CO2 neutraler Urlaub mit Frosch

CO2 neutraler Urlaub mit Frosch

Wer verreist – oder Reisen anbietet – bekommt nicht nur viele neue Eindrücke, sondern hinterlässt auch einen ökologischen Fußabdruck. Ob direkt oder indirekt, viele Aspekte einer Reise haben Auswirkungen auf unsere Umwelt, die sich nicht immer vollständig vermeiden lassen. Ob durch Energieverbrauch, Textilreinigung oder Gastronomie – auch im Betrieb unserer Sportclubs entstehen Treibhausgas-Emissionen und hinterlassen einen Fußabdruck in unserem Öko-System.

Unser Ziel ist, diesen Abdruck durch klimafreundliche Maßnahmen möglichst klein zu halten. In immer mehr Sportclubs gleichen wir die verbliebenen Emissionen, die teilweise vor Ort gar nicht vermeidbar sind, über ein zertifiziertes Klimaschutzprojekt aus. Dazu unterstützen wir ein Kompostierungsprojekt in Südafrika. Übrigens betreiben wir so auch unsere Firmenzentrale in Münster seit 2015 klimaneutral. Immer nach dem Grundsatz: Vermeiden, Reduzieren, Ausgleichen – eine der wichtigsten Leitlinien für effektiven Klimaschutz.

Kompostierung in SüdafrikaKompostierung in Südafrika

Die Kompostierungsanlage nimmt biologisch abbaubare Abfälle aus Garten- und Parkanlagen von Kapstadt auf. Durch den kontrollierten aeroben Prozess der Kompostierung wird die Entstehung des Treibhausgases Methan bei der Zersetzung der Abfälle vermieden. Es ergeben sich jährliche Emissionseinsparungen die umgerechnet rund 60.000 Tonnen CO2 entsprechen, außerdem entsteht kontrollierter mikrobiologischer Kompost (CMC). Fast noch wichtiger ist uns allerdings, dass wir mit diesem Projekt gleichzeitig auch sozial positives in einem Land bewirken können, in das wir auch Reisen anbieten.

Positive Auswirkungen des Klimaschutzprojektes
  • Vom TÜV-Nord zertifizierter Ausgleich von 60.000 Tonnen CO2 jährlich
  • Wesentliche Verbesserung der Wasseraufnahmefähigkeit und Qualität der Böden in der Region um Kapstadt
  • Erhöhung der Widerstandsfähigkeit der Nutzpflanzen durch die Düngung mit dem mikrobiologischen Kompost
  • Verminderung des Bedarfs an chemischen Pestiziden
  • Verbesserung der ökonomischen Situation der Landwirte, da weniger Geld für chemische Dünge- und Pflanzenschutzmittel aufgebracht werden muss
  • Schaffung von etwa 55 zusätzlichen Arbeitsplätzen in den nächsten fünf Jahren sowie weiterer Arbeitsplätze für den Bau und Betrieb der geplanten zusätzlichen Kompostierungsanlage
Frosch Sportclub Arlberger Hof
Frosch Sportclub Arlberger Hof
Frosch Sportclub Onu
Frosch Sportclub Onu

Seit 2016 betreiben wir den Frosch Sportclub Arlberger Hof klimaneutral. Insgesamt wurden 2016 durch den Hotelbetrieb 142.501 kg CO2* verursacht und ausgeglichen.

Was wir noch tun:

  • Zuganreise möglich
  • Textilreinigung nur am Wechseltag und bei Bedarf
  • Einmal pro Woche fleischlose Küche

Seit 2016 betreiben wir den Frosch Sportclub Onu klimaneutral. Insgesamt wurden 2016 durch den Hotelbetrieb 98.757 kg CO2* verursacht und ausgeglichen.

