Segeltörn Kanarische Inseln
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Das Segelrevier

Segeltörn Kanarische Inseln

Ob Ihr den Mythos der Kanaren spüren oder gerne unter Hochseebedingungen mit warmem Wind auf der Atlantikdünung kreuzen wollt - für beides sind diese Segeltörns wie geschaffen. Segeln in diesem Gezeitenrevier und der langen, meist sanften Atlantikwelle hat seinen speziellen Reiz.

Der beständige Wind und die verschiedenartigen Inseln des kanarischen Archipels bieten dem Segler ein unvergessliches Traumrevier. Kristallklares Wasser, Wale und Delphine, unberührte Natur, Vulkane, ausgedehnte Strände und Steilküsten erwarten Euch. Das Segelrevier bietet viele einladende Häfen und Küstenregionen, wie Los Gigantes an der Westküste Teneriffas mit einem gigantischen Ausblick auf die Steilküste oder Punta de Teno.

Ein Schlag zu einer der kleineren, sehr ursprünglichen Inseln Gomera, La Palma oder Hierro lohnt sich auf jeden Fall. La Gomera fasziniert mit wildromantischen Landschaften, einzigartiger Flora und sehr typischen Ortschaften. Hier finden Segler einige geschützte Buchten und mit San Sebastian einen Hafen mit guter Infrastruktur. Sehenswert ist auch der Yachthafen von Las Palmas auf Gran Canaria, einer der bekanntesten des Atlantiks.

Segelinteressierte erlernen in diesem recht anspruchsvollen Revier sportliches Segeln, erfahrene Segler erweitern ihre Segelkenntnisse.

Die Törns

Die Törns beginnen und enden auf Teneriffa (Radazul, ca. 13 km südl. von Santa Cruz). Teneriffa ist der optimale Ausgangspunkt, um die kanarischen Inseln kennen zu lernen. Durch die vielfältigen Möglichkeiten der Routenplanung (nach Westen Richtung La Gomera und nach Osten Richtung Gran Canaria) sind auch 2 Wochen an Bord ein abwechslungseiches Erlebnis. Für die Routenplanung sind außer den Wind- und Wetterbedingungen auch die Wünsche der Crew maßgeblich. Zwischendurch sind ausreichend Hafenpausen geplant, die gut zu kurzen Landausflügen genutzt werden können.

Die Yachten

Segeltörn Kanarische Inseln

Unsere Yachten sind voll ausgestattet und sehr bewährte Fahrtenyachten, meist mit fünf Doppelkabinen (z.B. Bavaria 49). Durch ihre guten Segeleigenschaften beschert die Yacht in der langen Atlantikwelle ein fantastisches Segelerlebnis. Die Yachten sind für sicheres Segeln und komfortables Leben an Bord mit allem Notwendigen eingerichtet. Sie werden in Radazul von einem anerkannten Vercharterer gewartet.
(Änderungen der Yachten und Zusatzyachten für einzelne Termine vorbehalten!)

Skipper & Crew

Skipper. Zu Beginn jedes Törns steht eine Yacht- und Sicherheitseinweisung, damit sich alle an Bord wie "zu Hause" fühlen. Sowohl segelinteressierte Neulinge als auch erfahrene Segler sind willkommen. Der Skipper zeigt Euch gerne Manöver, Navigation und vieles mehr, so dass Ihr Euch aktiv seglerisch betätigen könnt. Segelinteressierte erlernen in diesem recht anspruchsvollen Revier sportliches Segeln, erfahrene Segler erweitern die Segelkenntnisse.

Bordkasse. Aus einer gemeinsamen Bordkasse werden die gemeinsame Verpflegung und die Nebenkosten gezahlt (Diesel, Hafengebühren, Gas, Reinigung, Bettwäsche, Handtuch etc.). Nach altem Seemannsbrauch wird der Skipper an Bord mitverpflegt. Aus unsere Erfahrung sollte mit ca. 130 – 150 € pro Person und Woche gerechnet werden.

Crew. Wir gestalten den Törn als eine gesellige, unkomplizierte und sportliche Erlebnisreise. Die täglichen Erledigungen (Aufräumen, Einkaufen, Frühstück und gemeinsames Kochen) sind schnell und mit viel Spaß erledigt.

