Tibet & China
Tibet & China

Vom modernen China ins ursprüngliche Tibet

  • 15-tägige Aktivreise
  • Auf den Spuren des Dalai Lama: der Potala Palast
  • Der höchste Berg der Welt - Mount Everest Base Camp
Highlights
  • Buddhismus im Jokhang Tempel
  • Giant Panda Forschungs Institut in Chengdu
  • Wandern im tibetischen Hochland
Anreisen vom
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Diese Reise ist aktuell ausgebucht Diese Reise ist in der nächsten Saison wieder buchbar

Das Reich der Mitte & das Dach der Welt

Vom modernen China ins ursprüngliche Tibet
Vom modernen China ins ursprüngliche Tibet

Tibet fasziniert mit seinen Landschaften, seinen Menschen und seiner allgegenwärtigen Spiritualität. Die Achttausender ragen hoch in den Himmel, die bunten Gebetsfahnen flattern im Wind und die Jahrhunderte alten Kloster umrahmen den grenzenlosen Horizont. Mit einer durchschnittlichen Höhe von 4.300 Metern über dem Meeresspiegel ist Tibet die höchstgelegene Region der Erde.

Chengdu & die Pandabären. Wir starten unsere Reise in Chengdu, der Hauptstadt der chinesischen Provinz Sichuan. Hier besuchen wir eine Forschungs- und Zuchtstation für große Pandas und andere seltene Tiere. Bei einer Wanderung geht es auf den daoistischen Berg Qingcheng Shan und zum Palast Shangqing. Beim Sichuan Hot Pot, dem chinesischen Feuertopf, lassen wir uns ein traditionelles Gericht schmecken.

Die heilige Stadt Lhasa. Tibet erschließen wir uns von Lhasa aus, nicht nur sprichwörtlich eine heilige Stadt. Auf der atemberaubenden Höhe von 3.650 Metern wird die große religiöse Bedeutung der Stadt spürbar. Wir besichtigen den berühmten Potala Palast, früher Residenz und Regierungssitz des Dalai Lama und umrunden mit tibetischen Pilgern auf der Barkhor Straße den wichtigsten lamaistischen Tempel in Tibet, den Jokhang Tempel. Wanderungen im idyllischen Umland führen uns zu den historischen Berg- und Felsenklostern Sera, Ganden und Drak Yerpa – eine Reise in die Vergangenheit.

Das Mount Everest Base Camp. Über die zweitgrößte tibetische Stadt Shigatse geht es vorbei am Karuola Gletscher, dem Yamdrok See und dem riesigen Kloster Tashilunpo, bis zur kleinen Siedlung Dingri, dem Eingang des Mt. Everest Nationalparks. Hier besichtigen wir das Kloster Rongbuk, angeblich das höchstgelegene Kloster der Welt und fahren wir für eine kleine Wanderung zum Base Camp des Mount Everest. Die beeindruckende Aussicht auf den höchsten Berg der Welt, der majestätisch über der Welt thront, wird unvergesslich in Erinnerung bleiben.

Atemberaubend, einzigartig & spirituell

Wer schon mal den FIlm "7 Jahre in Tibet" gesehen hat, kann erahnen wie atemberaubend ein Besuch in Tibet ist. Landschaftlich ist die tibetische Hochebene geprägt von schneebedeckten Gipfeln und grünen Wiesen in den Tälern. An die große Höhe muss der Körper sich zunächst gewöhnen. Ein Tibetbesuch erfordert neben Sinn für Abenteuer die Bereitschaft zur Anpassung und das Verständnis für die Andersartigkeit dieser Region. Wir sind uns aber sicher: Tibet werdet Ihr nicht vergessen!

Wohnen
Während unserer Rundreise sind wir in Chengdu, Lhasa und Shigatse in verschiedenen Hotels der gehobenen Mittelklasse (4 Sterne oder höher) untergebracht. In den kleineren Orten wählen wir die jeweils besten verfügbaren Hotels aus (2-3*), am Mt. Everest Base Camp steht lediglich ein sehr einfaches Gästehaus zur Verfügung.

Anreise
Linienflug mit Air China ab/bis Frankfurt nach/ab Chengdu in der Economy-Class. Buchbar bis max. 65 Tage vor dem jeweiligen Abflugdatum zu o.g. Festpreisen - keine Flugzuschläge!

