nur eine Einrumpfyacht zur Verfügung steht. Soweit die Leistung auf einem Katamaran einen höheren Preis hat als auf einem Einrumpfboot, erfolgt selbstverständlich ein entsprechender finanzieller Ausgleich an den Kunden.

    Sicherheit und notwendige Mitwirkung

    Bei allen Sportaktivitäten sind die vorgeschriebenen Sicherheitsmaßnahmen einzuhalten. Sportteilnehmer, die sich nicht an die Sport- und Sicherheitsregeln halten und sich oder andere trotz einer entsprechenden Abmahnung durch den Sportbetreuer bzw. uns übermäßig gefährden und die Reise stören, werden von der Sportveranstaltung fristlos ausgeschlossen. Diese Mitwirkungspflicht gilt insbesondere auch für Sportaktivitäten, die auf die Mitwirkung Einzelner in der Gruppe oder partnerschaftlich angewiesen sind. Wird ein Sportteilnehmer derart von der Sportveranstaltung ausgeschlossen, behält der Veranstalter der Sportleistung den Anspruch auf das Entgelt, muss sich jedoch den Wert der ersparten Aufwendungen und ggf. Erstattungen oder ähnliche Vorteile anrechnen lassen. Eventuelle Mehrkosten für die Rückbeförderung trägt der ausgeschlossene Teilnehmer selbst.

    Versicherungen

    Die Yachten sind vollkasko- und haftpflichtversichert, verbunden mit einem Selbstbehalt. In Höhe des Selbstbehaltes ist von der Crew gemeinsam vor Ort eine Kaution zu stellen, die in der Regel stattdessen durch eine Kautionsversicherung abgegolten wird.

    Wir empfehlen den Teilnehmern, auch persönlich für sich selbst die für die Sportaktivitäten geeigneten privaten Haftpflicht- und/oder Unfallversicherungen abzuschließen, ebenso den Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung und einer Versicherung zur Deckung der Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit sowie einer auch im Ausland gültigen Krankenversicherung. Weitere Informationen zu Reiseversicherungen.

  • An-/Abreise

    Wann muss man bei Segelreisen an Bord sein?

    Wir gehen am Anreisetag nachmittags im Einschiffungshafen an Bord der Yacht. Bevor Ihr an Bord geht, wird die Yacht vom Skipper übernommen und durchgecheckt. Hierfür bitten wir um Geduld, damit der Skipper diese wichtige Tätigkeit gründlich und in Ruhe erledigen kann. Dabei bietet sich derweil die Möglichkeit für die übrigen Mitsegler z.B. die ersten Einkäufe zu erledigen.

    Das eigene Gepäck kann in dieser Zeit auch bereits vor der Yacht oder - in Absprache mit dem Skipper - ggf. im Salon der Yacht abgestellt werden. Möglicherweise müssen auch noch letzte Wartungsarbeiten an diesem Tag erledigt werden. Die erste Nacht verbringt Ihr im Einschiffungshafen an Bord der Yacht. Am Törn-Ende kommt das Team samt Yacht i.d.R. am Tag vor dem Abreisetag im Ausschiffungshafen an. Dort wird Klar-Schiff gemacht (u.U. werden Instandsetzungsarbeiten vorgenommen), sodass die Yacht für die nächste Crew bereit ist. Am Abreisetag verlasst Ihr vormittags das Boot, damit die Endreinigung und möglicherweise ein Yachtcheck bzw. Wartungsarbeiten vorgenommen werden können und Ihr rechtzeitig Eure Rückreisemöglichkeit erreicht.

  • Unterkunft

    Wofür gibt es eine Bordkasse und mit welcher Bordkassen-Einzahlung muss ich rechnen?

    Die Bordkasse ist eine Gemeinschaftskasse, in die alle Mitsegler außer dem Skipper einzahlen. Aus ihr werden alle Kosten beglichen, die für das Zusammenleben und Zusammensegeln während des Törns anfallen. Auch die Verpflegung des Skippers geschieht traditionell über die Bordkasse. Die Kosten für die Kasse hängen also weitgehend von den Ansprüchen und Ausgaben der Gruppe an Bord ab. Der Veranstalter hat keinen Einfluss auf die Höhe der Bordkasse. Für eine Woche müssen ca. 130 - 250 €/p.P. für die Bordkasse gerechnet werden (ohne Restaurantbesuche).

