04.06.2018

Engagierte Frösche schützen bedrohte Brüllaffen

Frosch Sportreisen betreibt Sportclubs CO2-neutral

Die Geisterstadt von Roscigno Vecchia
In der peruanischen Region Madre de Dios im Vilcabamba-Amboró Korridor leben mehrere indigene, teils unkontaktierte Völke sowie bedrohte Arten wie der Mahagoni-Baum, Jaguar, Puma, Brüllaffen, Aras oder die Boa. © Climate Partner

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Münster, 04. Juni 2018. Zum morgigen Tag der Umwelt stellt Frosch Sportreisen ein neues Klimaschutzprojekt vor. Seit diesem Jahr unterstützt der Münsteraner Reiseveranstalter das Waldschutz Projekt in der peruanischen Region Madre de Dios im Vilcabamba- Amboró Korridor, einem der größten Gebiete mit der weltweit höchsten biologischen Vielfalt. Neben bedrohten Arten wie dem Mahagoni-Baum, Jaguar, Puma, Brüllaffen, Aras oder der Boa leben hier auch mehrere indigene, teils unkontaktierte Völker.

Das Projekt stellt 4.000 Hektar Wald unter strengen Naturschutz, die restliche Fläche wird nachhaltig bewirtschaftet. So soll eine der wichtigsten Kohlenstoffsenken der Erde sowie der enorme Artenreichtum der Region erhalten werden. Dazu kommen umfassende soziale Aktivitäten für die Menschen in der Region, beispielsweise in Form von Umweltbildung an Universitäten und Schulen sowie Workshops in den Gemeinden.

Durch die Unterstützung zertifizierter Klimaschutzprojekte gleichen die Sportreise-Experten bereits seit 2015 Treibhausgas-Emissionen selbst betriebener Hotels aus. Neben zahlreichen Maßnahmen zur Verbrauchs- Reduktion vor Ort werden so mittlerweile die österreichischen Frosch Sportclubs Arlberger Hof, Wilder Kaiser und Thuiner und der schweizerische Sportclub Onu in Champéry klimaneutral betrieben. Auch die Firmenzentral in Münster betreiben die Frösche klimaneutral. „Wer verreist – oder Reisen anbietet – bekommt nicht nur viele neue Eindrücke, sondern hinterlässt auch einen ökologischen Fußabdruck. Ob direkt oder indirekt, viele Aspekte einer Reise haben Auswirkungen auf unsere Umwelt, die sich nicht immer vollständig vermeiden lassen. Ob durch Energieverbrauch, Textilreinigung oder Gastronomie – auch im Betrieb unserer Sportclubs entstehen Treibhausgas-Emissionen und hinterlassen einen Fußabdruck in unserem Öko-System. Unser Ziel ist, diesen Abdruck durch klimafreundliche Maßnahmen möglichst klein zu halten. Die verbliebenen Emissionen, die teilweise vor Ort gar nicht vermeidbar sind, gleichen wir über das Waldschutzprojekt aus", erklärt Frosch-Nachhaltigkeitsbeauftragter Sebastian Rosendahl.

In der Auswahl des Schutzprojekts sieht Rosendahl ein deutliches Zeichen des Verantwortungsbewusstseins: „Die Kombination aus Entwicklungshilfe, Umwelt- und Naturschutz in einem Land, in das wir auch selbst Reisen anbieten macht das Waldschutzprojekt in Peru für uns besonders unterstützenswert. Alle seit diesem Jahr anfallenden Emissionen werden wir über das neue Projekt ausgleichen."

Neben dem klimaneutralen Sportclub-Betrieb engagiert sich Frosch Sportreisen in weiteren Projekten für mehr Nachhaltigkeit. So werden Entwicklungshilfe-Projekte in Sri Lanka und auf Sansibar gefördert und Kunden beim Ausgleich der CO2-Belastung durch Flugreisen unterstützt. „Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst, wählen unsere Partner in den Reiseländern sorgfältig aus, nutzen Ressourcen sorgsam und gezielt, und versuchen unseren Reiseteilnehmern die Kultur unserer Gastgeber nahe zu bringen um für die Lebenssituation der Menschen im Reiseland zu sensibilisieren", erklärt Rosendahl den Ansatz der Frösche.

Weitere Informationen zum Nachhaltigkeits-Engagement bei Frosch Sportreisen finden Sie unter https://www.frosch-sportreisen.de/info/nachhaltigkeit