Wir wandern nach Henningsvaer und hinauf auf die Matmora 15-tägige Rundreise über die Inselgruppe der Lofoten in kleinen Gruppen von 5 bis 16 Personen Wanderung auf die Matmora Spitz ragen die Inseln aus Nordmeer empor einfache bis mittlere Kondition reicht für diese Reise aus Allerdings ist Schwindelfreiheit und Trittsicherheit wichtige Voraussetzung bei gutem Wetter lockt die Mitternachtssonne zu einer Nachtwanderung …oder der Atlantik für einen Badestopp Unter anderem besuchen wir das Wikingermuseum in Borg Munkebu-Hütte und Hermannsdaltinden (1029 m) …und den gut erhaltenen, historischen Fischerort Nusfjord im Sommer phantastische Ausblicke über die Inseln

Reiseverlauf – Kurzbeschreibung

Auf dem Dach der Lofoten

Bis zu 1200 Meter ragen die Berge der Lofotenwand aus dem Nordmeer empor. Die Gipfel erheben sich über weißen Sandstränden und pittoresken Fischerdörfern, geben einen freien Blick über das Meer im Glanz der Mitternachtssonne. Diese Wanderreise ist ein Querschnitt durch vielfältige Bergwelt der Lofoten und bringt Euch zu den schönsten und spektakulärsten Orten des Archipels. Wir unternehmen eine Vielzahl von Touren im vorwiegend alpinen Gelände. Auf steilen, zumeist unmarkierten Pfaden erklimmen wir beeindruckende Gipfel und bewältigen ausgedehnte Streckenwanderungen. Als Belohnung erwarten uns fantastische Ausblicke, und das zu einer Zeit, in der die Sonne nie untergeht. Neben den Wanderungen haben wir natürlich auch Zeit Land und Leute kennen zu lernen.

Programmübersicht

Die geplanten Wanderungen sind eine Auswahl an mittleren und anspruchsvollen Touren. Wir werden bei den Touren zwischen 4 und 9 Stunden unterwegs sein und Höhen von bis zu 1100 Metern erklimmen. Das Leistungsvermögen der Teilnehmer wird bei der Auswahl der verschiedenen Gipfelziele berücksichtigt. Auch wenn wir auf die bestmöglichen Bedingungen für unseren Aufenthalt hoffen, wird der Reiseleiter den Witterungsbedingungen angepasste Tourenvorschläge unterbreiten. Daher ist der Programmablauf auf eine höchstmögliche Flexibilität ausgelegt. So werden alternativ auch niedrigere, doch nicht minder spektakuläre Gipfel bzw. längere Streckenwanderungen zur Auswahl stehen. Unterwegs besuchen wir die Menschen der Region und treffen auf Fischer, Ziegenhirten und Wikinger. Zusätzlich zum geplanten Programm gibt es Möglichkeiten für Ausflüge auf eigene Faust. Ein besonderes Highlight sind Nachtwanderungen bei klarem Himmel. Die tief stehende Sonne taucht die Landschaft über Stunden in mystisches Licht. Doch auch bei bester Planung, am Polarkreis bestimmt das Wetter das Programm. Änderungen, vor allem in der Reihenfolge, können vorkommen.

Anforderungen

Die Reise ist für mittlere bis gute Kondition geeignet. Die Wanderungen haben Gehzeiten zwischen 4 und 9 Stunden mit max. 1100 Höhenmetern. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind unbedingt erforderlich. An einigen Stellen müssen wir unsere Hände einsetzen um sicher vorwärts zu kommen. Zusätzlich haben fast alle Wanderwege zumindest kurze Passagen an steilen Hängen, die kaum oder nicht gesichert sind. Bei unseren Ausflügen tragen wir nur leichtes Tagesgepäck.

Fernblick über die Bergwelt der Lofoten vom Gipfel der Matmora
Fernblick über die Bergwelt der Lofoten vom Gipfel
der Matmora

Unterkünfte

Wir wohnen an drei verschiedenen Standorten in landestypischen Unterkünften in Doppelzimmern. Pro Hütte gibt es ein Bad und WC, das sich meist vier, manchmal auch bis zu 8 Personen teilen.
Einzelzimmer können wir leider nicht anbieten. Wenn aber in der Reisegruppe kein gleichgeschlechtlicher Partner vorhanden ist, stellen wir der betreffenden Person ein Einzelzimmer ohne Zusatzkosten zur Verfügung. Bettwäsche kann an allen Standorten ausgeliehen werden (vor Ort zu zahlen).

Verpflegung

Die gemeinsamen Mahlzeiten werden aus einer Gemeinschaftskasse bestritten, in die alle Teilnehmer einzahlen. Es muss mit etwa 110 NOK (ca. 12 €) pro Person und Tag gerechnet werden. Morgens beginnt der Tag mit einem reichhaltigen Frühstück. Für unterwegs nehmen wir Lunchpakete mit. Abends kochen wir gemeinsam. Einkaufen, kochen und abwaschen sind Gemeinschaftsaufgaben.