Anforderungen
Gesunde körperliche Verfassung, normale/gute Kondition. Mittelschwere Wandertouren (Gehzeit von 2-6 Std.) bis ca. 500 Hm. Die Höhe während der Reisetage in Tibet stellt hohe Anforderungen an die körperliche Kondition, daher empfehlen wir eine ärztliche Beratung vor Reiseanmeldung. Wir übernachten in Lhasa auf ca. 3.700 m Höhe. Bei Ankunft in Tibet haben wir bewusst Zeit für eine Akklimatisierung eingeplant. Die Aktivitäten spielen sich auf bis zu 4.000 m Höhe ab. Hier kann man aber auch auf Wunsch bei Problemen mit der Höhe in der Hauptstadt Lhasa bleiben. Lhasa verfügt im Notfall über ein Krankenhaus und Apotheken, an denen ggfs. Sauerstoff gekauft werden kann, um Höhensymptome zu lindern.

Bei einer Reise nach Tibet werden im Reiseverlauf Höhen von bis zu 5.170 Metern erreicht. Jeder Tibetbesucher sollte daher unbedingt vor der Reise seinen Hausarzt aufsuchen und sich gründlich untersuchen lassen. Bitte Deinen Arzt auch um Hilfe bei der Zusammenstellung einer Reiseapotheke. Die höchsten Übernachtungen werden an Tag 10+11 in der Stadt Dingri auf 4.500 Meter ü. N. N. sein. Personen mit einer Herz- oder Kreislauferkrankung raten wir von einer Reise nach Tibet dringend ab.

Hinweis
Für die Einreise in China ist ein Visum erforderlich. Dies kann einfach über eine Visa-Agentur in Berlin bezogen werden. Weitere Infos hierzu findet Ihr unter den FAQs und bei der Buchung. 
Trotz gründlicher Vorbereitungen dieser Reise möchten wir auf die Gründe möglicher Schwierigkeiten aufmerksam machen. Die Infrastruktur und der touristische Standard in Tibet außerhalb der Hauptstadt Lhasa haben sich in den letzten Jahren zwar verbessert, es kann aber immer noch zu großen Schwankungen kommen. Dies gilt insbesondere für die Reisetage 10. und 11. Das Gästehaus in Dingri ist sehr einfach und hier könnte es sogar zu Stromausfällen kommen und fließendes Wasser kann nicht garantiert werden. Bitte warme Kleidung einpacken. Witterungsbedingt kann es zu einem geänderten Programmablauf auf dieser Reise kommen.

Teilnehmerzahl
mind. 10 Personen, max. 19 Personen

Programm & Reiseverlauf

Nachfolgend stellen wir Euch beispielhaft einen möglichen, typischen Reiseverlauf vor. In Abhängigkeit von den Gruppeninteressen, der jeweiligen Saisonzeit und dem lokalen Wetter behalten wir uns Programmänderungen ausdrücklich vor.

Erläuterung Verpflegung: F = Frühstück; M = Mittagessen; A = Abendessen

  • 1. Tag Flug von Frankfurt nach Chengdu

    Voraussichtlich gegen 14 Uhr startet unser Flieger gen Osten.

  • 2. Tag Bummel in der Jinli Strasse & Besuch des daoistischen Qingyang Gong Tempels

    Nach der Ankunft am frühen Morgen fahren wir zur Jinli Straße, die viele Jahrhunderte lang eine wichtige Geschäftsstraße in Chengdu war. Heute befinden sich in der belebten Gasse viele Gebäude im Stil der Qing Dynastie, in denen kleine Geschäfte, Restaurants und Teehäuser untergebracht sind. Anschließend fahren wir zum daoistischen Tempel Qingyang Gong (Palast der grünen Ziegen), einem der wenigen daoistischen Tempel in China, die gut zu erreichen sind, denn daoistische Tempel finden sich meist außerhalb von Städten in landschaftlich reizvollen Gebieten. 

    Der Qingyang Gong ist die wichtigste Tempelanlage des chinesischen Daoismus in Chengdu. Am Nachmittag haben wir im Hotel etwas Zeit, uns von dem langen Flug zu erholen, bevor das Abendessen auf uns wartet. Heute wird uns schon eine chinesische Spezialität serviert, der Feuertopf, eine Art Fondue. Es gibt dabei eine scharfe Brühe und einen anderen Teil des Topfs mit einer milden Brühe zum Garen der Speisen. Beides schmeckt hervorragend.