Grundriss
Grundriss

Wind & Wetter

Die Kanaren genießen aufgrund ihres milden Klimas einen hervorragenden Ruf als Ganzjahresziel. Das Wetter ist ausgeglichen mit angenehmen Temperaturen. Die Durchschnittstemperatur beträgt im Sommer 24° C und im Winter ca. 20° C. Die Lage am Rand des Passatgürtels ist zum Segeln ideal. Der Wind weht meist als Passat aus nordöstlichen Richtungen und ist ein ständiger, recht gleichmäßiger Motor für unsere Segelyacht.

Reisetermine Kanarische Inseln - Um dir Preise und freie Plätze anzeigen zu lassen, klicke auf den gewünschten Reisetag!

  November Dezember Januar Februar März April
Termine 05 12 19 26 03 10 17* 23** 30** 07 14 21 28 04 11 18 25 04 11 18 25 01 08 15

* = 6 Tage !!           ** = Freitag-Freitag

Preisübersicht

Alle Preise in EUR pro Person.

Start Ende Preis
05.11.16 12.11.16 438
12.11.16 19.11.16 438
19.11.16 26.11.16 438
26.11.16 03.12.16 438
03.12.16 10.12.16 438
10.12.16 17.12.16 438
17.12.16 23.12.16 378*
23.12.16 30.12.16 458**
30.12.16 06.01.17 468**
07.01.17 14.01.17 438
14.01.17 21.01.17 398
21.01.17 28.01.17 398
28.01.17 04.02.17 398
04.02.17 11.02.17 418
11.02.17 18.02.17 418
18.02.17 25.02.17 418
25.02.17 04.03.17 418
04.03.17 11.03.17 418
11.03.17 18.03.17 418
18.03.17 25.03.17 418
25.03.17 01.04.17 418
01.04.17 08.04.17 438
08.04.17 15.04.17 438
15.04.17 22.04.17 438

* = 6 Tage !!           ** = Freitag-Freitag

Leistungen (im Reisepreis enthalten)

  • Mitsegeln mit Skipper
  • Koje an Bord
  • Segelanleitung
  • Seemeilenbestätigung

Eigenleistung

  • Anreise
  • Bordkasse (ca. 130,- bis 250,- /Person/Woche)
  • Mindestteilnehmerzahl: Für die Anreisen 03.12.-17.12. / 14.01.-28.01. und 15.04. gilt eine Mindestteilnehmerzahl von 3 Personen.

Anreise

Die Anreise geschieht in Eigenregie. Der Flug nach Teneriffa ist ab fast jedem deutschen Flughafen möglich. Flug ab ca. 300,-. Zu Hochsaisonterminen und Jahreswechsel teurer: bitte rechtzeitig buchen. Der Transfer auf Teneriffa zwischen Airport und Yachthafen kann sehr preisgünstig mit dem öffentlichen Bus (ca. 12,- zzgl. ca. 10 ,- für das Taxi v.d. Haltestelle zum Hafen) oder komplett mit dem Taxi (gut 50,- pro Taxi) bewältigt werden.

Veranstalter: Windbeutel Reisen GmbH & Co. KG

Segeltörns bei frosch-blog.de Blog

Der Frosch Blog ist ein Webtagebuch von Frosch-Kunden. Mit vielen Tipps und persönlichen Erfahrungen berichten hier auf unterhaltsame Weise unsere Gäste von ihrem Urlaub mit Frosch Sportreisen - direkt und umgeschminkt ...

Häufig gestellte Fragen

Wofür gibt es eine Bordkasse und mit welcher Bordkassen-Einzahlung muss ich rechnen?