Programm

Das Meer, die Berge, einsame Sandstrände, ausgedehnte Schärengärten, Fjorde, Wasserfälle, Moore und die urigen Fischerdörfer möchten wir aus möglichst vielen Perspektiven erleben. Für uns wird Geschichte lebendig im Wikingermuseum von Borg und den alten Fischereihäfen.

Das abwechslungsreiche Programm kann, je nach eigenem sportlichen Anspruch, fast beliebig erweitert werden.

1. Tag: Anreise

Individuelle Anreise nach Evenes bis 19.35 Uhr. Fahrt nach Sandsletta auf den Lofoten (Fahrzeit 2-3 Std.)

Wanderung bei Nacht
2. und 3. Tag: Vestvågøya

Die Insel Vestvågøya hält einige Herausforderungen für uns parat. Geplant sind zwei knackig Touren zum Einstieg.

  • Skottinden, 671 m
    Der Skottinden ragt spitz über dem Vestfjord und dem Nappstraumen auf. Seine Silhouette ist schon von weitem zu sehen und scheint unbezwingbar zu sein. (740 Hm, GZ 3,5 h)
  • Himmeltindan, 931 m
    Vestvågøyas höchster Berg wartet mit drei Gipfeln auf, von denen der höchste jedoch nicht bestiegen werden kann. Dieser ist mit einer Radarstation seit 1984 militärisches Sperrgebiet. Dies tut den imponierenden Aussichten von den etwas niedrigeren Nebengipfeln jedoch keinerlei Abbruch. Zu den Füßen des Himmeltindan befindet sich einer der schönsten Badestrände der Lofoten, der bei sonnigem Wetter zu einem Sprung ins kühle Nass einlädt. (920 Hm, GZ 4,5 h)

Auf Vestvågøya werden wir das Wikingermuseum Lofotr besichtigen. Hier steht die Replik des größten in Norwegen gefundenen Häuptlingshauses. Mit einer Ausstellung zum Anfassen sowie einem kleinen Museum und dem Nachbau des Gokstadschiffes werden wir in die Zeit vor eintausend Jahren entführt. Ganz in der Nähe liegt der Ziegenhof Aalan Gård. Dort wird Knut uns erzählen, wie echter norwegischer Brunost hergestellt wird. Wir dürfen die in seiner Hofkäserei gefertigten Käse verkosten und es uns zum Nachtisch bei Kaffee, Kuchen und Waffeln gut gehen lassen.

4. Tag: Abschied von Vestvågøya

Am heutigen Tag wechseln wir auf die Insel Moskenesøya in unser nächstes Quartier in Fredvang (Fahrzeit 2,5 h).

5. bis 8. Tag: Moskenes- und Flakstadøya

Hier ragen die Berge steil und spitz in die Höhe. Fjorde haben sich tief eingeschnitten und auf der Außenseite brandet das Nordmeer gegen die Lofotenwand. Auf schmalen Streifen und kleinen Inseln klammern sich Orte wie Reine und Å auf felsigem Grund fest. Im Trockenfischmuseum in Å lernen wir Steinar kennen, der uns mit dem Kabeljaufang und dem Exportschlager Stockfisch vertraut macht.

  • Munkebu und Hermannsdalstinden, 405 m - 1029 m
    Eine abwechslungsreiche Ganztagestour entführt den Wanderer in einen der schönsten Winkel des Archipels: Wasserfälle, so genannte „Paternoster-Seen“ und alpines Gelände auf nur 400 m Höhe. Optional kann der Hermannsdalstinden bestiegen werden, der mit seinen 1029 Metern der höchste Berg der westlichen Lofoteninseln ist. (750 bzw. 1570 Hm, GZ 5 bzw. 8 h)
  • Reinebringen, 448 m
    Ein Klassiker für jeden Wanderer auf den Lofoten. Dieser relativ niedrige Gipfel, der dennoch jeden beim Aufstieg ordentlich ins Schwitzen bringt, bietet einen phantastischen Ausblick auf die umgebenden drachenzahnartigen Bergspitzen sowie die tief eingeschnittenen Fjorde und die bunten Haustupfen von Reine. (470 Hm, GZ ca. 2 h)
  • Kvalvika - Ryten, 543 m - Stokkvika
    Eine spannende Wanderung, auf historischen Pfaden zu verlassenen ehemaligen Fischersiedlungen am Nordmeer, deren Reste kaum noch wahrnehmbar sind. Eine Wanderung voller Zauber und mythischer Plätze zum Verweilen (890 Hm, GZ 4,5 - 7 h)
  • Stornappstinden, 740 m

    Direkt am Nappstraumen gegenüber der Insel Vestvågøya gelegen, bietet der Stornappstinden eines der schönsten Panoramen auf den Lofoten. (675 Hm, GZ 3,5 h)

    Abstieg nach Henningsvær
    9. Tag: Transfer nach Sandsletta

    Wir nehmen unseren letzten Standortwechsel vor und beziehen unser neues Quartier in Sandsletta. Unterwegs erwandern wir auf der Insel Flakstadøya den malerischen Küstenabschnitt zwischen Nesland und Nusfjord. Die beiden Orte üben einen ganz besonderen Reiz auf ihre Besucher aus. Mit etwas Glück können wir im Vestfjorden Robben, Schweinswale und Orcas beobachten. (Fahrzeit 1,5 h)

    10. bis 13. Tag: Austvågøya

    Die östlichste der Lofoteninseln ist geprägt von einer Vielzahl sowohl hoher als auch niedrigerer Berge, deren Schwierigkeitsgrade bis hin zu hochalpiner Kletterei reichen. Die hier beschriebenen Gipfel geben einen kleinen Einblick in unsere Möglichkeiten.