    Verpflegung inkl.: A

  • 3. Tag Besuch des Giant Panda Breeding Research Instituts, des Jinsha Museums & des Barviertels Kuanzhai Xiangzi

    Wir besuchen am Morgen das Giant Panda Breeding Research Institute, eine Forschungs- und Zuchtstation für große Pandas und andere seltene Tiere. Die Pandas werden in großzügigen Gehegen gehalten und die Aufzucht verbessert sich immer mehr. Da die Tiere ausgewildert werden, trägt das Institut dazu bei, dass die Zahl der wild lebenden Pandas in China langsam wieder ansteigt. 

    Anschließend sehen wir das bedeutende Jinsha Museum, mit Ausgrabungen aus der Region Chengdu, die schon früh besiedelt war. Die Exponate zeigen die hohe Entwicklungsstufe von Kunst und Metallverarbeitung vor mehreren Tausend Jahren. Am Abend unternehmen wir einen Bummel im Vergnügungsviertel Kuanzhai Xiangzi. Das Gebiet besteht eigentlich nur aus 3 Gassen, die aber täglich von den vielen Besuchern wimmeln. Gegen 21 Uhr fährt der Bus zurück zum Hotel. Wer länger in den Bars verweilen möchte, kann mit dem Taxi zurückfahren. 

    Verpflegung inkl.:F, A 

  • 4. Tag Besuch des Bewässerungssystems Dujiangyan & Wanderung auf dem heiligen Berg Qingcheng Shan (7 km/3 Std.)

    Nach dem Frühstück machen wir uns gemeinsam auf den Weg zur Besichtigung des Bewässerungssystems Dujiangyan, ein schon 2.300 Jahre altes Stauwehrsystem, das den Fluss Min kontrolliert und zum UNESCO Weltkulturerbe gehört. Danach starten wir unsere Wanderung am Jianfu Palast auf den daoistischen Berg Qingcheng Shan, auf dem wir einen daoistischen Mönch aus einem Kloster treffen. Auf der Wanderung passieren wir die Höhlen Tianshu und Chaoyang sowie den Shangqing Palast und erreichen schließlich an unserer höchsten Stelle den Laojun Pavilion auf 1.260 m. Abends, zurück in Chengdu, geht es nach dem Abendessen zum Hotel. 

    Wanderstrecke: 7 km, Gehzeit 3 Stunden.

    Verpflegung inkl.: F, A 

  • 5. Tag Flug nach Lhasa & Akklimatisierung

    Im Lauf des Vormittags Transfer zum Flughafen und Flug nach Lhasa. Transfer zum Hotel in Lhasa und Zeit zum Akklimatisieren, da die große Höhe Unternehmungen am Ankunftstag anstrengend macht. Wer will kann die Zeit für eigene Erkundungen der Stadt nutzen.

    Verpflegung inkl.: F, A

  • 6. Tag Der Jokhang Tempel & der Potala Palast

    Heute besuchen wir den Jokhang Tempel, den höchsten lamaistischen Tempel Tibets, der für viele Tibeter als Zentralheiligtum gilt, zu dem sie mindestens einmal im Leben gepilgert sein sollten. Nach der Tempelbesichtigung flanieren wir über die Barkhor Straße, die den Jokhang Tempel umgibt und auf der wir zahlreiche Pilger bei ihren religiösen Umrundungen treffen. Entlang der Barkhor Straße gibt es viele kleine Shops, die tibetische Handwerkskunst anbieten. Nachmittags bestaunen wir den berühmten Potala Palast, der sich 130 Meter über Lhasa erhebt und früher die offizielle Residenz und Regierungssitz des Dalai Lamas war.

    Verpflegung inkl.: F, A 

  • 7. Tag Besuch des Klosters Drak Yerpa & Wanderung (10 km/300 Hm/3-3,5 Std.)

