Frosch Sportreisen erntet Früchte für Engagement, <Platzhalter>!
Wenn am 10 April in den meisten Frosch-Skidestinationen „die Lichter ausgehen“, fängt für einen Teil der Mitarbeiter die Arbeit erst richtig an. „In 2011 erwartet uns eine besondere Situation“ so Holger Schweins, Geschäftsführer und Head of Development bei Frosch Sportreisen. „Ostern fällt im nächsten Jahr auf einen sehr späten Termin, 3 Wochen später als in diesem Jahr. Dazu kommen Prognosen zur Schneefallveränderungen durch renommierte Forscher aus Deutschland, Österreich und der Schweiz die wir seit Jahren besorgt beobachten. Wir müssen bereits ab Mitte Januar mit schlechten Skibedingungen rechnen. Aus diesem Grund wurden schon vor 2 Jahren verschiedenste Varianten erdacht, wie man unseren Kunden wirklich einwandfreie Bedingungen bieten kann.“

Erste Tests mit schwerem Gerät
Schneemangel ist nicht nur ein Thema welches den Sportreiseveranstalter Schweins bewegt, auch die Tourismus-Verbände der Alpenregionen sehen dieser Prognose mit gemischten Gefühlen entgegen. Aus dem Schweiz Tourismus-Büro für Nordrhein-Westfalen klang es gestern Nachmittag so:“ Natürlich haben wir als Skidestination ein besonderes Interesse an Schnee. Ohne diesen würde eine ganze Industrie die Berechtigungsgrundlage verlieren. Eine Umstellung von Skipiste auf Regenrutschbahn halten wir für nicht tragfähig!“
Unter Federführung von Frosch Sportreisen wurde bereits 2008 eine Kommission gegründet, die auf die neuen Anforderungen reagiert.
Dabei wurde festgestellt, dass es in den letzten Jahren gerade zum Saisonende rund um Ostern in allen Teilen der Alpen nochmals zu ergiebigen Schneefällen gekommen ist. Diese Schneemassen konnten dann gar nicht mehr genutzt werden, da in den meisten Skigebieten die Saison mit den Osterferien endet. Gleichzeitig ist die Problematik bekannt, dass zum Saisonstart im Dezember in vielen Skigebieten eine entsprechende Schneeunterlage fehlt, die unbedingt gebraucht wird, damit der durch die Beschneiungsanlagen produzierte Kunstschnee nicht sinnlos im Erdreich verrieselt.
Die Kommission kam daher zu dem Ergebnis, den im April massig vorhandenen Schnee über den Sommer zu konservieren und ihn im Dezember sozusagen wieder zu reaktivieren.
Nachdem zunächst angedacht war, die entsprechenden Schneemengen in den vielen in den letzen Jahren entstandenen Skihallen in den Niederlanden und in Deutschland zu lagern, musste dieser Ansatz aufgrund der extrem hohen Transportkosten verworfen werden.
| Dann jedoch kam die zündende Idee, wieder mal aus der Schweiz: Ab dieser Saison wird die wertvolle Ressource Schnee in einem ersten Modellversuch in ausgedienten Tunnels der Davos Klosters Bergbahnen AG gelagert und Anfang der Saison wieder auf die Pisten gebracht. Durch die Lagerung in den durchschnittlich 2 km langen und konstant auf 1° C gekühlten Tunneln wird nicht nur eine erstklassige Qualität gewährleistet, auch die Zu- und Abfuhr wird durch diese Art der Darbietung erleichtert. |
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Hier werden in Kürze Berge von Schnee eingelagert |
Die Davos Klosters Bergbahnen AG konnte noch einen weiteren Vorteil der neuen Nutzung deutlich machen: „Wir führen in der Schweiz zur Zeit eine ähnliche Debatte zum Thema Atommüll wie sie in Deutschland geführt wird. Wir, die Davos Klosters Bergbahnen AG können durch die innovative Nutzung der Tunnel einer Nutzung dieser als Endlager zuvorkommen. Auch uns Schweizern, speziell Graubündenern liegt somit dieses Projekt doppelt am Herzen.“
Frosch freut sich ganz besonders, diese Innovation forciert und unterstützt zu haben. Die ersten Bilder und technische Details findet Du hier.
Dein Frosch-Team
p.s. Nach Redaktionsschluss: Soeben erreichte uns die Meldung, dass sich auch Saalbach-Hinterglemm am Modellversuch beteiligen wird. Hansi Hinterhuber vom Tourismusverband: „ Wir begrüßen die Initiative unseres langjährigen Partners Frosch Sportreisen. Gerade unsere Gemeinde Saalbach-Hinterglemm ist aufgrund der Untertunnelung von Saalbach sowie des langen Umfahrungstunnelns in Hinterglemm ideal für den Modellversuch geeignet. Im Sommer benötigen wir diese Tunnel nicht zwingend – wir werden ebenfalls nächste Woche mit den entsprechenden Vorbereitungen beginnen.“ |