    • Fløya (590 m)
      Die Fløya thront am Rande Svolværs, der Hauptstadt der Lofoten. Trotz geringer Höhe stellt sie eine wahre Herausforderung dar. Der Weg nach oben führt am Wahrzeichen Svolværs vorbei, der Geita, einem Klettergipfel mit »Ziegenhörnern«. (GZ 3h)
    • Suolovarri (803 m)
      Der auch Rundfjellet genannte Gipfel ist der einzige Berg auf den Lofoten, der einen Sami-Namen trägt. Suolovarri bedeutet Inselberg und so steht er auch als ein von allen Seiten begehbarer Gipfel, unweit unserer Unterkunft. (GZ 4-5 h)
    • Matmora (788 m)
      Die Matmora befindet sich in unmittelbarer Nähe zu unserem Quartier und zählt zu den mittelschweren Wanderungen. Mit Recht trägt sie ihren Namen Mutter der Nahrung, denn die Flanken des Berges sind mit Feldern von Blaubeeren und Preiselbeeren bedeckt. (GZ 6 h)
    • Festvågtinden (541 m)
      Oberhalb von dem als „Venedig des Nordens“ bezeichneten Fischerdorfes Henningsvær ragt der Festvågtinden empor, an dessen Felswänden sich die beliebtesten Kletterrouten der Lofoten befinden. Ein steiler Pfad bringt uns auf dem Gipfel, von wo sich aus ein spektakulärer Ausblick über den Vestfjorden bis hin zum norwegischen Festland bietet. (560 Hm, GZ 3 h)

    Nach unseren Wanderungen haben wir Zeit, die tiefer gelegenen Sehenswürdigkeiten Austvågøyas zu erkunden: Hierzu gehört das auf kleinen Inseln gelegenen Fischerdorf Henningsvær, dessen Hafen früher das Zentrum der winterlichen Lofotenfischerei war. Im Lofotenmuseum in Kabelvåg erfahren wir einiges über die Geschichte der Lofoten und der Lofotenfischerei. Die dazu passenden Bilder von Kaare Espolin können wir in der benachbarten Galerie auf uns wirken lassen.

    14. Tag: Abschied von den Lofoten

    Fahrt zum Flughafen Flughafen Evenes, von wo aus wir heute den Rückflug antreten werden. Frühester Abflugtermin 10.45 Uhr.

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      Juli
    Termine 04 17

    Preisübersicht

    Alle Preise in EUR pro Person. Der Abflugtag bestimmt den Saisonreisepreis.

    Termine Preis
    04.07.-17.07.17 1.690
    17.07.-30.07.17 1.690

    Leistungen (im Reisepreis enthalten)

  • 13 Übernachtungen im Doppelzimmer
  • 10 geführte Bergtouren
  • Alle Transfers vor Ort
  • Deutsche Reiseleitung ab/bis Evenes

  • Nicht im Reisepreis enthalten sind

  • Eigene Anreise Evenes ab ca. 400 €
  • Kosten für Verpflegung ca. 110 NOK pro Person und Tag (ca. 12 €, vor Ort zu zahlen)
  • Verpflegung
  • Eventuelle Eintrittsgelder

  • Teilnehmer

    Min. 5, max 8 Personen.

    Anreise

    An- und Abreise an/ab Evenes in Eigenregie. Transfer vom Flughafen Evenes/Narvik gegen 19:30 Uhr. Rückflug frühestens ab 10:45 Uhr möglich. 

    Veranstalter: Kooperationspartner

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    Der Frosch Blog ist ein Webtagebuch von Frosch-Kunden. Mit vielen Tipps und persönlichen Erfahrungen berichten hier auf unterhaltsame Weise unsere Gäste von ihrem Urlaub mit Frosch Sportreisen - direkt und umgeschminkt ...

    Häufig gestellte Fragen

    Unsere Meinung

    Besonders bei Nacht, wenn die Mitternachtssonne die Landschaft und das Meer in weiches Dämmerlicht hüllt, verliebet man sich spontan in diese Region. Der gelungene Mix aus Wandern, Kajak und Radfahren sorgt bei dieser Reise für Abwechslung und zeigt uns die Landschaft aus völlig unterschiedlichen Perspektiven. Einfaches Wohnen in authentischen Hütten, selber kochen und Möglichkeiten individueller Urlaubsgestaltung machen diese Reise zu einem äußerst intensiven Erlebnis.

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