Die Bordkasse ist eine Gemeinschaftskasse, in die alle Mitsegler außer dem Skipper einzahlen. Aus ihr werden alle Kosten beglichen, die für das Zusammenleben und Zusammensegeln während des Törns anfallen. Auch die Verpflegung des Skippers geschieht traditionell über die Bordkasse. Die Kosten für die Kasse hängen also weitgehend von den Ansprüchen und Ausgaben der Gruppe an Bord ab. Der Veranstalter hat keinen Einfluss auf die Höhe der Bordkasse. Für eine Woche müssen ca. 120 - 260 €/p.P. für die Bordkasse gerechnet werden (ohne Restaurantbesuche).
Einer der Hauptposten der Bordkasse ist die gemeinsame Verpflegung an Bord, die i.d.R. im Supermarkt gekauft wird. Bei gemeinsamen Essen im Restaurant hingegen kann jeder so teuer oder günstig essen, wie er möchte. Deshalb rechnen wir diese individuellen Restaurantkosten nicht zur Bordkasse. Dass - gerade in südlichen Ländern - die Segel-Teilnehmer sich häufig doch dazu entschließen, gemeinsam zu zahlen, da man ja auch EINE Tischrechnung bekommt, ist eine freiwillige Absprache der Crew und eine sinnvolle Konzession an die örtlichen Gebräuche.
Weiterhin gehören zum gemeinsamen Törnbedarf anfallende Hafen- oder Bojenentgelte, der verbrauchte Diesel, Gas, sonstige Gebühren wie Befahrensgebühren, Transitlogs (z.B. Befahrensgebühr in Kroatien und in der Türkei, Naturpark-Gebühr im Maddalena-Archipel/Sardinien), oftmals Bettwäsche/Handtuch, die Endreinigung und mögliche Entgelte für gemeinsam verursachte Schäden, die durch die zu empfehlende Kautionsversicherung überwiegend abgegolten werden. In der Karibik können Einklarierungsgebühren anfallen. In vielen Zielgebieten ist es möglich, im Starthafen ein Servicepaket zu bezahlen, das die Bettwäsche, eine volle Gasflasche, die Endreinigung, die erste und letzte Nacht Hafengebühr im Heimathafen der Yacht und die Kautionsversicherung umfasst. Als Paket ist es meist etwas günstiger und wird auch in den Mittelmeerländern ohne Euro in Euro vor Ort beglichen. Für die genaue Höhe der Bordkasse sind letzlich folgende Kosten maßgeblich: die Zahl der Restaurant-Mahlzeiten (häufiges Essen im Restaurant auf eigene Kasse "schont" die Bordkasse, da weniger gemeinsame Bordverpflegung eingekauft wird), die Häufigkeit der Hafenaufenthalte (Hafengebühren), die Zahl der Flautentage (Dieselverbrauch durch Motoren statt Segeln) und natürlich vor allem auch das gesamte Preisniveau in dem jeweiligen Gebiet. So sind Thailand und die Türkei in den Lebenshaltungskosten recht günstig, Südfrankreich, Korsika, Sardinien und besonders die Karibik dagegen haben es "in sich". Soweit der unverbindliche Erfahrungswert. Wir kennen viele Crews, die mit deutlich geringerer Bordkasse ausgekommen sind als angegeben, genauso wie es auch Crews gibt, die sich an Bord täglich die tollsten 7-gängigen Menüs gekocht haben oder in den teuersten Marinas übernachtet haben.

Brauche ich einen Schlafsack und/oder eine Iso-Matte, wenn ich an Deck des Schiffes schlafen möchte?

Wir empfehlen jedem Mitreisenden, einen eigenen Schlafsack, ein Handtuch und einen Kopfkissenbezug mitzunehmen. So sind Sie in jedem Fall unabhängig, z.B. wenn Sie an Deck schlafen möchten.
Auf den Yachten gibt es ortsübliche Decken und Kissen. Bei den meisten Törns gibt es zu Beginn auch frische ortsübliche Bettwäsche und ein Handtuch. Beachten Sie dazu die Angaben in Ihren Reiseunterlagen. Diese erhalten Sie ca. 10 bis 14 Tage vor Reisebeginn.

Gibt es Strom an Bord der Segelschiffe und Boote?

An Bord eines Segelschiffes gibt es nur 12 Volt Strom außer im Hafen, wenn Landstrom angeschlossen ist. Handys lädt man mit eigenem 12-Voltadapter, im Hafen oder bei einem Restaurantbesuch auf. 