    Heute steht eine halbtägige Wanderung auf dem Programm. Rund 40 km vor den Toren Lhasas liegt das bis auf das 7. Jh zurückgehende Felsenkloster Drak Yerpa, das noch als touristischer Geheimtipp in der spektakulären Hochgebirgslandschaft gilt. Nach dem Klosterbesuch wandern wir ca. 10 km (3-3,5 Std./300 Hm) entlang steiler Felswände und genießen das faszinierende Panorama auf die umliegenden 4.000er-Gipfel. Der heutige Nachmittag und Abend bietet sich für einen Bummel durch Lhasa in Eigenregie an.

    Wanderstrecke: 10 km, 300 Hm, Gehzeit 3-3,5 Stunden.

    Verpflegung inkl.:F, A 

  • 8. Tag Die Klöster Sera & Ganden mit ritualistischer Kora (7 km/200 Hm/2 Std.)

    Am heutigen Tag besuchen wir das Kloster Sera, eines der großen Klöster der Gelupga Sekte des Lamaismus. Es befindet sich ein einem Vorort von Lhasa. Anschließend fahren wir zum Kloster Ganden außerhalb von Lhasa (ca. 1,5 Std. Fahrt). Hier unternehmen wir, zusammen mit anderen Pilgern, den Rundweg um das Kloster, bevor wir am Abend nach Lhasa zurückkehren.

    Wanderstrecke: 7 km, 200 Hm, Gehzeit 2 Stunden.

    Verpflegung inkl.: F, A 

  • 9. Tag Fahrt nach Shigatse via Gyantse, Karuola Gletscher & Yamdrok See

    Wir verlassen heute Lhasa und fahren nach Gyantse, einer Stadt, die an den historischen Handelsrouten von China nach Nepal und Indien liegt. Unterwegs passieren wir den heiligen Bergsee Yamdrok, dessen türkisfarbiges Wasser schon von den hoch gelegenen Pässen der Umgebung aus zu sehen ist. Nach einem Spaziergang am Seeufer fahren wir weiter, passieren den fast bis zur Strasse reichenden Karola Gletscher und erreichen am Nachmittag schließlich Gyantse. Die bekanntesten Sehenswürdigkeiten sind die aus der Ming Dynastie stammende Stupa Kumbum und das Kloster Palkhor Chode, das von verschiedenen Sekten des tibetischen Buddhismus besucht wird. Noch am Abend fahren wir weiter nach Shigatse, der zweitgrößten Stadt der autonomen Region Tibet.

    Verpflegung inkl.: F, A 

  • 10. Tag Kloster Tashilunpo - Sitz des Pantschen Lama

    Am Morgen besichtigen wir das riesige Kloster Tashilunpo, eines der größten in Tibet und eines, dessen Bausubstanz und Ausstattung die Zeit der Kulturrevolution fast unbeschadet überstanden hat. Das Kloster ist heute noch der Sitz des Pantschen Lama, des nach dem Dalai Lama zweithöchsten Würdenträgers im Lamaismus. Insbesondere die goldenen Grabpagoden früherer Mönche sind sehenswert. Nachmittags fahren wir in die kleine Ansiedlung Dingri, die am Eingang zum Nationalpark um den Mt. Everest liegt. Bereits auf der Fahrt sehen wir von einigen Punkten aus den Mount Everest und die Kette der weiteren mehr als 8.000 m hohen Gipfel in der Ferne. Übernachtung in einem einfachen Gästehaus. 

    Verpflegung inkl.: F, A 

  • 11. Tag Mount Everest Base Camp

    Von Dingri aus fahren wir heute durch den Nationalpark zuerst zum Kloster Rongbuk, angeblich das höchstgelegene Kloster der Welt. Nach einer Besichtigung der kleinen Anlage geht es weiter zum Base Camp des Mount Everest, wo wir auch, trotz der großen Höhe, eine kleine Wanderung unternehmen. Von vielen Punkten aus eröffnen sich beeindruckende Blicke auf den höchsten Berg der Welt, der majestätisch über uns thront. Am Nachmittag fahren wir nach Dingri zurück.

    Verpflegung inkl.: F, A 

  • 12. Tag Narthang Kloster & Bummel über den Markt von Shigatse

    Auf der Rückfahrt von Dingri nach Shigatse besuchen wir heute das Kloster Narthang, eines der ältesten Klöster der Region. Seine Besonderheit ist die umfangreiche Bibliothek mit buddhistischen Schriften und die angeschlossene Druckerei, die wir ebenfalls besuchen. In Shigatse haben wir noch Zeit für einen Marktbummel. Shigatse ist ein regionales Zentrum, viele Bewohner der umliegenden Dörfer kommen hierher, um sich mit Gegenständen des täglichen Bedarfs einzudecken und um ihre Produkte zu verkaufen.