    Einer der Hauptposten der Bordkasse ist die gemeinsame Verpflegung an Bord, die i.d.R. im Supermarkt gekauft wird. Bei gemeinsamen Essen im Restaurant hingegen kann jeder so teuer oder günstig essen, wie er möchte. Deshalb rechnen wir diese individuellen Restaurantkosten nicht zur Bordkasse. Dass - gerade in südlichen Ländern - die Segel-Teilnehmer sich häufig doch dazu entschließen, gemeinsam zu zahlen, da man ja auch EINE Tischrechnung bekommt, ist eine freiwillige Absprache der Crew und eine sinnvolle Konzession an die örtlichen Gebräuche.

    Weiterhin gehören zum gemeinsamen Törnbedarf anfallende Hafen- oder Bojenentgelte, der verbrauchte Diesel, Gas, sonstige Gebühren wie Befahrensgebühren, Transitlogs (z.B. Befahrensgebühr in Kroatien und in der Türkei, Naturpark-Gebühr im Maddalena-Archipel/Sardinien), oftmals Bettwäsche/Handtuch, die Endreinigung und mögliche Entgelte für gemeinsam verursachte Schäden, die durch die zu empfehlende Kautionsversicherung überwiegend abgegolten werden. In der Karibik können Einklarierungsgebühren anfallen.
    In vielen Zielgebieten ist es möglich, im Starthafen ein Servicepaket zu bezahlen, das die Bettwäsche, eine volle Gasflasche, die Endreinigung, die erste und letzte Nacht Hafengebühr im Heimathafen der Yacht und die Kautionsversicherung umfasst.

    Für die genaue Höhe der Bordkasse sind letztlich folgende Kosten maßgeblich: die Zahl der Restaurant-Mahlzeiten (häufiges Essen im Restaurant aus eigener Kasse "schont" die Bordkasse, da weniger gemeinsame Bordverpflegung eingekauft wird), die Häufigkeit der Hafenaufenthalte (Hafengebühren), die Zahl der Flautentage (Dieselverbrauch durch Motoren statt Segeln) und natürlich vor allem auch das gesamte Preisniveau in dem jeweiligen Gebiet. So sind Thailand und die Türkei in den Lebenshaltungskosten recht günstig, Südfrankreich, Korsika, Sardinien und besonders die Karibik dagegen haben es "in sich". Soweit der unverbindliche Erfahrungswert. Wir kennen viele Crews, die mit deutlich geringerer Bordkasse ausgekommen sind als angegeben, genauso wie es auch Crews gibt, die sich an Bord täglich die tollsten 7-gängigen Menüs gekocht haben oder in den teuersten Marinas übernachtet haben. 

    Wie erfolgt die Kabinen- und Kojenbelegung auf einer Yacht?

    Auf unseren Yachten gibt es i.d.R. Zweierkabinen. Eine Yacht mit drei Zweierkabinen hat eine Bug- und zwei Heckkabinen, i.d.R. alle mit Doppelkojen, also 2 Kojen nebeneinander. Vierkabiner haben i.d.R. zwei Bugkabinen - entweder eine oder beide mit Stockkojen - und zwei Heckkabinen i.d.R mit Doppelkojen. Fünfkabiner haben meistens drei Bugkabinen (davon zwei mit Stockkojen) und zwei Heckkabinen mit Doppelkojen.

    Die Mitseglerinnen und Mitsegler werden immer zu zweit in einer Zweierkabine untergebracht. Der Skipper/die Skipperin schläft im Salon, wenn kein Kabinenplatz mehr frei ist. Einzeln buchende teilen sich eine Zweierkabine mit einer gleichgeschlechtlichen Person (gilt nicht für Familientörns).
    Auf vielen Törns ist mit einem Aufpreis auch die Buchung einer Einzelkabine möglich, sodass eine Person alleine in einer Zweierkabine liegt.
    Die Kojen-Einteilung geschieht vor Ort. Dabei wird der Skipper die Zufriedenheit der gesamten Crew im Auge behalten, z.B. Pärchen möglichst in eine Kabine mit Doppelkoje, 2 Freunde/innen in eine Kabine gemeinsam, usw.
    Stellt Euch bitte darauf ein, dass es auf einer sportlichen Fahrtenyacht unter Deck recht eng ist. Besonders die Kabinen bieten außer den Kojen nicht viel Platz. Sie werden auf einem Törn auch nur zum Schlafen genutzt.

    Gibt es Steckdosen an Bord der Segelschiffe und Boote?