Gibt es Steckdosen an Bord der Segelschiffe und Boote?

Ja, es gibt auf allen Segelschiffen Steckdosen. Auf Segelyachten gibt es eine oder zwei Steckdosen, die allerdings nur bei Landstrom im Hafen genutzt werden können. Während des Segelns und ankernd in einer Bucht stehen keine 220V zur Verfügung. Allerdings können mit einem mitgebrachten 12V-Adapter Kleingeräte wie Handy oder Fotoapparat an einer 12V-Steckdose geladen werden.
Auf Plattbodenschiffen im IJsselmeer oder in der Ostsee können normale elektrische Geräte (Zahnbürste, Rasierer, Radio usw.) angeschlossen werden. Für Föhne mit hoher Wattzahl reicht die Elektrokapazität an Bord meist nicht aus. Daher bitten wir Sie, solche und ähnliche Geräte von vorneherein am besten zuhause zu lassen.

Darf man an Bord der Segelschiffe rauchen?

Bitten haben Sie Verständnis, dass unter Deck nicht geraucht werden darf. An Deck kann in Lee in der "Raucherecke" mit viel Rücksicht geraucht werden. 

Wann muss man bei Segelreisen an Bord sein?

Wir gehen am Anreisetag nachmittags im Einschiffhafen an Bord der Yacht. Bevor Sie an Bord gehen, wird die Yacht vom Skipper und einem der Mitsegler übernommen und durchgecheckt. Hierfür bitten wir um Geduld, damit der Skipper diese wichtige Tätigkeit gründlich und in Ruhe erledigen kann. Dabei bietet sich derweil die Möglichkeit für die übrigen Mitsegler, z.B. die ersten Einkäufe zu erledigen.

Das eigene Gepäck kann in dieser Zeit auch bereits vor der Yacht oder - in Absprache mit dem Skipper -  ggf. im Salon der Yacht abgestellt werden. Möglicherweise müssen auch noch letzte Wartungsarbeiten an diesem Tag erledigt werden. Die erste Nacht verbringen Sie im Einschiffhafen an Bord der Yacht. Am Törn-Ende kommt das Team samt Yacht i.d.R. am Tag vor dem Abreisetag im Ausschiffhafen an. Dort wird Klar-Schiff gemacht (u.U. werden Instandsetzungsarbeiten vorgenommen), so dass die Yacht für die nächste Crew bereit ist. Am Abreisetag verlassen Sie vormittags das Boot, damit die Endreinigung und möglicherweise ein Yachtcheck bzw. Wartungsarbeiten vorgenommen werden können und Sie rechtzeitig Ihre Rückreisemöglichkeit erreichen.

Wie erfolgt die Kabinen- und Kojenbelegung auf einer Yacht?

Auf unseren Yachten gibt es i.d.R. Zweierkabinen. Eine Yacht mit drei Zweierkabinen hat eine Bug- und zwei Heckkabinen, i.d.R. alle mit Doppelkojen, also 2 Kojen nebeneinander.
Vierkabiner haben i.d.R. zwei Bugkabinen - entweder eine oder beide mit Stockkojen - und zwei Heckkabinen i.d.R mit Doppelkojen. Fünfkabiner haben meistens drei Bugkabinen (davon zwei mit Stockkojen) und zwei Heckkabinen mit Doppelkojen.
Die Mitseglerinnen und Mitsegler werden immer zu zweit in einer Zweierkabine untergebracht. Der Skipper/die Skipperin schläft im Salon, wenn kein Kabinenplatz mehr frei ist.

Einzelnbuchende teilen sich eine Zweierkabine mit einer gleichgeschlechtlichen Person.
Bei den Familientörns gibt es den Single-Service nicht.
Auf vielen Törns ist mit einem Aufpreis auch die Buchung einer Einzelkabine möglich, so dass eine Person alleine in einer Zweierkabine liegt.
Die Kojen-Einteilung geschieht vor Ort. Dabei wird der Skipper die Zufriedenheit der gesamten Crew im Auge behalten: z.B. Pärchen möglichst in eine Kabine mit Doppelkoje, 2 Freunde/innen in eine Kabine gemeinsam, usw.
Stellen Sie sich bitte darauf ein, dass es auf einer sportlichen Fahrtenyacht unter Deck recht eng ist. Besonders die Kabinen bieten außer den Kojen nicht viel Platz. Sie werden auf einem Törn auch nur zum Schlafen genutzt.