    Verpflegung inkl.: F, A 

  • 13. Tag Freitag: zurück nach Lhasa & tibetisches Abschiedsessen

    Für den Rückweg nach Lhasa wählen wir heute nicht die Strecke über Gyantse, sondern den direkten Weg, so dass wir schon am frühen Nachmittag die tibetische Hauptstadt erreichen und unseren persönlichen Abschied von Tibet begehen können. Zum heutigen Abendessen erwarten uns tibetische Spezialitäten.

    Verpflegung inkl.: F, A 

  • 14. Tag Chengdu mit Stadtbummel

    Je nach Flugzeit erfolgt der Transfer zum Flughafen und der Flug nach Chengdu. Nach der Ankunft fahren wir in die Innenstadt, wo noch Zeit für einen Stadtbummel und letzte Besorgungen ist. Nach dem Abendessen fahren wir zurück zum Flughafen und checken für den Rückflug nach Frankfurt ein.

    Verpflegung inkl.: F, A 

  • 15. Tag Rückflug nach Frankfurt

    Voraussichtlich gegen 1:30 Uhr in der Früh geht unser Flug zurück nach Frankfurt. Ankunft in Frankfurt am frühen Morgen des gleichen Tages.

Änderungen des Reiseverlaufs vorbehalten

Galerie

Häufig gestellte Fragen

  • Vor der Reise

    Kann ich die Reise auch ohne den Flug buchen?

    Nein, dies ist nicht möglich.

  • Reiseziel

    Welche Sprache wird in China gesprochen?

    In China gibt es etwa 300 unterschiedliche Sprachen und Dialekte, die alle von einer jahrtausendalten, einheitlichen Schrift vereint werden. Die Wichtigste ist Mandarin, die sich wiederum in viele weitere Dialekte unterteilen lässt, unter anderem in „Hochchinesisch“, welches in Peking gesprochen wird. In Südchina (Hongkong) spricht man Yue. Der wichtigste Dialekt ist hier „kantonesisch“. Mit Englisch kommt man in China nicht unbedingt weiter. Das Land mit einem einheimischen Guide zu bereisen, hat deshalb viele Vorteile.

    Welche Währung und Zahlungsmittel benötige ich und wo kann ich Geld tauschen?

    Die Landeswährung in der Volksrepublik China ist der Renminbi Yuan (RMB: 1 Yuan = 10 Jiao = 100 Fen). In Yuan werden alle Preise in den Kaufhäusern angegeben und ihn gibt es in Scheinen mit 1,2,5,10,20,50 und 100 Yuan sowie Münzen mit 1 Yuan. Ausländische Währungen können in allen internationalen Banken, Hotels oder auch am Flughafen umgetauscht werden. Der Beleg sollte behalten werden, damit am Ende der Reise die ungebrauchten Yuan wieder problemlos zurückgetauscht werden können. Gängige Kreditkarten (American Express, Visacard, Mastercard) werden in den meisten Hotels, Lokalen und Geschäften akzeptiert. Mit einer Maestro-Karte bekommt Ihr nur eingeschränkt Geld an Automaten. Erkundigt Euch vor dem Reiseantritt bei Eurer Bank nach den Gebühren im Ausland.

    Welches Klima erwartet mich?

    China und Tibet sind Ganzjahresreiseziele. Tagsüber trifft man auf ein recht mildes Klima, ideal um sich aktiv unter freiem Himmel zu betätigen. Nachts wird es durchaus auch recht frisch, vorallem im tibetischen Hochland. Warme Anziehsachen gehören aber auf jeden Fall in den Koffer.

    Wie groß ist der Zeitunterschied?

    Die Zeitverschiebung zwischen Deutschland und China beträgt im Sommer +7 Stunden (MESZ). Eine Umstellung von Sommerzeit auf Winterzeit und umgekehrt erfolgt nicht.

    Kann man in China sicher reisen?