Was wir noch tun:

  • Gastronomie verwendet überwiegend regionale Produkte
  • ermäßigte ÖPNV Nutzung im Ortsgebiet
  • Zuganreise möglich
  • Textilreinigung nur am Wechseltag und bei Bedarf
Frosch Sportclub Wilder Kaiser
Frosch Sportclub Wilder Kaiser
Frosch Sportclub Thuiner
Frosch Sportclub Thuiner

Seit 2015 betreiben wir den Frosch Sportclub Wilder Kaiser klimaneutral. Insgesamt wurden 2016 durch den Hotelbetrieb 107.722 kg CO2* verursacht und ausgeglichen.

Was wir noch tun:

  • Alles Bio! Unsere Küche verwendet fast ausschließlich Bio- und Regionale Produkte
  • 100% Ökostrom
  • Zuganreise möglich
  • Textilreinigung nur am Wechseltag und bei Bedarf

Seit 2016 betreiben wir den Frosch Sportclub Thuiner klimaneutral. Insgesamt wurden 2016 durch den Hotelbetrieb 198.361 kg CO2* verursacht und ausgeglichen.

Was wir noch tun:

  • Neue, verbrauchsreduzierende Dachdämmung seit Sommer 2016
  • Moderne, energiesparende Fenster seit Sommer 2017
  • Gastronomie verwendet überwiegend regionale Produkte
  • Kostenlose ÖPNV Nutzung im Ortsgebiet
  • Zuganreise möglich
  • Textilreinigung nur am Wechseltag und bei Bedarf

CO2 neutrale Firmenzentrale

Seit 2015 ist unsere Zentrale klimaneutral. Insgesamt wurden 2016 durch den Betrieb unserer Zentrale in Münster 153.770 kg CO2* verursacht und ausgeglichen. Was wir noch tun:

  • Emissions-Ausgleich aller Mitarbeiter Flugreisen
  • Innerdeutsche Dienstreisen nach Möglichkeit mit ÖPNV oder in Fahrgemeinschaften
  • Klimaneutrale Produktion unseres Kataloges und weiterer Drucksachen
  • Einkauf von Fair-Trade Produkten (z.B. Kaffee)
  • Trinkwassersprudler vermeidet seit 2016 Transport von über 1.000 Kisten Wasser jährlich

ClimatePartnerIm CO2-Ausgleich arbeiten wir mit den Klimaschutz-Experten von ClimatePartner zusammen. Das Unternehmen mit Sitz in München, einer der führenden Klimaschutzberatungen im deutschsprachigen Raum, unterstützt uns bei der Verbrauchsermittlung und bei der Auswahl und Bereitstellung von Klimaschutzprojekten. ClimatePartner verfolgt seit der Gründung 2006 das Ziel, Klimaschutz in möglichst viele Bereiche unseres täglichen Lebens zu integrieren, u.a. im Hotel- und Tourismussektor.

"atmosfair" fliegen - gemeinsam Umweltprojekte unterstützen

Fliegen belastet mehr als jede andere Fortbewegungsart das Klima durch einen enormen CO2-Ausstoß. Deswegen unterstützen wir bei allen Flugreisen ebenfalls den Ausgleich von Klimagasen. Wir unterstützen jeden Frosch-Gast, der seine Flugreise freiwillig mit atmosfair kompensiert und zahlen zusätzlich zu Eurem Beitrag 3,- EUR für die Kurz- und Mittelstrecke und 6,- EUR für die Langstrecke. Ein Beitrag mit dem ebenfalls Klimaschutzprojekte in Entwicklungsländern finanziert werden. Zusätzlich haben wir uns verpflichtet, für alle Mitarbeiterflüge auf Geschäftsreisen in unsere Zielgebiete den vollständigen atmosfair-Beitrag abzuführen. Mehr auf www.frosch-sportreisen.de/info/atmosfair

*) Die vorliegenden Treibhausgasbilanzen wurden in Anlehnung an die Richtlinien des Greenhouse Gas Protocol Corporate Accounting and Reporting Standard (GHG Protocol) erstellt. Die Treibhausgasemissionen werden als CO2-Äquivalente ausgewiesen, da alle Treibhausgase berücksichtigt werden, für die durch das IPCC ein Global Warming Potential definiert wurde.