Was bedeutet Single-Service?

Einzelnbuchende teilen sich eine Zweierkabine mit einer gleichgeschlechtlichen Person. Single-Service gibt es bei den Erwachsenentörns, also bei den Törns, die nicht auch für Kinder ausgeschrieben sind.

Bei den von uns angebotenen Segeltörns handelt es sich um aktive Sportreisen, die ein höheres Maß an Eigenverantwortung und körperliche Eignung und Fitness verlangen als eine herkömmliche Pauschalreise. Mit diesen Wichtigen Hinweisen zu Ihrer Segel-Reise, die den Inhalt unserer Sport-Reise konkretisieren, informieren wir Sie über den besonderen Charakter des Segeltörns als sportliche Spezialreise und die damit verbundenen besonderen Anforderungen an Sie als Reiseteilnehmer. 

Bitte lesen Sie diese Hinweise – deren Kenntnis Sie bei Buchung bestätigen – daher aufmerksam durch:

1. Der Segeltörn als Sportveranstaltung.

Der Segeltörn-Teilnehmer ist nicht lediglich ein Passagier, sondern Teil der segelnden Crew und nimmt an einer gemeinsamen Segelsport-Veranstaltung teil. Ein Segeltörn ist keine Rundreise mit vorab festgelegten und fest gebuchten Tageszielen. Maßgeblich ist lediglich das ausgeschriebene Segelrevier, in dem sich die Segelyacht aufhalten soll. Die im Katalog beschriebenen Routen haben daher nur beispielhaften Charakter. Die konkret zu segelnde Route wird im Einzelnen von der Crew gemeinsam festgelegt.

2. Sportliche Anforderungen an Sie als Teilnehmer

Bei einem Segeltörn sind die Unterkunfts- und die Sportleistung, d.h. die Koje an Bord und der Yachtsport selbst, untrennbar verbunden. Mit der Teilnahme an der Segelreise wird gleichzeitig die aktive Teilnahme des Reisenden am Segelsport erwartet. Der Mitsegler ist vom ersten Betreten der Yacht an bis zum letzten Verlassen der Yacht Teil der gesamten Crew - dazu gehören Skipper und alle Mitsegler. Die segelnde Crew trägt gemeinsam die Verantwortung für den Ablauf des Törns. Unter Einsatz seiner körperlichen Fähigkeiten und mit seiner Bereitschaft, der Crew anzugehören und diese zu unterstützen, trägt er zum Gelingen des Törns bei. Jeder hilft an Bord beim An- und Ablegen, Segel setzen etc. Auf die persönlichen typischen Sportrisiken des Segelsports werden die Teilnehmer ausdrücklich hingewiesen.

3. Ihr Verhalten innerhalb der Crew

Es ist erforderlich, dass alle Teilnehmer bei allen sportlichen Anforderungen an Bord aktiv und kameradschaftlich mithelfen. Gemeinschaftsgeist, Hilfsbereitschaft, Flexibilität, Kompromissbereitschaft, Geduld sowie Rücksichtnahme innerhalb der Crew werden vorausgesetzt. 
Bei Törnbeginn ist der Abschluss einer Crewvereinbarung vor Ort, die die Rechte und Verantwortlichkeiten der Teilnehmer untereinander regelt, üblich.

4. Anforderungen an Ihre körperliche Konstitution

Uns ist wichtig, dass Sie gesund und wohlbehalten von der Reise zurückkommen und Ihnen kein Schaden entsteht. Deshalb setzen wir gute Schwimmfähigkeit und Fitness bei allen Wassersportveranstaltungen voraus. Ein Segeltörn kann als sportliche Veranstaltung auch durch die äußeren Bedingungen zuweilen strapaziös sein. Sie sind daher aufgefordert, sicherzustellen, dass Sie den gesundheitlichen Anforderungen einer solchen Tour gewachsen sind. Überprüfen Sie daher Ihre körperliche Konstitution selbst. Fragen Sie ggf. Ihren Arzt, ob Sie den speziellen Reise-Erfordernissen an Bord einer Segelyacht beim Mitsegeln gewachsen sind und Ihre individuelle körperliche Konstitution die Teilnahme an allen vorgesehenen sportlichen Aktivitäten zulässt. Auf der Reise gibt es keine unmittelbare medizinische Versorgung (vorgeschriebenes Erste-Hilfe-Set vorhanden).