    Ja, das kann man. China gilt als eins der sichersten Reiseländer der Welt. Bitte achtet jedoch besonders bei touristischen Zentren auf Taschendiebe. Deshalb: Geld, Flugticket, Pass immer am Körper tragen. Eine Passkopie separat aufbewahren. Nie ein Gepäckstück unbewacht oder in Hotels Wertgegenstände offen herumliegen lassen. Weiterhin empfiehlt es sich eine Reisegepäckversicherung abzuschließen.

    Brauche ich einen Adapter für elektronische Geräte?

    In China sind verschiedene Steckersysteme gebräuchlich. Es ist durchaus möglich, dass Handy, Fön oder Rasierer nicht passen. Wir empfehlen daher, ein internationales Steckerset mit auf Eurer Reise einzupacken.

    Kann ich aus China ins Ausland telefonieren und umgekehrt?

    Normalerweise sind Telefonate ins Ausland kein Problem. Erkundigen Euch vor Eurem Reisebeginn jedoch über anfallende Gebühren des Netzanbieters. Vom Hotelzimmer kann ein Anruf nach Deutschland sehr teuer werden. Um einiges günstiger telefoniert man mit einer Telefonkarte von den öffentlichen Fernsprechern aus. Die Karten kann man an vielen Kioskenerwerben. Anrufe aus Deutschland erreichen auf Grund von Verständigungsproblemen nicht immer das Hotelzimmer. Eine Lösung könnte sein, sich vor Ort eine chinesische Sim-Karte zu besorgen und diese für das Ausland freischalten zu lassen. Die Vorwahl von Europa nach China: 0086/ +86. Von China nach Deutschland 0049, nach Österreich 0043, in die Schweiz 0041.

    Gibt man in China Trinkgeld?

    Kein Trinkgeld bekommen in China Taxifahrer und auch in Restaurants ist Trinkgeld eher unüblich. Reiseleiter und Servicepersonal (Kofferträger) sind dagegen an Trinkgeld gewöhnt und auch darauf angewiesen. Ein Richtwert für lokale Reiseleiter wäre etwa 20 Yuan pro Tag, für den Kofferträger sind 5 Yuan pro Transport und Koffer üblich.

    Kann ich in China aus der Wasserleitung trinken?

    Das Leitungswasser in China ist KEIN TRINKWASSER!
    In den meisten Hotelzimmern und auch in Zügen findet man abgekochtes (teilweise auch heißes) Wasser in Thermoskannen, welches man trinken oder zum Tee/Kaffee Zubereiten nutzen kann.

    Was sollte ich zu den Taxis in China wissen?

    Taxis sind in China sehr günstig und in der Regel auch schnell zu bekommen. Beim Taxifahren in China gibt es eine Grundgebühr, etwa 1 bis 2 Euro. Anschließend wird ein Kilometerpreis berechnet, diesen findet man oft als Aufkleber außen an der Autotür. Nach 23 Uhr ist die Gebühr etwas höher. Achtet immer darauf, dass der Taxameter eingeschaltet ist. Meistens kostet die Fahrt nie mehr als 5 Euro. Nur selten verstehen die Taxifahrer eine Fremdsprache, daher empfiehlt sich das Ziel bzw. die Adresse auf einer Karte zu zeigen. In der Regel haben Hotels an der Rezeption Visitenkarten ausliegen, mit denen man einem Taxifahrer einfach mitteilen kann, wohin man möchte.

  • Aktivitäten

    Könnte man auf Wunsch auch mal eine Wanderung ausfallen lassen?

    Ja, das wäre problemlos möglich, auch wenn es sich um eine Rundreise handelt. Es besteht immer die Möglichkeit sich vor Ort mit den Guides abzusprechen und auf Wunsch im Bus oder ggfs. auch im Hotel zu bleiben.

  • Ausrüstung

    Welche Ausrüstungsgegenstände für die Touren sollten mitgenommen werden?
    • Solide Trekking-Schuhe (Strümpfe dafür nicht vergessen), schwere Wanderschuhe sind nicht nötig
    • Warme Bekleidung und Regenjacke
    • Sonnenhut oder Käppi sowie Sonnenschutzcreme
    • Einen kleinen Rucksack für Tagestouren mitnehmen oder vor Ort günstig kaufen
    • Wir empfehlen auch immer für Notfälle ein paar Schmerztabletten/Antibiotika mitzunehmen (für nicht vorhersehbare Zahnschmerzen z.B.), aber natürlich gibt es auch vor Ort Apotheken
    • Ein Koffer oder Trolley (ein Trekking-Rucksack ist NICHT nötig; das Gepäck kann immer mit dem Bus geshuttelt werden)
  • Einreisebestimmungen & Impfhinweise

    Reisepass:

    Bitte beachtet, dass für alle unsere Fernreisen zur Einreise ein Reisepass benötigt wird, der noch mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültig ist. Bitte gebt bei der Buchung Euren vollen Namen an, so wie er in Eurem Reisepass steht.