    Ja, es gibt auf allen Segelschiffen Steckdosen. Auf Segelyachten gibt es eine oder zwei Steckdosen, die allerdings nur bei Landstrom im Hafen genutzt werden können. Während des Segelns und ankernd in einer Bucht stehen keine 220V zur Verfügung. Allerdings können mit einem mitgebrachten 12V-Adapter Kleingeräte wie Handy oder Fotoapparat an einer 12V-Steckdose geladen werden.

    Darf man an Bord der Segelschiffe rauchen?

    Bitte habt dafür Verständnis, dass unter Deck nicht geraucht werden darf. An Deck kann in Lee in der "Raucherecke" mit viel Rücksicht geraucht werden. 

  • Ausrüstung

    Was sollte ich alles in meinen Seesack packen?

    Auf einer Segelyacht ist wenig Platz. Es gibt keine Schränke, nur Fächer in verschiedenen Größen. Verpackt Euer Gepäck deshalb in eine weiche Tasche oder einen Seesack. Koffer sind ungeeignet und können nicht untergebracht werden. An Bord und bei Landgängen ist funktionelle Kleidung sinnvoll. Nach unserer Erfahrung reicht ein Minimum an Kleidung an Bord eines Segelschiffes aus. Hier einige Inspiration:

    • Bargeld für die Bordkasse
    • Sonnenbrille, Sonnencreme, windfeste Sonnen-Kopfbedeckung
    • Bordschuhe (Schuhe, die nur an Bord getragen werden = rutschfeste Sportschuhe mit heller Sohle)
    • Fahrradhandschuhe (wenn vorhanden)
    • Feste Schuhe für Landausflüge
    • Kleidung Mittelmeer: Sommersachen, ggf. leichte Jacke / Pullover für abends. Wärmere Sachen und ggf. Regensachen für Vor- und Nachsaison
    • Kleidung Nördliche Törns & Kanaren: Warmer Pullover/ Fleece, ggf. Woll-/ Fleece-Socken, ggf. Mütze (beim Abend-/ Nachtsegeln kann es in der Vor-/ Nachsaison kühl sein) Tipp: mehrere dünne Pullover wärmen besser, als ein dicker Pullover!
    • Segelkleidung (regen- und winddichter Anzug, spritzwasserdichte Fahrrad-Regenkleidung reicht in der Regel aus)
    • Unempfindliche Kleidung (die Fugen der Teakdecks können bei Hitze / mit Sonnencreme auf die Hose abfärben)
    • 1 Badehandtuch, Badesachen, Taucherbrille/Schnorchel/Flossen (wer mag)
    • 1 Geschirrtuch pro Person
    • Kamera
    • Musik (für sich selbst und den CD-Player an Bord)
    • evtl. Buch / E-Book (für ruhige Stunden und Flautentage), evtl. Segelliteratur, kleinen Reiseführer
    • evtl. kleine Spiele (Karten, Würfel, etc.)
    • Reiseapotheke: ungeübte/ empfindliche Segler sollten für alle Fälle ein Mittel gegen Seekrankheit mitnehmen (in Apotheke fragen, z. B.: Kaugummi, Reisetabletten, Reisezäpfchen), Magen-/ Darmtabletten, evtl. Ohropax gegen Schnarcher, Lippensalbe, Heftpflaster, Taschentücher, Schmerz-/ Fiebermittel, sonstige Medikamente, die regelmäßig eingenommen werden müssen

    Brauche ich einen Schlafsack und/oder eine Iso-Matte, wenn ich an Deck des Schiffes schlafen möchte?

    Wir empfehlen jedem Mitreisenden, einen eigenen Schlafsack und ein Handtuch mitzunehmen. So seid Ihr in jedem Fall unabhängig, z.B. wenn Ihr an Deck schlafen möchtet.

    Auf den Yachten gibt es ortsübliche Decken und Kissen. Bei den meisten Törns gibt es zu Beginn auch frische, ortsübliche Bettwäsche und ein Handtuch. Beachtet dazu die Angaben in Euren Reiseunterlagen. Diese erhaltet Ihr ca. 10 bis 14 Tage vor Reisebeginn.

Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität leider nicht geeignet.
Sollte die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden, kann der Reiseveranstalter die Reise nach Maßgabe des Gesetzes (siehe auch AGB, Punkt 6) bis 20 Tage (Reisedauer länger als 6 Tage)/ 7 Tage (Reisedauer von 2-6 Tagen)/ 48 Stunden (Reisedauer weniger als 2 Tage) vor Reisebeginn absagen.

Noch weitere Fragen? Dann sende uns bitte eine E-Mail.