5. Überliegezeiten; Ersatzyacht, nachträgliche Leistungsänderungen

Überliegezeiten sind Ausfallzeiten der Segelyacht zu Beginn oder während des Törns aufgrund von unvorhergesehenen Wartungs- oder Reparaturerfordernissen oder sicherheitsbedingten Verzögerungen der Vorcrew. Vor dem ersten Betreten der Yacht und während des Törns sind solche Überliegezeiten von bis zu einem Tag pro 7 Tage Reisedauer hinzunehmen, wenn sie für den Reisenden im Umfang zumutbar bleiben und nicht erheblich sind. Ebenso behalten wir uns in diesem zumutbaren und normalen Rahmen den kurzfristigen Austausch einer ausgeschriebenen Yacht bei ähnlichem Standard, d.h. dem Verhältnis von Kojen / Teilnehmer, vor. Dies kann der Fall sein, wenn die geplante Yacht nicht einsatzbereit ist. Gleiches gilt, wenn statt eines Katamarans nur eine Einrumpfyacht zur Verfügung steht. Soweit die Leistung auf einem Katamaran einen höheren Preis hat als auf einem Einrumpfboot, erfolgt selbstverständlich ein entsprechender finanzieller Ausgleich an den Kunden.

6. Sicherheit und notwendige Mitwirkung.

Bei allen Sportaktivitäten sind die vorgeschriebenen Sicherheitsmaßnahmen einzuhalten. Sportteilnehmer, die sich nicht an die Sport- und Sicherheitsregeln halten und sich oder andere trotz einer entsprechenden Abmahnung durch den Sportbetreuer bzw. uns übermäßig gefährden und die Reise stören, werden von der Sportveranstaltung fristlos ausgeschlossen. Diese Mitwirkungspflicht gilt insbesondere auch für Sportaktivitäten, die auf die Mitwirkung Einzelner in der Gruppe oder partnerschaftlich angewiesen sind. Wird ein Sportteilnehmer derart von der Sportveranstaltung ausgeschlossen, behält der Veranstalter der Sportleistung den Anspruch auf das Entgelt, muss sich jedoch den Wert der ersparten Aufwendungen und ggf. Erstattungen oder ähnliche Vorteile anrechnen lassen. Eventuelle Mehrkosten für die Rückbeförderung trägt der ausgeschlossene Teilnehmer selbst.

7. Versicherungen

Die Yachten sind vollkasko- und haftpflichtversichert, verbunden mit einem Selbstbehalt. In Höhe des Selbstbehaltes ist von der Crew gemeinsam vor Ort eine Kaution zu stellen. Der einzelne Teilnehmer haftet unter den angebotenen Versicherungen nach deren Allgemeinen Versicherungsbedingungen begrenzt auf maximal Euro 320.
In einigen Revieren hat die Crew die Möglichkeit, den Kasko-Selbstbehalt durch einen Beitrag aus der Bordkasse zu versichern (Kautionsversicherung). Wir empfehlen den Teilnehmern, auch persönlich für sich selbst die für die Sportaktivitäten geeignete privaten Haftpflicht- und/oder Unfallversicherungen abzuschließen, ebenso den Abschluss einer Reiserücktrittskosten-Versicherung und einer Versicherung zur Deckung der Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit sowie einer auch im Ausland gültigen Krankenversicherung.

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Unsere Meinung

Kurzer Flug, richtiges Segeln auf langer Atlantikdünung und ein hochinteressantes Inselarchipel - das ist der Kick an diesem Törn. Euch erwartet sportliches Segeln auch für ambitionierte Segler und kein Segelurlaub für Badebuchten- und Abhäng-Yachtis.

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