    Einreise / Visum:

    Für EU-Bürger ist die Einreise nach China visumspflichtig. 

    Das chinesische Visum kann sich jeder Reisende selber beim zuständigen Konsulat besorgen. Bearbeitungsdauer: ca. 5 Konsulatsarbeitstage nach Eingang der Unterlagen (ggf. Verzögerung bei Nationalfeiertagen). Deutlich bequemer geht es über eine Visa-Agentur, die für ihren Service natürlich eine Gebühr erhebt. Circa zwei Monate vor Reisebeginn verschicken wir entsprechende Vordrucke per Email an alle Gäste, so dass man dann einfach und übersichtlich sein Visum beantragen kann. 

    Die Kosten hierfür betragen ca. 165,- € inkl. Bearbeitungsgebühren der Agentur. Zur Beantragung ist eine "Vorabeinladung nach Tibet" nötig. Diese erhaltet Ihr auf Wunsch von Frosch zugeschickt, solltest Du Dir Dein Visum selber besorgen wollen. Der Visa-Agentur in Berlin liegt diese Einladung bereits vor. 

    Um das Tibet-Travel-Permit, dass zusätzlich zum China-Visum nötig ist, kümmern wir uns und Du erhältst dieses in Chengdu, vor dem Weiterflug nach Tibet. Das Tibet-Travel-Permit ist bereits im Reisepreis inklusive. Voraussetzung hierfür ist aber, dass uns bis spätestens 2 Wochen vor der Abreise eine Kopie des China-Visums vorliegt. Falls Ihr Euer Visum nicht rechtzeitig beantragt und Ihr deshalb von der Reise zurücktreten müsst, gelten unsere Stornobedingungen laut AGB.

    Die Einreisebestimmungen beziehen sich ausschließlich auf Bürger deutscher Staatsangehörigkeit. Ihr seid verpflichtet, bei der Buchung Eure Nationalität anzugeben. Solltet Ihr keine deutschen Staatsangehörigen sein, teilen wir Euch vor Buchungsannahme die für Euch passenden Einreisebestimmungen mit. 

    Impfhinweise:

    Bei einem Direktflug aus Europa nach China besteht keine Impfpflicht. Mögliche Impfungen liegen im eigenen Ermessen des Reisenden. Empfohlen wird jedoch ein Impfschutz für Tetanus, Diphtherie und Hepatitis A. Welche Impfungen individuell jedoch vorzunehmen sind, ist abhängig unter anderem von der Art und Dauer der geplanten Reise, vom Gesundheitszustand und von dem eventuell noch vorhandenen Impfschutz des Reisenden. Bitte lasst Euch diesbezüglich von einem Arzt oder Apotheker beraten.

    Der hier gegebene grobe Überblick stellt keine reisemedizinische Beratung dar. Diese kann nur von einem entsprechendem Arzt erteilt werden. Bitte informiert Euch auch bei Reisemedizinern, Gesundheitsämtern oder Tropeninstituten bezüglich nötiger Impfungen und Vorsorgemaßnahmen für Eure Zielregion, da sich Vorschriften und Empfehlungen kurzfristig ändern können. Informationen findet Ihr z.B. unter www.auswaertiges-amt.de, www.reisevorsorge.de, www.die-reisemeidzin.de oder www.rki.de.

Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität leider nicht geeignet.
Sollte die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden, kann der Reiseveranstalter die Reise nach Maßgabe des Gesetzes (siehe auch AGB, Punkt 6) bis 20 Tage (Reisedauer länger als 6 Tage)/ 7 Tage (Reisedauer von 2-6 Tagen)/ 48 Stunden (Reisedauer weniger als 2 Tage) vor Reisebeginn absagen.

Noch weitere Fragen? Dann sende uns bitte eine E-Mail.

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